(openPR) Liberia ist eines der ärmsten Länder der Welt. Bürgerkrieg und Korruption haben das Land und seine Strukturen zerstört. Die Hoffnungen ruhen auf Ellen Johnson-Sirleaf, die 2006 als erste Präsidentin frei gewählt wurde. Sie ist das einzige weibliche Staatsoberhaupt eines afrikanischen Staates. Ob Arbeitslosigkeit, Armut Kriminalität, Aids oder Kindersterblichkeit - Ellen Johnson-Sirleaf muss viele Brände löschen.
Für diese Herkulesaufgabe braucht sie internationale Unterstützung, auch aus Europa. Der Präsident von Lebensbrücke International (LBI), Senator Dr. h.c. Reinhard Mayer, ist seit vielen Jahren als diplomatischer Attaché für Liberia tätig. Seit 2008 ist er offiziell an der UN in Wien und seit Anfang 2010 auch an der UN in Genf akkreditiert. Auch seinem Engagement ist es zu verdanken, dass im Mai 2010 die neue liberianische UN-Botschaft eingeweiht werden konnte.
Wichtiges Ziel ist es, ein funktionierendes Gesundheitssystem in Liberia aufzubauen. Denn noch immer sterben 235 von 1000 Kindern vor ihrem fünften Geburtstag. Die Lebenserwartung bei Männern liegt bei nur 46 Jahren.
Die amerikanische humanitäre Hilfsorganisation HEARTT mit Sitz in Connecticut in den USA baut internationale Kontakte zu Krankenhäusern und Ärzten auf. HEARTT steht für „Health Education and Relief Through Teaching“.
HEARTT will für eine bessere Ausbildung der Ärzte in Liberia sorgen. Denn in Liberia gibt es nur sehr wenige gut ausgebildete Ärzte.
Einer der Söhne der liberianischen Präsidentin gegründete HEARTT USA. Dr. James Sirleaf lebt in den USA und arbeitet dort selbst als Arzt.
Im Mai 2010 wurde HEARTT Europe mit Sitz in der Schweiz gegründet. Dr. James Sirleaf und Senator Dr. h.c. Reinhard Mayer gehören zum Vorstand von Heartt Europe. Der Verein baut Infrastrukturen auf, damit Ärzte aus Europa in Liberia arbeiten und vor allem lehren können. Lebensbrücke International (LBI) mit Sitz in der Schweiz und die Deutsche Lebensbrücke mit Sitz in München (Mitglied von LBI) unterstützen dieses Vorhaben. Die guten Kontakte der Deutschen Lebensbrücke zu internationalern Pharmafirmen ermöglichen zudem Spenden von Medikamenten, die in Liberia rar sind.











