08.09.2010 - 12:24 - Vereine & Verbände
„Gegen Noma e.V.“ organisiert Hilfscontainer nach Burkina Faso
Pressemitteilung von: Gegen NOMA e.V.PR Agentur: PRaffairs GbR
Am Montag den 6. September 2010 haben zwei Container mit Hilfsgütern das Allgäu verlassen. Ziel ist das ca. 4.200 km entfernte Burkina Faso. Dort werden die Sachspenden dazu beitragen, den Kampf gegen die Krankheit Noma zu unterstützen.
Jedes Jahr sterben 80.000 bis 90.000 Kinder an Noma, einer Infektionskrankheit, die ohne rechtzeitige Behandlung zu 70-90 Prozent tödlich verläuft. Sie tritt in Entwicklungsländern, vor allem auf dem afrikanischen Kontinent auf und wird durch Unterernährung und mangelnde Hygiene ausgelöst. Der Verein „gegen NOMA e.V.“ hat nun erneut dazu beigetragen, das Überleben von vielen Kindern zu sichern. Im Rahmen eines Spendenaufrufs an deutsche Unternehmen wurden Hilfsgüter gesammelt, die in zwei Containern in Kempten gelagert wurden und am 6. September ihren Weg nach Burkina Faso angetreten haben. „Wir sind von der Spendenbereitschaft begeistert“ sagt Peter Melchin, Bergsteiger und Gründungsmitglied von „gegen NOMA e.V.“ Zusammen mit Ulrich Kraut und Jean-Jacques Santarelli, beide Geschäftsführer der Edelweiß GmbH, hat er kontinuierlich Spenden gesammelt. Darüber hinaus ist er regelmäßig in Burkina Faso, um sich vor Ort ein Bild von der Krankheit, aber auch von den Hilfsmaßnahmen zu machen, die die Situation der Erkrankten in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert haben. „Unter den Hilfsgütern sind unter anderem Antibiotika, Vitamine, Einwegspritzen und ein Ultraschallgerät“ erklärt Melchin. „Für uns selbstverständlich, aber in Westafrika oftmals kaum zu bekommen“. Dabei ist Noma relativ leicht zu heilen: Durch Früherkennung durch die dorfeigenen Heiler, ausreichende Ernährung und einfache Behandlung mit Antibiotika und Desinfektionsmitteln kann Noma bekämpft werden.
Unterstützung von Arzt und Schauspieler
Circa sechs Wochen werden die Container unterwegs sein. Von Kempten aus geht es mit dem LKW nach Hamburg und weiter mit dem Schiff weiter nach Abidjan/ Elfenbeinküste. Von dort werden die Container per Zug in die Hauptstadt von Burkina Faso, Ouagadougou, weitertransportiert. Die erwartete Ankunft dort ist der 13. Oktober. Den letzten Weg bis zu ihrem Bestimmungsort, Centre Medical Persis Burkina in Ouahigouya, legen die beiden Container dann wieder auf LKWs zurück. Am Zielort wartet ein Team von Schweizer Ärzten und Ingenieuren sowie Peter Melchin darauf, die Container zu entladen und alle Geräte zu installieren. Auch Dr. Lassara Zala wird dabei sein. Dr. Zala ist Mitglied des Vereins und verantwortet vor Ort die Umsetzung der Präventionsprogramme. Bereits seit 1988 engagiert er sich gegen Noma. Mit seiner über 20-jährigen Erfahrung bringt er sein ganzes Wissen über die Krankheit. Zusammen mit seiner Frau führt Schulungen zu Hygiene und Ernährung durch, behandelt und betreut kranke Kinder.
Schirmherr des Vereins „gegen NOMA e.V.“ ist der Schauspieler Michael Mendl. Über sein Engagement für den Verein sagt er: „Ich war schon länger auf der Suche nach etwas, für das ich mich voll und ganz einsetzen kann und nicht nur hier und da ein bisschen. Und das war für mich „gegen NOMA e.V. Denn Kinder sind unsere Zukunft, mit Kindern geht die Gesellschaft weiter“.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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E:
„Gegen NOMA e.V. “ wurde von den zwei Geschäftsführern des Käseunternehmens EDELWEISS GmbH & Co. KG, Jean-Jacques Santarelli und Ulrich Kraut, sowie dem Allgäuer Bergsteiger Peter Melchin gegründet, um die Kinderkrankheit NOMA in Deutschland bekannt zu machen und um Spenden zu sammeln, die die Noma Präventionsprogramme der WHO in Westafrika, insbesondere in Burkina Faso, mitfinanzieren.
Seit 2008 unterstützt der Schauspieler Michael Mendl als Schirmherr den Verein "Gegen NOMA e.V." und hilft bei der Mission. „Gegen NOMA e.V.“ verpflichtet sich, 100% der eingehenden Spendengelder für die humanitäre Arbeit vor Ort einzusetzen. Alle Verwaltungskosten werden durch die finanziellen Beiträge von Edelweiss und ihrer Partner gedeckt.
Jedes Jahr sterben 80.000 bis 90.000 Kinder an Noma, einer Infektionskrankheit, die ohne rechtzeitige Behandlung zu 70-90 Prozent tödlich verläuft. Sie tritt in Entwicklungsländern, vor allem auf dem afrikanischen Kontinent auf und wird durch Unterernährung und mangelnde Hygiene ausgelöst. Der Verein „gegen NOMA e.V.“ hat nun erneut dazu beigetragen, das Überleben von vielen Kindern zu sichern. Im Rahmen eines Spendenaufrufs an deutsche Unternehmen wurden Hilfsgüter gesammelt, die in zwei Containern in Kempten gelagert wurden und am 6. September ihren Weg nach Burkina Faso angetreten haben. „Wir sind von der Spendenbereitschaft begeistert“ sagt Peter Melchin, Bergsteiger und Gründungsmitglied von „gegen NOMA e.V.“ Zusammen mit Ulrich Kraut und Jean-Jacques Santarelli, beide Geschäftsführer der Edelweiß GmbH, hat er kontinuierlich Spenden gesammelt. Darüber hinaus ist er regelmäßig in Burkina Faso, um sich vor Ort ein Bild von der Krankheit, aber auch von den Hilfsmaßnahmen zu machen, die die Situation der Erkrankten in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert haben. „Unter den Hilfsgütern sind unter anderem Antibiotika, Vitamine, Einwegspritzen und ein Ultraschallgerät“ erklärt Melchin. „Für uns selbstverständlich, aber in Westafrika oftmals kaum zu bekommen“. Dabei ist Noma relativ leicht zu heilen: Durch Früherkennung durch die dorfeigenen Heiler, ausreichende Ernährung und einfache Behandlung mit Antibiotika und Desinfektionsmitteln kann Noma bekämpft werden.
Unterstützung von Arzt und Schauspieler
Circa sechs Wochen werden die Container unterwegs sein. Von Kempten aus geht es mit dem LKW nach Hamburg und weiter mit dem Schiff weiter nach Abidjan/ Elfenbeinküste. Von dort werden die Container per Zug in die Hauptstadt von Burkina Faso, Ouagadougou, weitertransportiert. Die erwartete Ankunft dort ist der 13. Oktober. Den letzten Weg bis zu ihrem Bestimmungsort, Centre Medical Persis Burkina in Ouahigouya, legen die beiden Container dann wieder auf LKWs zurück. Am Zielort wartet ein Team von Schweizer Ärzten und Ingenieuren sowie Peter Melchin darauf, die Container zu entladen und alle Geräte zu installieren. Auch Dr. Lassara Zala wird dabei sein. Dr. Zala ist Mitglied des Vereins und verantwortet vor Ort die Umsetzung der Präventionsprogramme. Bereits seit 1988 engagiert er sich gegen Noma. Mit seiner über 20-jährigen Erfahrung bringt er sein ganzes Wissen über die Krankheit. Zusammen mit seiner Frau führt Schulungen zu Hygiene und Ernährung durch, behandelt und betreut kranke Kinder.
Schirmherr des Vereins „gegen NOMA e.V.“ ist der Schauspieler Michael Mendl. Über sein Engagement für den Verein sagt er: „Ich war schon länger auf der Suche nach etwas, für das ich mich voll und ganz einsetzen kann und nicht nur hier und da ein bisschen. Und das war für mich „gegen NOMA e.V. Denn Kinder sind unsere Zukunft, mit Kindern geht die Gesellschaft weiter“.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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„Gegen NOMA e.V. “ wurde von den zwei Geschäftsführern des Käseunternehmens EDELWEISS GmbH & Co. KG, Jean-Jacques Santarelli und Ulrich Kraut, sowie dem Allgäuer Bergsteiger Peter Melchin gegründet, um die Kinderkrankheit NOMA in Deutschland bekannt zu machen und um Spenden zu sammeln, die die Noma Präventionsprogramme der WHO in Westafrika, insbesondere in Burkina Faso, mitfinanzieren.
Seit 2008 unterstützt der Schauspieler Michael Mendl als Schirmherr den Verein "Gegen NOMA e.V." und hilft bei der Mission. „Gegen NOMA e.V.“ verpflichtet sich, 100% der eingehenden Spendengelder für die humanitäre Arbeit vor Ort einzusetzen. Alle Verwaltungskosten werden durch die finanziellen Beiträge von Edelweiss und ihrer Partner gedeckt.
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