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Alarmierende Studienergebnisse: Jedes zweite Kind ist allergiegefährdet

07.07.201011:49 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Alarmierende Studienergebnisse: Jedes zweite Kind ist allergiegefährdet
Laut einer Studie ist in Deutschland jedes zweite Kind allergiegefährdet
Laut einer Studie ist in Deutschland jedes zweite Kind allergiegefährdet

(openPR) Allergien sind eines der häufigsten Gesundheitsprobleme bei Kindern und Jugendlichen

Melkof - Die Ergebnisse einer aktuellen, im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TKK) durchgeführten, Forsa-Umfrage lassen Eltern aufhorchen: Sie zeigt, dass 18 Prozent aller Kinder und Jugendlichen unter einer Allergie leiden. Befragt wurden Eltern mit Kindern von sechs bis 18 Jahren. „In dieser Altersgruppe sind Allergien eines der häufigsten Gesundheitsprobleme", so Frank Seiffert von der TKK in Niedersachsen. Dabei scheinen Atemwegserkrankungen wie Asthma und Bronchitis im Kindesalter auf dem Vormarsch zu sein. So gaben neun Prozent der befragten Eltern an, dass ihr Kind darunter leidet. Außerdem zeigen die Ergebnisse der Studie, dass Jungen anfälliger für Allergien sind als Mädchen. Die meisten Neuerkrankungen gibt es bei Kindern ab elf Jahren.

Eine Studie des Robert-Koch-Instituts zeigt zudem, dass sich die Situation in den kommenden Jahren noch verschärfen wird. Danach tragen vier von zehn Kindern und Jugendlichen zwischen drei und 17 Jahren bereits Antikörper gegen 20 getestete Allergene in sich. Damit haben sie zwar noch keine Allergie, ihr Immunsystem ist aber schon sensibilisiert. Demnach ist fast jedes zweite Kind allergiegefährdet.

Allergie-Risiko kann aktiv verringert werden

„Schon werdende und junge Eltern haben einige Möglichkeiten, das Allergie-Risiko für ihr Kind bereits frühzeitig zu reduzieren", informiert Dr. Arne Menzdorf von Deutschlands größtem Allergiker-Portal www.myAllergo.de. „Sind die Kinder familiär vorbelastet, hat also zum Beispiel ein Elternteil eine Allergie, sollten Babys vier Monate lang voll gestillt werden", rät der Fachbiologe. Sei das nicht möglich, sollte auf eine Spezialnahrung zurückgegriffen werden, die mit dem behandelnden Arzt abgesprochen wird. Von einer allergievorbeugenden Diät während der Schwangerschaft rät Dr. Menzdorf Müttern jedoch ab. „Besonders wichtig für die Reduzierung des Allergie-Risikos ist zudem, dass beide Elternteile schon während der Schwangerschaft mit dem Rauchen aufhören“, betont Dr. Arne Menzdorf.

Weitere Informationen unter www.myAllergo.de

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