(openPR) Dentalindustrie bietet Zahnmedizinern attraktive Berufsalternativen
Laut Statistischem Bundesamt verlassen in Deutschland jährlich rund 2.500 Zahnmedizinabsolventen die Universitäten. Die Berufs- und Karriereaussichten für Zahnmediziner sind – im Vergleich zu vergangenen Jahren – schwieriger geworden: Das Einkommen von angestellten Zahnärzten schwankt von Bundesland zu Bundesland erheblich und selbstständige Praxisinhaber sehen sich einem immer höheren Verwaltungsaufwand bei steigender Arbeitsbelastung gegenüber. Wer als Zahnmediziner einen anderen Weg einschlagen möchte, dem bieten sich berufliche Alternativen – zum Beispiel in der Dentalindustrie.
Das bestätigt auch Juliane Pochowski. Die Frankfurter Personalberaterin hat sie sich auf die Branche spezialisiert und vermittelt Dentalexperten in Industrie und Wirtschaft. In den vergangenen Monaten bemerkt sie einen deutlichen Trend: „Es gibt gerade in der Industrie einen hohen Bedarf an Zahnmedizinern – sie stellen ein wichtiges Bindeglied zwischen den Unternehmen und der Praxis dar.“
In der Industrie tätige Zahnmediziner übernehmen daher oftmals die Aufgabe, Netzwerke zu Experten, Branchenkennern, Institutionen und anderen Unternehmen aufzubauen und zu pflegen. Dazu zählt auch die regelmäßige Teilnahme an Kongressen, Fortbildungsveranstaltungen und Universitätsbesuchen. Neben der Betreuung von Veranstaltungen und beratenden Tätigkeiten arbeiten Zahnmediziner in industriellen Betrieben eng mit der Marketing- und Verkaufsabteilung zusammen, um neue Dentalprodukte optimal am Markt zu platzieren. Zudem gehören die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Forschung und Entwicklung sowie klinische Studien und Qualitätsmanagement zu den vielfältigen Aufgaben in der Industrie.
„Zahnmediziner verfügen über umfangreiche Fachkenntnisse und Erfahrung im Umgang mit Patienten – das ist in der Dentalindustrie ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. Schließlich bieten die Unternehmen Produkte für die tägliche Routine in Praxis und Klinik“, erklärt Personalberaterin Pochowski das Interesse der Industrie an dieser Berufsgruppe. Sehr häufig würden Zahnmediziner in industriellen Betrieben daher zur Schulung von Mitarbeitern oder bei der Betreuung von niedergelassenen Kollegen eingesetzt. „Da sie aus der Praxis kommen, können Zahnmediziner gerade im Kunden- und Mitarbeitergespräch den Nutzen der Produkte für den Anwender besonders gut beurteilen und herausstellen“, berichtet Pochowski von ihren Erfahrungen.
Geeignet für die Arbeit in der Industrie seien vor allem Zahnmediziner, die den Austausch und die Kommunikation mit Kollegen, Geschäfts- und Netzwerkpartnern schätzen, offen für neue Entwicklungen und vielseitig interessiert sind. „Häufig stehen sie in regem Kontakt zu Medienpartnern und beteiligen sich auch an der Erstellung von Fachbeiträgen und Publikationen. Deshalb sind ein sicheres Sprachgefühl und auch ein hohes schriftliches Ausdrucksvermögen von Vorteil“, erläutert Pochowski.
Die Personalberaterin aus Frankfurt hat die Erfahrung gemacht, dass gerade Absolventen den Berufseinstieg in der Industrie als Sprungbrett für eine spätere Praxisgründung nutzen: „Ein Berufsstart in der Branche eröffnet neue Perspektiven auf die Inhalte des Studienfaches – diese Erfahrungen können für eine spätere Praxisgründung von großem Nutzen sein.“ Neben der Möglichkeit, einen neuen Bereich kennen zu lernen, sei auch ein attraktives Einkommen für viele Zahnmediziner ein Argument, in die Industrie einzusteigen. So lasse sich durch die Tätigkeit etwa ein Teil des benötigten Startkapitals für eine eigene Existenz ansparen. „Zahnmediziner haben in der Industrie außerdem die Möglichkeit, die Forschung, Entwicklung und Zulassung neuer Produkte eigenverantwortlich zu begleiten und dabei ganz nah an der zahnmedizinischen Praxis zu bleiben.“ Auch nach einer Universitätskarriere als Oberarzt entdecken laut Pochowski immer mehr Zahnmediziner den Reiz der Aufgaben-Vielfältigkeit in der Industrie: „Wer ambitioniert ist und Karriere machen möchte, kann Erfahrungen in Projektleitung sammeln und relativ schnell auch Führungsverantwortung übernehmen“, sagt die Fachfrau.
Weitere Informationen zu Karrieremöglichkeiten in der Dentalindustrie erhalten Studierende, Zahnmediziner und Interessierte bei Juliane Pochowski unter













