(openPR) Frankfurt, den 16. Juni 2010
Schirmherrschaft: „Deutsche Implantat Stiftung e.V.“ Frankfurt am Main
Bereits im 4ten Jahr lädt Initiatorin Claudia Rehart zum „Frankfurter-Rheuma-Orthopädie Tag“ in die Alte Oper, Frankfurt ein. Rheumageplagte Menschen danken für jede aktuelle Information, die ihr Leiden mindert. Der intensive Austausch zwischen Ärzten und Patienten steht im Vordergrund. Nach jedem Vortrag gibt es ausreichend Zeit für eine kleine Fragerunde.
Durch das Tagesprogramm von 9:00 bis 15:00 Uhr führen Prof. Dr. Stefan Rehart und Prof. Dr. Fridun Kerschbaumer. Der Eintritt ist frei.
Hauptaugenmerk des Tages liegt auf der „Rheuma Orthopädie“ – Rheuma Patienten werden im Laufe des Lebens – nach langer medikamentöser Therapien - mehrfach operiert. Umso wichtiger ist es, die Neuigkeiten der Kongresse weiterzugeben. Meist fängt rheumatoide Arthritis mit morgendlicher Steife an den Fingern oder Zehen an – die Wirbelsäule kann auch betroffen sein. Das besondere Merkmal dieser Erkrankung ist der Angriff der Entzündungszellen und -stoffe auf den Gelenkknorpel und Knochen. Ein sehr schmerzhafter Prozess, bei dem Betroffene meist ihr gesamtes soziales Umfeld ändern müssen. Bei ungebremster Entzündung werden diese Gelenkstrukturen zunehmend abgebaut, die Gelenke werden zerstört. Der Rheumapatient kann je nach Stadium der Krankheit kaum arbeiten. Linderung wird häufig nach unterschiedlichen medikamentösen Therapien erst abgeschwächt. Das Erkrankungsrisiko wird durch genetische Faktoren erheblich beeinflusst. Der wichtigste Umweltfaktor für die Entstehung einer rheumatoiden Arthritis ist das Rauchen. Bei früh einsetzender Behandlung ist bei etwa der Hälfte der Betroffenen ein beschwerdefreier Zustand erreichbar. Daher sollte jede Person mit mehr als sechs Wochen bestehenden Schwellungen in mehr als zwei Gelenken, die nicht durch einen Unfall hervorgerufen sind, ohne Verzug in internistisch-rheumatologische Behandlung überwiesen werden.
Folgende Vorträge werden gehalten:
• Minimal invasive Therapiemöglichkeiten
• Angekündigte Änderungen in der Gesundheitspolitik - Auswirkung auf den Patient
• Stadienadaptierte Therapie des rheumatischen Rückfußes
• Der rheumatische Ellenbogen
• Osteoporose – „Aktuelles aus 2010“
• Neues aus der ARO
• Rheuma & Das AUGE – Was hilft?
Vor vier Jahren haben wir den Switch zwischen „Rheuma & Herz“ geschlagen, dieses Jahr fokussieren wir uns auf „Rheuma & Das AUGE!“ Was hilft – ist ein weiterer spannender Vortrag, betont Claudia Rehart (Journalist/PR-Manager).
Es reibt, es brennt, es juckt – da denkt jeder zunächst an eine Allergie.
Rheumapatienten erklären so ihre Beschwerden dem Arzt. „Meine Augen sind müde, da drückt was, es brennt oder es juckt“ Mit diesen Symptomen sollte jeder zum Augenarzt gehen. Mit unterschiedlichen Tests stellt er fest, ob der Tränenfilm intakt ist und ob die Tränenproduktion funktioniert. Bei Verdacht zum Beispiel auf eine rheumatische Erkrankung kann er weiteres veranlassen.
Die Rheuma-Liga Hessen, das Markus Krankenhaus, Industrieaussteller, Orthopädietechniker und Rehabilitations-Einrichtungen werden Informationsstände einrichten und aktuelle Neuigkeiten für Sie bereit halten.





















