(openPR) Millionen haben es, längst nicht jeder weiß es – und viel zu wenige sprechen darüber: Überaktive Blase (OAB – overactive blad-der). Im Durchschnitt ist jeder fünfte Deutsche ab einem Alter von 50 Jahren davon betroffen. Die gute Nachricht: Mit der neuen Service- und Informati-ons-Website blase-ok.de kann nun jeder mehr Klarheit gewinnen. Ü-beraktive Blase ist nicht bloß ein altersbedingtes ‚Zipperlein’, sondern eine ernst zu nehmende Krankheit. Und: Dank der modernen Medizin gibt es da-für heute in vielen Fällen wirksame Behandlungsmöglichkeiten. www.blase-ok.de ist seit dem unlängst erfolgten Start einer Bayern-weiten Aufklärungs-kampagne online – inklusive einem einfachen OAB-Selbsttest. Die von Be-ginn an stark ansteigenden Klick-Zahlen der Website belegen die positive Resonanz und das Aufmerksamkeits-Potenzial des Angebots. Denn: infor-mierte Betroffene und Angehörige können wesentlich zu einem anhaltenden Behandlungserfolg beitragen.
Wie lange noch ist Deutschland Tabu-Weltmeister beim Reizthema Überaktive Blase? Vielleicht sind die Tage dieses unrühmlichen Titels gezählt. „Die Hemm-schwelle, mit jemandem über Symptome wie ‚unkontrollierter Urinverlust´ oder ‚mehr als 8 Toilettengänge pro Tag’ zu sprechen, ist wahnsinnig hoch“, so Norbert Fischer, Marketing Direktor der Astellas Pharma GmbH. „Daher bieten wir auf www.blase-ok.de einen Selbsttest an, der den Betroffenen zu mehr Klarheit ver-helfen soll: ‚Blase (nicht) ok?’“ Mit großem Erfolg: Obwohl die Aufklärungskam-pagne erst Ende Juni im Großraum München startete, waren bereits 13.000 Be-sucher auf der Seite – die Hälfte von ihnen führte den Selbsttest durch.
Hintergrund: Fast jeder fünfte Erwachsene ist im Laufe seines Lebens von einer Überaktiven Blase betroffen. Besonders Frauen und Männer ab dem 40. Lebens-jahr leiden daran – im Alter von 75 Jahren ist etwa ein Drittel der Bevölkerung von einer Überaktiven Blase betroffen. Die Symptome dieser Blasenfunktionsstörung sind plötzlich auftretender, zwingender Harndrang (‚imperativer Harndrang’), be-sonders häufiger Harndrang (in der Regel mehr als acht Toilettengänge in 24 Stunden), nächtliches Erwachen durch den Drang, auf die Toilette gehen zu müs-sen (Nykturie) sowie unter Umständen sogar der ungewollte Urinverlust (Drangin-kontinenz). Die Vorwarnzeit, also der Zeitraum vom Beginn der ersten Harn-drangempfindung bis zur Entleerung der Blase (Miktion) beträgt bei OAB-Erkrankten oft nicht mal eine Minute, also häufig zu wenig, um in aller Ruhe eine Toilette aufzusuchen. Dies führt dazu, dass die Betroffenen sich häufig vollständig aus dem alltäglichen Leben zurückziehen, und ihren Alltag maßgeblich um die Verfügbarkeit und Nähe zu einer Toilette organisieren.
Um diesem immensen Leidensdruck aktiv entgegenzuwirken, sollen über die ver-netzten Aufklärungsmaßnahmen möglichst viele Menschen informiert werden, was die Krankheit bedeutet und motiviert werden, aktiv mit der Erkrankung umzu-gehen. Mit dem Ziel, so vielen betroffenen Menschen wie möglich den Weg in die Sprechstunde, zu einer Behandlung, zu bahnen – und somit schließlich den Weg zurück in einen selbst bestimmten Alltag mit deutlich verbesserter Lebensqualität.
















