(openPR) Jeder denkt unweigerlich an edle, schnelle und PS-starke Sportwagen, wenn er den Namen Porsche hört. Die wenigsten von uns können sich vorstellen, dass in der Keimzelle dieser weltbekannten Sportwagenschmiede einst Traktoren entwickelt und gefertigt wurden.
Im Jahr 1937 wurde Dr. Ing. h.c. Ferdinand Porsche beauftragt, einen „Volksschlepper“ zu entwickeln. Dieser sollte preisgünstig, einfach zu bedienen und zuverlässig sein, um die Motorisierung der deutschen Bauern voranzutreiben. Ferdinand Porsche konstruierte daraufhin den Allgaier-System Porsche Traktor und den Porsche Dieselschlepper. Bereits bei diesen frühen Porsche Traktoren ist es beispielhaft gelungen, die Forderungen von Mensch, Natur und Technik zu vereinen. Elastischer Kraftfluss, Anpassungsfähigkeit der Zugmaschine an die Bedingungen der Natur und leichte Beherrschung der vielen technischen Elemente durch den Menschen sind hierfür nur einige Beispiele. Der Porsche Schlepper war bereits mit einer hydraulischen Kupplung ausgestattet, ein besonders wichtiger Aspekt. Er zog deshalb nicht ruckartig an, sondern ganz weich, vergleichbar mit einem Pferd, das sich mit zügiger Kraft aus dem Kreuz heraus in die Seile spannt. Der 650 kg schwere, luftgekühlte Schlepper leistete 12 PS bei 2000 Umdrehungen und erreichte bei voller Zuglast auf der Straße 16 km/h. Wurden Ackerfurchen gezogen, dann tuckerte er mit 4 km/h übers Feld. Alle nur möglichen Tätigkeiten wurden mit dem Schlepper bewältigt: Zum Eggen, Futterschneiden, Mähen, Jauchepumpen und auch als Antriebsquelle zum Dreschen wurde er eingesetzt. In den folgenden Jahren wurde der Schlepper weiter verbessert, denn dieses Projekt sollte ja die Motorisierung in der Landwirtschaft, so der eigentliche Auftrag, entscheidend vorantreiben. Doch die Kriegslage im Jahr 1941 bremste diese Pläne, wenn auch nur vorübergehend. Ab dem Jahr 1949 fertigt die Firma Allgaier als Lizenznehmer die erste Porsche Traktorserie. In den folgenden Jahren wird die Produktlinie um die Varianten AP17, den nächstgrößeren AP22 und die Reihe A111 bis A144 erweitert.
Schon bei diesen frühen Produkten ist ersichtlich, wie sehr Ferdinand Porsche auch auf die Ästhetik der Konstruktionen achtete. Neben der zuverlässigen Technik im Detail - für einen Konstrukteur der wichtigste Aspekt - musste auch die äußere Form harmonieren und im Gesamten nach außen wirken. So entstand die klassische Rundhaube, die Motor und Technik mit einer eleganten Linienführung versteckt und dem Porsche Traktor das eigenwillige, fast schon edle, unverwechselbare Design verleiht. Ebenso die markante karminrote Lackierung, die schon von Weitem die Identifikation als Porsche Traktor ermöglicht. Für Fans, Sammler und Liebhaber nostalgischer Raritäten gibt es jetzt beim Onlineshop www.antikshop-fiedler.de ein sehr interessantes, funktionsfähiges Blechmodell dieses ehemaligen Porscheprodukts. Der Modelltraktor ist wie das Original, in RAL3002, karminrot lackiert. Auf die beige lackierten Blechfelgen sind V-förmig profilierte, richtige Gummireifen aufgezogen. Selbstverständlich ist der Traktor auch mit einer funktionierenden Lenkradsteuerung ausgestattet. Ganz wie in früheren Zeiten wird das Blechmodell von einem robusten Uhrwerksmotor angetrieben. Ein besonderes technisches Schmankerl ist das schaltbare Dreiganggetriebe mit zusätzlichem Rückwärtsgang und Leerlauf. Nach dem Aufziehen des Federwerkmotors wird der Traktor mittels Handbremse gestoppt bzw. in Gang gesetzt. Ein nostalgisches Blechspielzeug, das Väter und Söhne gleichermaßen begeistern wird. Geliefert wird der kleine Porschetraktor in einem stabilen, farbig bedruckten Geschenkkarton. Dazu gibt es eine kleine Broschüre mit Auszügen der Originalbedienungsanleitung, Bildern, sowie einen kleinen geschichtlichen Abriss zur Geschichte der Porsche Traktoren.












