29.07.2010 - 17:04 - Politik, Recht & Gesellschaft
An der Bildung darf nicht gespart werden - Kirchenfinanzierung und Staatsbeteiligungen müssen überprüft werden
Pressemitteilung von: Junge Liberale Niedersachsen
Hannover. Die Jungen Liberalen Niedersachsen fordern im Vorfeld, der am Wochenende stattfindenden Klausurtagung der niedersächsischen Landesregierung alle Teilnehmer auf, keine Einsparungen im Bildungsbereich vorzunehmen. „Wer an der Bildung spart, riskiert die Zukunft unserer Kinder. Nur eine gute Bildungsstruktur schafft Chancengleichheit. Ein Rückgang der Schülerzahlen muss dazu genutzt werden, um die Gesamtsituation an niedersächsischen Schulen zu verbessern, nicht aber um neue Einsparpotentiale zu generieren“, betont der Landesvorsitzende Matthias Seestern-Pauly.
Die FDP-Jugendorganisation kritisiert zudem die Sichtweise mancher Verantwortlichen beim Thema Bildung: „Man darf sich bei den Ausgaben nicht rein an den Schülerzahlen orientieren. Das ist mehr als fahrlässig. Zumal viele Lehrer in den nächsten Jahren in Pension gehen und dann dringend neue Kräfte benötigt werden. Gleichzeitig bilden frühkindliche Bildung oder aber eine moderne Ausstattung der Schulen die Basis dafür, dass wir im internationalen Wettbewerb mithalten können. Wissen ist unser Rohstoff, den wir nicht so leichtfertig verspielen dürfen, wie es derzeit der Fall ist“, so der Landesvorsitzende. Daher fordern die JuLis vor allem von den FDP-Kabinettsmitgliedern, dass sich diese gegen eine Kürzung des Bildungsetats aussprechen und auch bei der Klausurtagung eindeutig Position beziehen.
Vielmehr müssten nach Ansicht der Jungen Liberalen andere Einsparpotentiale endlich in Angriff genommen werden. Dazu zählen unter anderem die Staatsbeteiligungen des Landes Niedersachsen beispielsweise an der Hannover Messe, VW oder aber der Salzgitter AG. Des Weiteren werden seit Jahrzehnten die Gehälter und andere Ausgaben für Beschäftige der Kirche vom Land mitfinanziert. Der Loccumer Vertrag stammt von 1955 und muss endlich modifiziert werden „Darüber muss auf der Sparklausur geredet werden, nicht aber über eine Kürzung des Bildungsetats beziehungsweise die Streichung von Lehrerstellen“, fordert SEESTERN-PAULY abschließend.
Verantwortlich i.S.d.P.: Verony Reichelt,
Pressesprecherin der Jungen Liberalen Niedersachsen
Mobil:+49 (1511) 65 56 880
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Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Junge Liberale Niedersachsen e.V.
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30159 Hannover
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Stellvertretende Vorsitzende für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
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Die Jungen Liberalen Niedersachsen, kurz -JuLis- genannt, sind die Nachwuchsorganisation der FDP. Die Julis Niedersachsen bestehen zur Zeit aus über 900 Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 35 Jahren. Sie kommen aus allen Teilen Niedersachsens. Wir, das sind junge Menschen, für die die Freiheit im Mittelpunkt ihres Lebens und ihrer Politik steht. Wir wollen uns von niemandem gängeln lassen, weder von der Regierung, den Parteien, der Kirche, den Gewerkschaften oder der Wirtschaft. Wir setzen uns dafür ein, dass ein jeder sein Leben in Freiheit führen kann. Die Freiheit des Einzelnen hört für uns erst dort auf, wo die des Anderen beginnt. Die Politik soll daher nur die nötigsten Rahmenbedingungen vorgeben, damit ein jeder nach seiner Facon glücklich werden kann.
Die FDP-Jugendorganisation kritisiert zudem die Sichtweise mancher Verantwortlichen beim Thema Bildung: „Man darf sich bei den Ausgaben nicht rein an den Schülerzahlen orientieren. Das ist mehr als fahrlässig. Zumal viele Lehrer in den nächsten Jahren in Pension gehen und dann dringend neue Kräfte benötigt werden. Gleichzeitig bilden frühkindliche Bildung oder aber eine moderne Ausstattung der Schulen die Basis dafür, dass wir im internationalen Wettbewerb mithalten können. Wissen ist unser Rohstoff, den wir nicht so leichtfertig verspielen dürfen, wie es derzeit der Fall ist“, so der Landesvorsitzende. Daher fordern die JuLis vor allem von den FDP-Kabinettsmitgliedern, dass sich diese gegen eine Kürzung des Bildungsetats aussprechen und auch bei der Klausurtagung eindeutig Position beziehen.
Vielmehr müssten nach Ansicht der Jungen Liberalen andere Einsparpotentiale endlich in Angriff genommen werden. Dazu zählen unter anderem die Staatsbeteiligungen des Landes Niedersachsen beispielsweise an der Hannover Messe, VW oder aber der Salzgitter AG. Des Weiteren werden seit Jahrzehnten die Gehälter und andere Ausgaben für Beschäftige der Kirche vom Land mitfinanziert. Der Loccumer Vertrag stammt von 1955 und muss endlich modifiziert werden „Darüber muss auf der Sparklausur geredet werden, nicht aber über eine Kürzung des Bildungsetats beziehungsweise die Streichung von Lehrerstellen“, fordert SEESTERN-PAULY abschließend.
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