(openPR) Ansbach, 27. Juli 2010: Mit dem Orthopäden Dr. Michael Schuller verstärkt ein weiterer Wirbelsäulen-Experte das Team des orthopädischen Kompetenzzentrums am Klinikum Ansbach. Dadurch kann das Klinikum zukünftig auch schwere Fehlstellungen der Wirbelsäule behandeln - für diese komplexen Operationen mussten Patienten sonst in Spezialkliniken nach Würzburg, Nürnberg oder Rummelsberg fahren.
Von verschleißbedingten Verkrümmungen an der Wirbelsäule sind in der Regel ältere Patienten betroffen. Oft treten diese Veränderungen mit Nerven-kanaleinengungen auf und können zu Instabilitäten, vor allem an der Lendenwirbelsäule, führen. In diesen Fällen ist eine alleinige Nervenkanalerweiterung nicht mehr ausreichend. „Das ist eine komplizierte Operation, in der zusätzlich die Wirbelsäulenstellung korrigiert und stabilisiert werden muss. Dadurch können die wir die Schmerzen des Patienten aber deutlich lindern und die zuvor eingeschränkte Mobilität wieder zurückgewinnen“, so Dr. Schuller.
Aber nicht nur ältere Menschen, auch Kinder und Jugendliche können bereits an der „Skoliose“ – also der Wirbelsäulenverkrümmung leiden. In einer Sprechstunde können auch diese Patienten zukünftig kompetent beraten werden. Meist sind die Verkrümmungen bei Kindern und Jugendlichen anlagebedingt, können aber oft durch Krankengymnastik oder eine Korsetttherapie behandelt werden.
Der 38jähre Orthopäde war zuletzt Oberarzt am orthopädischen Zentrum in Rummelsberg unter dem renommierten Wirbelsäulenspezialisten Dr. Stewen. Seit April 2010 gehört Michael Schuller zum Team um die Praxisklinik Orthospine, die das orthopädische Kompetenzzentrum am Klinikum in Zusammenarbeit mit der Chirurgischen Klinik II betreibt. Neben der Behandlung von Wirbelsäulenverkrümmungen wird Michael Schuller das Ärzteteam auch im Bereich der endoskopischen Eingriffe. Dieses Gebiet soll im Klinikum Ansbach ebenfalls weiter ausgebaut werden.










