02.09.2010 - 14:38 - Energie & Umwelt
SANYO unterzeichnet als erstes Mitglied Teilnahmevereinbarung mit PV CYCLE
Pressemitteilung von: Sanyo Component Europe GmbHPR Agentur: cayenne pr
Der führende Hersteller von Fotovoltaikmodulen beweist erneut Engagement in Sachen Nachhaltigkeit
Als erster Hersteller von Fotovoltaikmodulen hat SANYO Component Europe GmbH eine verbindliche Teilnahmevereinbarung mit PV CYCLE unterzeichnet. Der Interessenverband PV CYCLE wurde gegründet, um ein Rücknahme- und Recycling-Programm für Altmodule einzurichten. Die Organisation hat derzeit 107 Mitglieder, die zusammen mehr als 85 Prozent des europäischen Fotovoltaikmarktes repräsentieren. SANYO ist das erste Mitglied, das die Teilnahmevereinbarung mit PV CYCLE unterschreibt. Die Vereinbarung ist rechtsverbindlich. Der Unterzeichner verpflichtet sich, die Finanzierung des Programms mitzutragen und stellt so sicher, dass ausreichende Mittel für die Rücknahme und Wiederverwertung der Altmodule zur Verfügung stehen.
Vor 2010 wurden in Europa schätzungsweise Fotovoltaikmodule mit einem Gesamtgewicht von 1,4 Millionen Tonnen verkauft, von denen erste Module bereits entsorgt werden müssen. Allein in 2010 werden in Europa PV-Module mit einer Gesamtleistung von 6000 MWp verkauft werden. Ausgehend von einem durchschnittlichen Gewicht von 100 t / MWp ist in der Zukunft also mit einem Abfallaufkommen von 600.000 Tonnen zu rechnen. In Anbetracht des rasanten Wachstums des Fotovoltaikmarktes in den letzten Jahren wird auch das Aufkommen von PV-Abfall in Zukunft exponentiell ansteigen. Die Kosten für die Rücknahme und die Wiederverwertung von Fotovoltaikmodulen betragen derzeit 240 EUR pro Tonne, wobei jedoch davon ausgegangen werden darf, dass sich diese Kosten im Laufe der Jahre mit steigendem Abfallaufkommen reduzieren werden.
“Ich bin sehr stolz darauf, dass SANYO als erstes Mitglied von PV CYCLE diese verbindliche Teilnahmevereinbarung unterschreibt”, sagt Wilfried Taetow, Berater der SANYO Component Europe GmbH. „Mit dieser Unterschrift bekräftigen wir unseren Einsatz für ökologische Sicherheit und nachhaltige Produktion. Denn auch ein so umweltfreundliches Produkt wie ein Fotovoltaikmodul wird eines Tages Abfall sein, für den wir uns als Hersteller verantwortlich zeigen müssen. PV CYCLE ist die richtige Lösung für dieses Problem, da so für unsere Module, wenn sie am Ende ihres Lebenszyklus angekommen sind und entsorgt werden müssen, eine europaweite Rücknahme und vollständige Wiederverwertung ermöglicht wird. Als Vorstandsmitglied und Schatzmeister von PV CYCLE muss ich die Wichtigkeit einer zuverlässigen Finanzierung betonen. Ein gemeinsames Rücknahme- und Recyclingsystem erfordert von seinen Teilnehmern eine gewisse Solidarität auch unter Wettbewerbern, was nicht immer einfach zu akzeptieren, jedoch für den Erfolg unserer Organisation unerlässlich ist. Daher möchte ich alle Mitglieder ermutigen, es SANYO gleichzutun und die Teilnahmevereinbarung zu unterschreiben, damit PV CYCLE eine Erfolgsgeschichte wird.“
Durch die Unterschrift der Teilnahmevereinbarung mit PV CYCLE erfüllt SANYO die Anforderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die Rücknahme und Wiederverwertung seiner PV-Module zu garantieren. Eine solche Garantie wird eine formelle Anforderung für alle Module sein, die ab dem 01. Oktober 2010 durch die KfW gefördert werden.
Über PV CYCLE
Im Juli 2007 schlossen sich einige Hersteller von Fotovoltaikmodulen zu einer Organisation zusammen, die sich die gemeinsame Rücknahme und das Recycling von ausgedienten PV-Modulen zur Aufgabe macht. SANYO war eines der ersten Mitglieder, seitdem ist die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen rasant gestiegen. Mittlerweile zählt PV CYCLE 107 Mitglieder, die zusammen mehr als 85 Prozent des europäischen Solarmarktes repräsentieren.
Seit der Gründung vor drei Jahren haben die Mitglieder von PV CYCLE daran gearbeitet, einen finanziellen Rahmen für die verlässliche Finanzierung der Rücknahme und Wiederverwertung von PV-Modulen zu gewährleisten. Die vorgeschlagenen Rahmenbedingungen wurden bei der Generalversammlung im Juni 2010 mit großer Mehrheit angenommen. Zu diesen gehört auch die Einrichtung von Rücknahmestellen für Altmodule, für die sich inzwischen mehr als 80 Installateure und Händler als offizielle Sammelstelle registriert haben, und diese Zahl wächst wöchentlich. Darüber hinaus wurden Unternehmen aus der Logistik- und Recycling-Branche beauftragt, und auch mit der Austeilung von Sammelboxen an die Rücknahmestellen wurde bereits begonnen.
Mehr Informationen zu PV CYCLE finden Sie unter: www.pvcycle.com
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
SANYO Component Europe GmbH
Stahlgruberring 4, 81829 München
Tel: +49-89-460095-131 (Solar Division)
www.sanyo-solar.eu
Über SANYO
Als erstes Unternehmen begann SANYO 1980 mit der Massenproduktion von amorphen Solarzellen. Seit 1997 werden die leistungsstarken HIT®-Solarmodule mit hohem Wirkungsgrad in Serie produziert. Die HIT®-Solarzellen bestehen aus dünnen monokristallinen Siliziumwafern, beschichtet mit ultradünnen amorphen Siliziumschichten. Sie werden vom Markt nicht nur wegen ihrer Eigenschaften, wie dem sehr hohen Wirkungsgrad und den hervorragenden Temperaturcharakteristika, sondern auch wegen ihrer extrem hohen Zuverlässigkeit sehr geschätzt.
2004 wurde mit SANYO Component Europe GmbH die europäische Vertriebszentrale gegründet. Darauf folgte im Jahr 2005 die Assemblierungsstätte für Solarmodule in Ungarn.
Als erster Hersteller von Fotovoltaikmodulen hat SANYO Component Europe GmbH eine verbindliche Teilnahmevereinbarung mit PV CYCLE unterzeichnet. Der Interessenverband PV CYCLE wurde gegründet, um ein Rücknahme- und Recycling-Programm für Altmodule einzurichten. Die Organisation hat derzeit 107 Mitglieder, die zusammen mehr als 85 Prozent des europäischen Fotovoltaikmarktes repräsentieren. SANYO ist das erste Mitglied, das die Teilnahmevereinbarung mit PV CYCLE unterschreibt. Die Vereinbarung ist rechtsverbindlich. Der Unterzeichner verpflichtet sich, die Finanzierung des Programms mitzutragen und stellt so sicher, dass ausreichende Mittel für die Rücknahme und Wiederverwertung der Altmodule zur Verfügung stehen.
Vor 2010 wurden in Europa schätzungsweise Fotovoltaikmodule mit einem Gesamtgewicht von 1,4 Millionen Tonnen verkauft, von denen erste Module bereits entsorgt werden müssen. Allein in 2010 werden in Europa PV-Module mit einer Gesamtleistung von 6000 MWp verkauft werden. Ausgehend von einem durchschnittlichen Gewicht von 100 t / MWp ist in der Zukunft also mit einem Abfallaufkommen von 600.000 Tonnen zu rechnen. In Anbetracht des rasanten Wachstums des Fotovoltaikmarktes in den letzten Jahren wird auch das Aufkommen von PV-Abfall in Zukunft exponentiell ansteigen. Die Kosten für die Rücknahme und die Wiederverwertung von Fotovoltaikmodulen betragen derzeit 240 EUR pro Tonne, wobei jedoch davon ausgegangen werden darf, dass sich diese Kosten im Laufe der Jahre mit steigendem Abfallaufkommen reduzieren werden.
“Ich bin sehr stolz darauf, dass SANYO als erstes Mitglied von PV CYCLE diese verbindliche Teilnahmevereinbarung unterschreibt”, sagt Wilfried Taetow, Berater der SANYO Component Europe GmbH. „Mit dieser Unterschrift bekräftigen wir unseren Einsatz für ökologische Sicherheit und nachhaltige Produktion. Denn auch ein so umweltfreundliches Produkt wie ein Fotovoltaikmodul wird eines Tages Abfall sein, für den wir uns als Hersteller verantwortlich zeigen müssen. PV CYCLE ist die richtige Lösung für dieses Problem, da so für unsere Module, wenn sie am Ende ihres Lebenszyklus angekommen sind und entsorgt werden müssen, eine europaweite Rücknahme und vollständige Wiederverwertung ermöglicht wird. Als Vorstandsmitglied und Schatzmeister von PV CYCLE muss ich die Wichtigkeit einer zuverlässigen Finanzierung betonen. Ein gemeinsames Rücknahme- und Recyclingsystem erfordert von seinen Teilnehmern eine gewisse Solidarität auch unter Wettbewerbern, was nicht immer einfach zu akzeptieren, jedoch für den Erfolg unserer Organisation unerlässlich ist. Daher möchte ich alle Mitglieder ermutigen, es SANYO gleichzutun und die Teilnahmevereinbarung zu unterschreiben, damit PV CYCLE eine Erfolgsgeschichte wird.“
Durch die Unterschrift der Teilnahmevereinbarung mit PV CYCLE erfüllt SANYO die Anforderungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die Rücknahme und Wiederverwertung seiner PV-Module zu garantieren. Eine solche Garantie wird eine formelle Anforderung für alle Module sein, die ab dem 01. Oktober 2010 durch die KfW gefördert werden.
Über PV CYCLE
Im Juli 2007 schlossen sich einige Hersteller von Fotovoltaikmodulen zu einer Organisation zusammen, die sich die gemeinsame Rücknahme und das Recycling von ausgedienten PV-Modulen zur Aufgabe macht. SANYO war eines der ersten Mitglieder, seitdem ist die Anzahl der teilnehmenden Unternehmen rasant gestiegen. Mittlerweile zählt PV CYCLE 107 Mitglieder, die zusammen mehr als 85 Prozent des europäischen Solarmarktes repräsentieren.
Seit der Gründung vor drei Jahren haben die Mitglieder von PV CYCLE daran gearbeitet, einen finanziellen Rahmen für die verlässliche Finanzierung der Rücknahme und Wiederverwertung von PV-Modulen zu gewährleisten. Die vorgeschlagenen Rahmenbedingungen wurden bei der Generalversammlung im Juni 2010 mit großer Mehrheit angenommen. Zu diesen gehört auch die Einrichtung von Rücknahmestellen für Altmodule, für die sich inzwischen mehr als 80 Installateure und Händler als offizielle Sammelstelle registriert haben, und diese Zahl wächst wöchentlich. Darüber hinaus wurden Unternehmen aus der Logistik- und Recycling-Branche beauftragt, und auch mit der Austeilung von Sammelboxen an die Rücknahmestellen wurde bereits begonnen.
Mehr Informationen zu PV CYCLE finden Sie unter: www.pvcycle.com
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Stahlgruberring 4, 81829 München
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Als erstes Unternehmen begann SANYO 1980 mit der Massenproduktion von amorphen Solarzellen. Seit 1997 werden die leistungsstarken HIT®-Solarmodule mit hohem Wirkungsgrad in Serie produziert. Die HIT®-Solarzellen bestehen aus dünnen monokristallinen Siliziumwafern, beschichtet mit ultradünnen amorphen Siliziumschichten. Sie werden vom Markt nicht nur wegen ihrer Eigenschaften, wie dem sehr hohen Wirkungsgrad und den hervorragenden Temperaturcharakteristika, sondern auch wegen ihrer extrem hohen Zuverlässigkeit sehr geschätzt.
2004 wurde mit SANYO Component Europe GmbH die europäische Vertriebszentrale gegründet. Darauf folgte im Jahr 2005 die Assemblierungsstätte für Solarmodule in Ungarn.
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