(openPR) Regensburg, 06.07.2010. Die Firma nal von minden verfügt über 22 Jahre Erfahrung im Vertrieb von in-vitro Diagnostik. Hohe Qualitätsansprüche und die stetige Erweiterung des Sortiments um neue, innovative Produkte sind mitverantwortlich für den europaweiten Erfolg.
Seit kurzem bietet das Unternehmen auch Haaranalysen zum Nachweis eines Substanzmissbrauchs an. Die gerichtlich verwertbaren Laborgutachten werden auch für die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) anerkannt.
Das damit einhergehende Marktpotential ist beachtlich. Laut der Bundesanstalt für Verkehr und Straßenwesen (BASt) mussten 2008 insgesamt 103.137 Personen in einer der Begutachtungsstellen für Fahreignung zur MPU antreten, um ihre Fahrerlaubnis wiederzuerlangen. Der Großteil von ihnen (ca. 75%) musste den Führerschein zuvor wegen Fahrens unter Einfluss von Alkohol oder Drogen abgeben. „Ziel des MPU-Gutachtens ist es, die Fahrtauglichkeit des Antragstellers zu prüfen. Die für den Entzug der Fahrerlaubnis ursächlichen Probleme dürfen nicht mehr bestehen.“ erklärt Dr. Thomas Zander.
Durch bloße Beteuerungen alleine werden die MPU-Kandidaten die Gutachter jedoch kaum davon überzeugen können sein Konsumverhalten in ausreichendem Maße geändert zu haben. Haaranalysen bieten ihnen die Möglichkeit die Glaubhaftigkeit ihrer Angaben zu ihrem veränderten Konsumverhalten zu untermauern.
Fremdsubstanzen werden über den Blutkreislauf im Haar aufgenommen und dort langfristig gespeichert. Die Haaranalyse bietet dadurch den MPU-Kandidaten einige erhebliche Vorteile gegenüber Urin-untersuchungen. Aufgrund der langen Nachweisbarkeit von Fremdsubstanzen im Haar über viele Monate, reicht für den Abstinenznachweis unter Umständen bereits eine einzige Probennahme an einem frei wählbaren Termin. Im Rahmen eines Urinkontrollprogramms werden die Probenspender hingegen mehrmals kurzfristig und unvorhergesehen einbestellt.
Auch die Probennahme selbst ist im Falle einer Haarprobe unkomplizierter und vor allem diskreter als die Abgabe einer Urinprobe, die unter Sicht zu erfolgen hat. Zudem erlaubt die Haaranalyse eine Unterscheidung zwischen einem gelegentlichen Konsum und einem Missbrauch von Alkohol. Somit können auch Personen, die zur Wiedererlangung ihres Führerscheins nicht zwangsläufig komplett auf Alkohol verzichten müssen, dieses Verfahren nutzen um einen mäßigen Konsum zu belegen.


















