21.07.2010 - 12:48 - Freizeit, Buntes, Vermischtes
Duisburg Loveparade: An den gelben Luftpumpen sollt ihr sie erkennen
Pressemitteilung von: Rudolf Kley - Apotheker, Maler und Aktionskünstler
Der Duisburger Apotheker, Maler und Aktionskünstler Rudolf Kley hofft, dass man die Besucher der Loveparade schon von weitem an ihren gelben Luftpumpen erkennen kann. Loveparde Besucher können sich durch eine Luftpumpenspende in Duisburg verewigen. Aus ihren Luftpumpen soll ein gelbes Luftpumpenfeld gebaut werden. In einem zweiten Schritt soll aus diesem Feld noch in diesem Jahr eindrucksvoll der Geist von Vincent van Gogh auferstehen und die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst eingeführt werden.
Auch wenn es sich zum Wochenende abkühlen soll, geht es am Samstag in Duisburg ganz heiß her. Dann steigt die Loveparade. Eine Million Besucher werden erwartet. Wie das „Stillleben“ auf der A 40 gezeigt hat, können es ganz leicht mehr werden.
Der Duisburger Apotheker und Bezirkspolitiker Rudolf Kley glaubt fest daran, dass die Loveparade ein positives Bild von Duisburg in die Welt hinausträgt.“ Manche werden danach erst wissen, dass es Duisburg gibt. Aber ein bisschen traurig bin ich doch.“ Rudolf Kley, der auch als Maler- Guinnesrekord für die längste abstrakte Bildfolge und Aktionskunstler – Kunst ist Kohl - in den letzten 30 Jahren oft bundesweit von sich reden gemacht hat, ist es bis jetzt nicht gelungen, sich bei der Loveparade einzuklinken. Allzu gerne hätte er gesehen, wenn die Besucher der Loveparade ihm gelbe Luftpumpen mitgebracht hätten. „30 000 wären völlig genug gewesen. Der eine hätte dann einen Koffer in Berlin gehabt, der andere eine Luftpumpe in Duisburg.“
Von der Bahn hat er keine Erlaubnis bekommen, die Besucher in der Halle mit einem Schiff als Sammelcontainer aus Sinalco-Kästen zu begrüßen: Duisburg, größter Binnenhafen der Welt, ist der offizielle Hafen der Kulturhauptstadt: „Im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Empfangshalle des . Duisburg Hbf hatten wir uns entschieden, keinerlei werbliche, kulturelle oder Verkaufsaktivitäten in der Empfangshalle des Bf Duisburg Hbf zuzulassen.“ Da nützte auch die Empfehlung von Jürgen Fischer, Programmkoordinator Ruhr.2010, nichts: "Vielen Dank für die Information. Ihre Idee ist im besten Sinne verrückt und uns deshalb sympathisch. Wir können mögliche Unterstützer nur ermutigen, Ihnen beim Bestellen des Luftpumpenfeldes tatkräftig zu helfen!"
Auf dem Güterbahnhofsgelände hätte sich vielleicht auch noch ein Sammelplatz einrichten lassen. Susanne Heck, Leiterin Marketing & Kommunikation der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG sah sich rechtlich nicht in der Lage, eine Genehmigung für die Aufstellung eines Containers auszusprechen und verwies zuständigerweise an die Leitung der Loveparade. „Die Fläche ist für den Tag der Loveparade dem Veranstalter übereignet, der Lopavent.“ Die wiederum konnte mit der Aktion wenig anfangen. Produktionsleiter Stephan Sasse ließ antworten.“Im jetzigen Stadium der Produktion unserer Veranstaltung sehen wir uns weder zeitlich noch operativ in der Lage dieses aufwendig erscheinende Kunstprojekt zu integrieren. Auch fehlt uns die inhaltlich Verbindung Ihres Projektes zur Loveparade.“ „Dabei bin ich doch der, der mit der Luftpumpe tanzt!“ bemerkt der Apotheker trocken, dessen Leidenschaft wirklich der Tanzsport war. Aufgegeben hat er noch nicht. Er hofft darauf, doch noch bis zur Loveparade einen letzten, wirkungsvollen Hilferuf absetzen zu können. „Wenn es klappt, wird sich schon ein Platz finden, an dem die Besucher die Luftpumpenablegen kann. Vielleicht vor dem Stadttheater in der Nähe des rostigen „Walgerippes“. Schließlich soll die Luftpumpe ja bei meiner Aktion auch als Qualitätsmaßstab für Kunst eingeführt werden.“
Was im ersten Moment an einen Aprilscherz erinnert, ist todernst gemeint. Nachdem Rudolf Kley Ende der Siebzige Jahre die Galerie 77, den Kunstmarkt in Meiderich und die Gründung der Kulturwerkstatt Meiderich initiiert hatte, hat er immer wieder über Aktionen seine Mitbürger zu kreativen Schaffen ermutigt. Dabei hat er sich u.a. auch mit Josef Beuys angelegt ( RP „Kley gegen Beuys, das ging dem Meister über die Hutschnur“) und sich mit seiner Aktion „Kunst ist Kohl“ bei seinen Künstlerkollegen nicht unbedingt Freunde gemacht. Aus der Sicht von Rudolf Kley ist es aber nur konsequent, die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst einzuführen. „Es gibt so viele Kunstmaßstäbe, wie es verschiedene Arten von Luftpumpen gibt. Sehr wahrscheinlich noch viel mehr. Am wichtigsten ist aber die Authentizität. Ohne die ist alles nichts. Sie ist mir als Schüler besonders bei Vincent van Gogh begegnet. Er hat mich geprägt. Deshalb will ich aus den Luftpumpen in Anlehnung an sein Weizenfeld mit Raaben ein gelbes Luftpumpenfeld erstellen. Daraus soll sein Geist auferstehen und der erweiterte Kunstbegriff endlich einen Namen erhalten. Seit 24 Jahren sammele ich für diesen Zweck Luftpumpen. Selbst die Polizei in Münster hat für mich Luftpumpen gesammelt. Ich habe die Garantie für dieses Jahr, dass mir 5000 Sinalco Kästen zur Verfügung gestellt werden, um dieses Feld tatsächlich zum Stehen zu bringen. Es fehlen mir halt nur noch ein paar tausend Luftpumpen!“
Weitere Informationen unter www.deapo.de oder www.luftpumpenfeld.de .
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Rudolf Kley
Bahnhofstr. 134
47137 Duisburg
Tel
Zur Person
Seit 1951 lebt Rudolf Kley, geb. 1946 in Wolfenbüttel, in Duisburg Meiderich. 1976 übernahm er dort die Leitung der Löwen-Apotheke. Seine Liebe gehört von Jugend an der Malerei. Ihr therapeutischer Aspekt interessiert den Apotheker besonders. Er gründet 1977 in Meiderich die Galerie 77 und ein Jahr später die Kulturwerkstatt Meiderich und einen alljährlich stattfindenden Kunstmarkt. Der Freizeitmaler will seinen Mitbürgern Berührungsängste mit der Kunst nehmen und sie zu eigenem schöpferischen Handeln animieren. Mit seiner Aktion Kunst ist Kohl macht Rudolf Kley 1981 bundesweit Furore und lernt dabei Josef Beuys und Wolf Vostell kennen. 1985 kommt er mit der längsten abstrakten Bildfolge ins Guinnessbuch der Rekorde und mit ihren Einzelbildern in viele öffentliche und private Kunstsammlungen. Seit seinem 40. Geburtstag sammelt er Luftpumpen, um die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst einzuführen. Es gibt ja sonst keinen verbindlichen Qualitätsmaßstab außer dem der Authentizität. Er färbt die Luftpumpen gelb, um aus ihnen das Weizenfeld zu rekonstruieren, in dem sich van Gogh erschossen hat. Die Aktion zieht sich bis heute hin. Trotz großer Resonanz in den Medien ist bisher nur einen Teil der benötigten 30000 Luftpumpen zusammengekommen.
Auch wenn es sich zum Wochenende abkühlen soll, geht es am Samstag in Duisburg ganz heiß her. Dann steigt die Loveparade. Eine Million Besucher werden erwartet. Wie das „Stillleben“ auf der A 40 gezeigt hat, können es ganz leicht mehr werden.
Der Duisburger Apotheker und Bezirkspolitiker Rudolf Kley glaubt fest daran, dass die Loveparade ein positives Bild von Duisburg in die Welt hinausträgt.“ Manche werden danach erst wissen, dass es Duisburg gibt. Aber ein bisschen traurig bin ich doch.“ Rudolf Kley, der auch als Maler- Guinnesrekord für die längste abstrakte Bildfolge und Aktionskunstler – Kunst ist Kohl - in den letzten 30 Jahren oft bundesweit von sich reden gemacht hat, ist es bis jetzt nicht gelungen, sich bei der Loveparade einzuklinken. Allzu gerne hätte er gesehen, wenn die Besucher der Loveparade ihm gelbe Luftpumpen mitgebracht hätten. „30 000 wären völlig genug gewesen. Der eine hätte dann einen Koffer in Berlin gehabt, der andere eine Luftpumpe in Duisburg.“
Von der Bahn hat er keine Erlaubnis bekommen, die Besucher in der Halle mit einem Schiff als Sammelcontainer aus Sinalco-Kästen zu begrüßen: Duisburg, größter Binnenhafen der Welt, ist der offizielle Hafen der Kulturhauptstadt: „Im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Empfangshalle des . Duisburg Hbf hatten wir uns entschieden, keinerlei werbliche, kulturelle oder Verkaufsaktivitäten in der Empfangshalle des Bf Duisburg Hbf zuzulassen.“ Da nützte auch die Empfehlung von Jürgen Fischer, Programmkoordinator Ruhr.2010, nichts: "Vielen Dank für die Information. Ihre Idee ist im besten Sinne verrückt und uns deshalb sympathisch. Wir können mögliche Unterstützer nur ermutigen, Ihnen beim Bestellen des Luftpumpenfeldes tatkräftig zu helfen!"
Auf dem Güterbahnhofsgelände hätte sich vielleicht auch noch ein Sammelplatz einrichten lassen. Susanne Heck, Leiterin Marketing & Kommunikation der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG sah sich rechtlich nicht in der Lage, eine Genehmigung für die Aufstellung eines Containers auszusprechen und verwies zuständigerweise an die Leitung der Loveparade. „Die Fläche ist für den Tag der Loveparade dem Veranstalter übereignet, der Lopavent.“ Die wiederum konnte mit der Aktion wenig anfangen. Produktionsleiter Stephan Sasse ließ antworten.“Im jetzigen Stadium der Produktion unserer Veranstaltung sehen wir uns weder zeitlich noch operativ in der Lage dieses aufwendig erscheinende Kunstprojekt zu integrieren. Auch fehlt uns die inhaltlich Verbindung Ihres Projektes zur Loveparade.“ „Dabei bin ich doch der, der mit der Luftpumpe tanzt!“ bemerkt der Apotheker trocken, dessen Leidenschaft wirklich der Tanzsport war. Aufgegeben hat er noch nicht. Er hofft darauf, doch noch bis zur Loveparade einen letzten, wirkungsvollen Hilferuf absetzen zu können. „Wenn es klappt, wird sich schon ein Platz finden, an dem die Besucher die Luftpumpenablegen kann. Vielleicht vor dem Stadttheater in der Nähe des rostigen „Walgerippes“. Schließlich soll die Luftpumpe ja bei meiner Aktion auch als Qualitätsmaßstab für Kunst eingeführt werden.“
Was im ersten Moment an einen Aprilscherz erinnert, ist todernst gemeint. Nachdem Rudolf Kley Ende der Siebzige Jahre die Galerie 77, den Kunstmarkt in Meiderich und die Gründung der Kulturwerkstatt Meiderich initiiert hatte, hat er immer wieder über Aktionen seine Mitbürger zu kreativen Schaffen ermutigt. Dabei hat er sich u.a. auch mit Josef Beuys angelegt ( RP „Kley gegen Beuys, das ging dem Meister über die Hutschnur“) und sich mit seiner Aktion „Kunst ist Kohl“ bei seinen Künstlerkollegen nicht unbedingt Freunde gemacht. Aus der Sicht von Rudolf Kley ist es aber nur konsequent, die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst einzuführen. „Es gibt so viele Kunstmaßstäbe, wie es verschiedene Arten von Luftpumpen gibt. Sehr wahrscheinlich noch viel mehr. Am wichtigsten ist aber die Authentizität. Ohne die ist alles nichts. Sie ist mir als Schüler besonders bei Vincent van Gogh begegnet. Er hat mich geprägt. Deshalb will ich aus den Luftpumpen in Anlehnung an sein Weizenfeld mit Raaben ein gelbes Luftpumpenfeld erstellen. Daraus soll sein Geist auferstehen und der erweiterte Kunstbegriff endlich einen Namen erhalten. Seit 24 Jahren sammele ich für diesen Zweck Luftpumpen. Selbst die Polizei in Münster hat für mich Luftpumpen gesammelt. Ich habe die Garantie für dieses Jahr, dass mir 5000 Sinalco Kästen zur Verfügung gestellt werden, um dieses Feld tatsächlich zum Stehen zu bringen. Es fehlen mir halt nur noch ein paar tausend Luftpumpen!“
Weitere Informationen unter www.deapo.de oder www.luftpumpenfeld.de .
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Rudolf Kley
Bahnhofstr. 134
47137 Duisburg
Tel
Zur Person
Seit 1951 lebt Rudolf Kley, geb. 1946 in Wolfenbüttel, in Duisburg Meiderich. 1976 übernahm er dort die Leitung der Löwen-Apotheke. Seine Liebe gehört von Jugend an der Malerei. Ihr therapeutischer Aspekt interessiert den Apotheker besonders. Er gründet 1977 in Meiderich die Galerie 77 und ein Jahr später die Kulturwerkstatt Meiderich und einen alljährlich stattfindenden Kunstmarkt. Der Freizeitmaler will seinen Mitbürgern Berührungsängste mit der Kunst nehmen und sie zu eigenem schöpferischen Handeln animieren. Mit seiner Aktion Kunst ist Kohl macht Rudolf Kley 1981 bundesweit Furore und lernt dabei Josef Beuys und Wolf Vostell kennen. 1985 kommt er mit der längsten abstrakten Bildfolge ins Guinnessbuch der Rekorde und mit ihren Einzelbildern in viele öffentliche und private Kunstsammlungen. Seit seinem 40. Geburtstag sammelt er Luftpumpen, um die Luftpumpe als Qualitätsmaßstab für Kunst einzuführen. Es gibt ja sonst keinen verbindlichen Qualitätsmaßstab außer dem der Authentizität. Er färbt die Luftpumpen gelb, um aus ihnen das Weizenfeld zu rekonstruieren, in dem sich van Gogh erschossen hat. Die Aktion zieht sich bis heute hin. Trotz großer Resonanz in den Medien ist bisher nur einen Teil der benötigten 30000 Luftpumpen zusammengekommen.
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