(openPR) Die Auswirkungen der Gesundheitsreform auf die Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäuser sowie auf die Krankenkassen standen im Mittelpunkt der Diskussion der Fachtagung „Gesundheitswesen“ im ABOS-CONWORKS Unternehmerverbund. Auf der Tagung wurde ferner der 38jährige Diplom-Betriebswirt Matthias Wöhr aus Igersheim im Main-Tauber-Kreis zum neuen Leiter des Fachbereiches Gesundheitswesen der ABOS-CONWORKS Unternehmerverbund AG bestellt.
Rund 30 Unternehmercoaches aus dem ganzen Bundesgebiet waren zusammengekommen, um über aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen – speziell im Hinblick auf die Veränderungen des Marktes bei Apotheken, Arztpraxen, Krankenhäuser, Verbände und Krankenkassen zu beraten. Diese Entwicklungen werden beeinflusst durch die gegenwärtigen Überlegungen im politischen Bereich rund um die geplante Reform des Gesundheitswesens. Claus Heitzer, Mitglied des Vorstandes der ABOS-CONWORKS Unternehmerverbund AG, stellt fest: „In kaum einer anderen Branche gab es in den vergangenen Jahren mehr grundlegende Veränderungen als im Gesundheitswesen.“ Zugleich sei eine immer weiter steigende volkswirtschaftliche Bedeutung dieses Marktes zu beobachten – als Folge einer stetig älter werdenden Gesellschaft und damit einer immer weiter steigenden Morbidität der Bevölkerung.
Neue marktwirtschaftliche Elemente zwingen zum Umdenken
Der neu ernannte Leiter des Fachbereiches Gesundheitswesen der ABOS-CONWORKS Unternehmerverbund AG, Matthias Wöhr, ergänzt, dass innerhalb der genannten Rahmenbedingungen gerade auch die Einführung marktwirtschaftlicher Elemente in Teilbereichen des Gesundheitswesens zukünftig eine immer größere Rolle spielen und der Zwang zu Kooperation und der Erschließung von Wirtschaftlichkeitspotentialen weiter zunehmen werde. Dies erfordere besonders im Hinblick auf den stetig wachsenden Bedarf an Beratung und Coaching, der zum Beispiel bei Apotheken, Arztpraxen, Krankenhäusern, Verbänden und Krankenkassen anfallen werde, qualitätsgesicherte und praxiserprobte Konzepte.
Vor diesem Hintergrund wird der ABOS-CONWORKS Fachbereich „Gesundheitswesen“ nun zielgruppenspezifische Leistungsportfolios für z.B. niedergelassene Ärzte, Medizinische Versorgungszentren (MVZ), Kliniken, Apotheken und Krankenkassen erarbeiten und über die angeschlossen Berater und Coaches am Markt präsentieren. Durch die Unterstützung bei der Entwicklung neuer Versorgungsstrukturen soll die Wettbewerbsfähigkeit der Marktteilnehmer gestärkt werden. Außerdem würden dadurch die regionale Vernetzung und die Kooperationsbereitschaft zwischen den Marktteilnehmern gefördert, damit die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung den zukünftigen Anforderungen gewachsen bleibt.
Dieser Ansatz bedinge, so Wöhr weiter, dass das Netzwerk an qualifizierten Beratern und Coaches permanent geschult werde. Zugleich müssten den Beratern genügend Möglichkeiten zur Spezialisierung auf entsprechende Fachgebiete und –themen gegeben werden. Hierzu bedarf es der Unterstützung durch kompetente Referenten und erfahrene Fachexperten.
Allerdings müssten die Unternehmen und Organisationen auch dazu bereit sein, „Denkbarrieren“ zu überwinden und „Partikularinteressen“ hinten an zu stellen. „Selbstherrlichkeit ist nicht selten die erste Stufe zur Bedeutungslosigkeit im Markt“, ist sich ein Teilnehmer an der Beraterrunde sicher. Ein anderer warnt: Viele werden am Marktwachstum in der einen oder anderen Weise, aber oftmals ohne entsprechende Expertise im Hintergrund, partizipieren wollen. Doch Matthias Wöhr ist sich sicher: „Eine kontinuierlich gepflegte Wissensdatenbank, praxiserprobte Konzepte und ein Netzwerk an erfahrenen, geschulten Berater und Coaches mit Expertise im Gesundheitswesen werden dazu beitragen, dass der Wechsel von der bundesdeutschen Zuteilungsgesellschaft früherer Jahre hin zu einem marktwirtschaftlicheren System auch ohne Einbußen bei der Patientenversorgung erfolgen kann – ohne dass die Unternehmen und Organisationen immer wieder teures Lehrgeld bezahlen müssen !“
Matthias Wöhr ist ein absoluter Kenner der Gesundheitsbranche
Matthias Wöhr ist ein absoluter Kenner der Gesundheitsbranche und Inhaber eines Beratungsunternehmens mit Sitz in Igersheim. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaft an der FH Heilbronn absolvierte Wöhr neben seiner Beratertätigkeit ein zweites Studium zum Master of Arts an der Universität Witten/ Herdecke im Bereich Management von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. Die Masterarbeit hatte das Thema „Intradisziplinäre regionale Ärztenetze – Strukturen für die zukünftige neuro-psychiatrische Versorgung?“.
Seit dem Jahr 2005 ist der Diplom-Betriebswirt als Berater von Unternehmen des Gesundheitswesens selbstständig tätig, insbesondere mit Schwerpunkten bei der Entwicklung von vernetzten Strukturen zwischen Leistungserbringern und der Entwicklung/ Einführung von Direktverträgen mit den Krankenkassen.

















