(openPR) DGÄPC schätzt in den kommenden Jahren einen Zulauf von 20 Prozent
Berlin, 01. September: Die Chirurgie verzeichnet 2010 einen starken Fachärztemangel. Doch nach Schätzungen der DGÄPC greift dieser Trend nicht auf die Ästhetisch-Plastische Chirurgie über.
2009 verzeichnete die Bundesärztekammer 63 Facharztausbildungen im Bereich Plastische und Ästhetische Chirurgie. In den kommenden Jahren erwartet die DGÄPC einen Zuwachs bei ästhetischen Eingriffen und damit einen Zuwachs an behandelnden Fachärzten. „Der Markt für Schönheitsoperationen wächst und damit auch die Gefahr, einem Scharlatan zum Opfer zu fallen. Ich rate daher jedem, bei der Arztwahl genau darauf zu achten, dass ein Facharzttitel für Plastische und Ästhetische Chirurgie vorliegt“, warnt Dr. med. Joachim Graf von Finckenstein. Weiterhin geht er davon aus, dass „die ständige Optimierung der Behandlungsspektren“ zu einer Erweiterung des Ärztekreises, die ästhetische Eingriffe vornehmen wird, führt. „Es ist keine Seltenheit, dass ein HNO Arzt oder auch Zahnarzt Brustoperationen durchführt“, so Dr. von Finckenstein. Dies stellt nur ein Beispiel dar, dass Ärzte aus anderen Fachrichtungen ästhetische Eingriffe anbieten. Von einem Mangel an Ärzten im Bereich Plastische und Ästhetische Chirurgie kann also nicht gesprochen werden. Die DGÄPC befürchtet, dass zukünftig nicht ausreichend qualifizierte Fachärzte Eingriffe vornehmen. Die Gesellschaft empfiehlt daher: Patienten sollten sich weiterhin gut über die Kompetenzen ihres Arztes informieren, um das Risiko für Komplikationen zu minimieren.







