08.09.2010 - 17:27 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Die Goldschmiede-Familie Kay feiert ihr 100-jähriges Jubiläum im Levantehaus Hamburg
Pressemitteilung von: Levantehaus HamburgPR Agentur: Nieces & Nephews - Media and Marketing
Am Freitag, den 10. September 2010 kommt es zu einem ganz besonderen Jubiläum im Levantehaus Hamburg. Die Hamburger Goldschmiede-Familie Kay feiert ihr 100-jähriges Bestehen und blickt dabei auf eine lange Tradition zurück.
Letztere begann mit Großvater Christoph Kay (*24.04.1869): Nach einer Ziseleur-Lehre in der Silberwarenfabrik Koch & Bergfeld von 1884 bis 1889 machte Kay im Zuge seiner Wanderjahre Halt in Süddeutschland, Wien, Prag, Dresden, Leipzig und Berlin, bevor er für ein Jahr bei der Firma Wollenweber in München arbeitete. Sein Talent für das erlernte Handwerk spiegelte sich fortlaufend insbesondere im Jahr 1900 wider, als er mit der Bronze-Medaille bei der Pariser Weltausstellung ausgezeichnet wurde. Zehn Jahre später, um genau zu sein am 24. Oktober 1910, wagte Kay dann den Sprung in die Selbstständigkeit. Gemeinsam mit Otto Stüber gründete er eine eigene Werkstatt. Nach der geschäftlichen Trennung von seinem Partner Stüber betrieb Kay von 1920 bis zu seinem Tod bei einem Bombenangriff in Hamburg allein die Werkstatt, in der er letztendlich auch sein Leben ließ.
Christoph Kay jedoch hatte das „Goldschmied-Gen“ weitervererbt und wurde zum Ursprung der langen Tradition, die die Familie Kay umgibt. Sohn Hans Kay (*06.08.1904) trat unmittelbar in die Fußstapfen seines bekannten Vaters und ließ sich ebenfalls als Goldschmied im Hamburger Stadtteil Blankenese nieder. Er arbeitete unter anderem für den Hamburger Senat und konnte, als nur ein Beispiel von vielen, das Senatsbesteck seine Arbeit nennen. Hans Kay jedoch blickte und arbeitete über Grenzen hinaus. Sein wohl bekanntestes Werk ist deshalb auch nicht in seiner Hamburger Heimat zu finden, sondern im Ausland: Das Kreuz einer Kirche im englischen Coventry.
Als einer der Erstmieter im Levantehaus Hamburg setzt mittlerweile Hans Christoph Kay - Jahrgang 1944 - die lange Tradition in der Mönckebergstraße 7 fort, wenn auch mit ein paar Umwegen. Als ehemaliger Seefahrer gestartet, brauchte Kay einige Zeit der Selbstfindung, um es letztendlich doch seinen Vorfahren gleich zu tun und Goldschmied zu werden. Bezeichnenderweise lernte er als noch nicht ausgebildeter Goldschmied in der Werkstatt seine Ehefrau Helga Bremer kennen, die die gleiche Leidenschaft wie er und seine Vorgänger teilte, ihm hinsichtlich der Ausbildung jedoch sogar schon einen Schritt vor aus war. 1969 heirateten die beiden und es folgte der Weg in die Selbstständigkeit in der Papenhuder Straße auf der Hamburger Uhlenhorst. Die Kays blicken dabei unter anderem auf Ausstellungen bei der immer noch beliebten Hamburger Messe „Du und Deine Welt“ zurück.
1984 erfolgte der Umzug - zurück zu den Wurzeln seines Vaters - nach Hamburg Blankenese. Weitere Ausstellungen und die Kreation verschiedener Schmuckstücke, wie zum Beispiel der Serien „Ornare“ aus Platin und „1001 Nacht“ aus Gold, zeichneten den Weg der Goldschmiede H.C. Kay. Seine ausgeprägte gemeinnützige Ader zeigte Kay in der Herstellung von verschiedenen Schmuckstücken, deren Erlöse Unicef und einem Wasserprojekt im Sudan zu Gute kamen.
Nach der vorübergehenden Schließung der Werkstatt aus Krankheitsgründen im Jahr 1994 widmete sich Kay dem Bildungswesen und wurde in die Geschäftsführung der Waldorfschule in Harburg, im Hamburger Süden, berufen. Seine Tätigkeit als Goldschmied übte er nebenbei jedoch weiterhin aus.
Auf das Angebot der Familie Bach, als einer der ersten Mieter im neuen Levantehaus Hamburg Räumlichkeiten zu beziehen, ging Hans Christoph Kay gern ein und bietet seiner Kundschaft seit der Neueröffnung des ehemaligen Kontorhauses als Einkaufspassage im Jahr 1997 seit nunmehr 13 Jahren hochwertigste, individuelle Arbeiten seines Handwerks in der Mönckebergstraße 7.
Bis einschließlich 15. September 2010 stellt die Goldschmiede H.C. Kay zu ihrem Jubiläum nun Schmuckstücke der verschiedenen Generationen aus, die im Laufe der Jahrzehnte den Weg zurück gefunden haben.
Die Eigentümerin des Levantehaus Hamburg gratuliert der Goldschmiede H. C. Kay herzlich zum 100-jährigen Jubiläum und freut sich auf viele weitere gemeinsame Jahre.
Levantehaus Hamburg
Mönckebergstraße 7
20095 Hamburg
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Pressekontakt:
Nieces & Nephews – Media and Marketing
Alexandra Hintze-Hansen
Andreasstraße 16
22301 Hamburg
Tel.: 040 / 31 81 11 96
Fax: 040 / 31 81 12 00
Mail:
Web: www.niecesandnephews.de
Das ehemalige Kontorhaus "Levantehaus Hamburg" steht seit 1912 für Tradition und Innovation gleichermaßen und hat sich mit dem Umbau zur Einkaufspassage 1997 zu einem der stilvollsten Handelshäuser der Hamburger Innenstadt entwickelt. Mit einzigartigem Charme verbindet die noble Einkaufsmeile Nostalgie und Modernität, Ruhe und Aktivität, Shopping und Kultur. Das Levantehaus Hamburg und seine über 40 Einzelhändler freuen sich auf Ihren Besuch!
Letztere begann mit Großvater Christoph Kay (*24.04.1869): Nach einer Ziseleur-Lehre in der Silberwarenfabrik Koch & Bergfeld von 1884 bis 1889 machte Kay im Zuge seiner Wanderjahre Halt in Süddeutschland, Wien, Prag, Dresden, Leipzig und Berlin, bevor er für ein Jahr bei der Firma Wollenweber in München arbeitete. Sein Talent für das erlernte Handwerk spiegelte sich fortlaufend insbesondere im Jahr 1900 wider, als er mit der Bronze-Medaille bei der Pariser Weltausstellung ausgezeichnet wurde. Zehn Jahre später, um genau zu sein am 24. Oktober 1910, wagte Kay dann den Sprung in die Selbstständigkeit. Gemeinsam mit Otto Stüber gründete er eine eigene Werkstatt. Nach der geschäftlichen Trennung von seinem Partner Stüber betrieb Kay von 1920 bis zu seinem Tod bei einem Bombenangriff in Hamburg allein die Werkstatt, in der er letztendlich auch sein Leben ließ.
Christoph Kay jedoch hatte das „Goldschmied-Gen“ weitervererbt und wurde zum Ursprung der langen Tradition, die die Familie Kay umgibt. Sohn Hans Kay (*06.08.1904) trat unmittelbar in die Fußstapfen seines bekannten Vaters und ließ sich ebenfalls als Goldschmied im Hamburger Stadtteil Blankenese nieder. Er arbeitete unter anderem für den Hamburger Senat und konnte, als nur ein Beispiel von vielen, das Senatsbesteck seine Arbeit nennen. Hans Kay jedoch blickte und arbeitete über Grenzen hinaus. Sein wohl bekanntestes Werk ist deshalb auch nicht in seiner Hamburger Heimat zu finden, sondern im Ausland: Das Kreuz einer Kirche im englischen Coventry.
Als einer der Erstmieter im Levantehaus Hamburg setzt mittlerweile Hans Christoph Kay - Jahrgang 1944 - die lange Tradition in der Mönckebergstraße 7 fort, wenn auch mit ein paar Umwegen. Als ehemaliger Seefahrer gestartet, brauchte Kay einige Zeit der Selbstfindung, um es letztendlich doch seinen Vorfahren gleich zu tun und Goldschmied zu werden. Bezeichnenderweise lernte er als noch nicht ausgebildeter Goldschmied in der Werkstatt seine Ehefrau Helga Bremer kennen, die die gleiche Leidenschaft wie er und seine Vorgänger teilte, ihm hinsichtlich der Ausbildung jedoch sogar schon einen Schritt vor aus war. 1969 heirateten die beiden und es folgte der Weg in die Selbstständigkeit in der Papenhuder Straße auf der Hamburger Uhlenhorst. Die Kays blicken dabei unter anderem auf Ausstellungen bei der immer noch beliebten Hamburger Messe „Du und Deine Welt“ zurück.
1984 erfolgte der Umzug - zurück zu den Wurzeln seines Vaters - nach Hamburg Blankenese. Weitere Ausstellungen und die Kreation verschiedener Schmuckstücke, wie zum Beispiel der Serien „Ornare“ aus Platin und „1001 Nacht“ aus Gold, zeichneten den Weg der Goldschmiede H.C. Kay. Seine ausgeprägte gemeinnützige Ader zeigte Kay in der Herstellung von verschiedenen Schmuckstücken, deren Erlöse Unicef und einem Wasserprojekt im Sudan zu Gute kamen.
Nach der vorübergehenden Schließung der Werkstatt aus Krankheitsgründen im Jahr 1994 widmete sich Kay dem Bildungswesen und wurde in die Geschäftsführung der Waldorfschule in Harburg, im Hamburger Süden, berufen. Seine Tätigkeit als Goldschmied übte er nebenbei jedoch weiterhin aus.
Auf das Angebot der Familie Bach, als einer der ersten Mieter im neuen Levantehaus Hamburg Räumlichkeiten zu beziehen, ging Hans Christoph Kay gern ein und bietet seiner Kundschaft seit der Neueröffnung des ehemaligen Kontorhauses als Einkaufspassage im Jahr 1997 seit nunmehr 13 Jahren hochwertigste, individuelle Arbeiten seines Handwerks in der Mönckebergstraße 7.
Bis einschließlich 15. September 2010 stellt die Goldschmiede H.C. Kay zu ihrem Jubiläum nun Schmuckstücke der verschiedenen Generationen aus, die im Laufe der Jahrzehnte den Weg zurück gefunden haben.
Die Eigentümerin des Levantehaus Hamburg gratuliert der Goldschmiede H. C. Kay herzlich zum 100-jährigen Jubiläum und freut sich auf viele weitere gemeinsame Jahre.
Levantehaus Hamburg
Mönckebergstraße 7
20095 Hamburg
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Das ehemalige Kontorhaus "Levantehaus Hamburg" steht seit 1912 für Tradition und Innovation gleichermaßen und hat sich mit dem Umbau zur Einkaufspassage 1997 zu einem der stilvollsten Handelshäuser der Hamburger Innenstadt entwickelt. Mit einzigartigem Charme verbindet die noble Einkaufsmeile Nostalgie und Modernität, Ruhe und Aktivität, Shopping und Kultur. Das Levantehaus Hamburg und seine über 40 Einzelhändler freuen sich auf Ihren Besuch!
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