(openPR) Die neue Demenzkarte, die auf den Daten der Bevölkerungsstruktur 2009 basiert, stellt die Häufigkeit von Demenzen statistisch dar. Auch die Entwicklung der Krankenzahlen zwischen 2003 und 2009 ist so verfolgbar.
Die größte Dichte an Betroffenen in Bezug auf die Rund 1,5% der Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner sind aktuell von einer Demenz betroffen. Das entspricht weit über 41.000 Menschen.
Hauptvertreter der dementiellen Erkrankungen ist die Alzheimerkrankheit, benannt nach ihrem Entdecker Alos Alzheimer. Demenzen gehen mit schweren Einschränkungen der kognitiven Leistungen einher. Zumeist sind Menschen ab dem 65. Lebensjahr betroffen. Dies äußert sich dann unter anderem in Merkfähigkeitsstörungen, Gedächtnisverlust, Störungen des Orientierungsvermögens und zum Teil starken Änderungen im Sozialverhalten. Dies stellt sowohl die Angehörigen, als auch beruflich Pflegende vor große Herausforderungen. Am Ende sind die Erkrankten vollständig auf die Hilfe ihrer Umgebung angewiesen, eine selbständige Lebensführung ist nicht mehr möglichGesamtbevölkerung erreichen dabei die Kreise Ostholstein mit 1,9% und Lübeck mit 1,8%. Absolut die meisten Menschen mit Demenz wohnen im Kreis Pinneberg (4271 Personen).
Die demographischen Veränderungen in Schleswig-Holstein bringen eine Zunahme der Fallzahlen mit sich. Demenzen gehören zu den teuersten Erkrankungen im höheren Lebensalter überhaupt. Die Hauptlasten tragen die betroffenen Familien dabei selbst. Die Zahlen machen ebenfalls deutlich, wie notwendig der Ausbau von Kooperation und Vernetzung innerhalb der Leistungserbringer vorangebracht werden muss. Die aktuelle Demenzkarte ist über die Homepage des Sankt Elisabeth Krankenhaus Eutin, des Eutiner Demenz Forum oder über www.demenzkarten.de kostenlos abrufbar.







