30.07.2010 - 08:20 - Kunst & Kultur

Buchneuerscheinung: „Anastasia und das Schachspiel“ von Wilhelm Heinse - Schachklassiker Band 7

Pressemitteilung von: Jens-Erik Rudolph Verlag

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Wilhelm Heinse: Anastasia und das Schachspiel
In dem erstmals im Jahre 1803 erschienenen Roman „Anastasia und das Schachspiel“ berichtet ein imaginärer Italienreisender in Briefform über seine Reiseerlebnisse, die sämtlich um das Thema Schach kreisen. Durch dieses Buch wurden die Theorien der italienischen Schachschule, welche zu dieser Zeit eine herausragende Stellung in Europa einnahm, im deutschsprachigen Raum bekannt gemacht. Als Grundlage dienten hierbei ausgewählte Auszüge aus Werken führender italienischer Schachtheoretiker (Ercole del Rio und Giambattista Lolli), welche der Autor Wilhelm Heinse zu diesem Zweck in die deutsche Sprache übersetzt hatte. Heinse verknüpfte die italienische Schachlehre mit einer romantischen Erzählung, in deren Mittelpunkt die Muse des Schachspiels Anastasia stand. In diesem Erzählrahmen diskutierte er verschiedene historische, philosophische bzw. kulturelle Aspekte des Schachspiels. Diese Erörterungen verdeutlichen auch den großen Stellenwert des Schachspiels im damaligen gesellschaftlichen Leben. Den nachhaltigen Eindruck, welchen Heinses Anastasia in der Schachwelt hinterlassen hat, kann man z.B. an der bis in die heutige Zeit andauernden Bekanntheit des sogenannten „Matt der Anastasia“ ablesen.

Über den Autor:
Johann Jakob Wilhelm Heinse (15. Februar 1746 - 22. Juni 1803) war im 18. Jahrhundert ein vielgelesener Schriftsteller, ist aber z.B. im Gegensatz zu seinen berühmten Zeitgenossen Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller heute leider nahezu unbekannt. Heinses damalige Popularität gründete sich insbesondere auf den Erfolg seines Hauptwerkes „Ardinghello und die glückseeligen Inseln“. In diesem aufklärerisch geprägten Künstlerroman verarbeitete Heinse die Erlebnisse einer Italienreise, die er von 1780 bis 1783 unternommen hatte, und die er im Rückblick als das prägendste Erlebnis seines Lebens empfand. Heinses Werk beeinflusste nachhaltig Friedrich Hölderlin sowie zahlreiche Vertreter der Romantik.

Über die Buchreihe:
In der Reihe „Schachklassiker“ werden Meilensteine der Schach-Literatur in einem zeitgemäßen Layout neu aufgelegt. Die Werke bieten interessante Einblicke in die Entwicklung des königlichen Spiels. Sie enthalten z.B. Porträts alter Meister, Berichte über große Turniere und Wettkämpfe sowie epochemachende Schachkonzepte. Der hier vorliegende Band 7 ist eine Neuausgabe des Originals von 1803. Es wurde typografisch komplett überarbeitet und einem modernen Layout zugeführt.

Das Buch ist als Paperback- und Hardcover-Ausgabe erhältlich und kann überall im Buchhandel bezogen werden:

Titel: „Anastasia und das Schachspiel - Briefe aus Italien vom Verfasser der Ardinghello“
Autor: Wilhelm Heinse
ISBN (Hardcover): 978-3-941670-15-0 , 27,90 EUR [D]
ISBN (Paperback): 978-3-941670-13-6, 18,90 EUR [D]
208 Seiten, Jens-Erik Rudolph Verlag, Juli 2010.

Weitere Informationen und Leseproben unter: www.rudolph-verlag.de

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Jens-Erik Rudolph Verlag
Kielmannseggstr. 132
22043 Hamburg

E-Mail:
Web: www.rudolph-verlag.de

Der Jens-Erik Rudolph Verlag wurde im Jahre 2008 gegründet. Ein Hauptaugenmerk gilt dem Schachspiel, insbesondere Veröffentlichungen mit Bezug zu historischen Fragestellungen wurden bisher publiziert. Neben der erfolgreich etablierten Schachklassiker-Reihe sind verschiedene Erstausgaben in Vorbereitung. Zu den Autoren zählen so namhafte Schachspieler wie Aaron Nimzowitsch, Richard Reti oder Siegbert Tarrasch. Einen zweiten Verlagsschwerpunkt bilden historische Romane.

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