04.06.2010 - 17:31 - Vereine & Verbände
Deutsch-Iranische Wirtschaftsbeziehungen – mehr als nur Geschäfte
Pressemitteilung von: Deutsch-Iranische Handelskammer e.V.
Seit Monaten werden in verschiedenen Medien und von politischen Gruppen Versuche unternommen, die Deutsch-Iranischen Wirtschaftsbeziehungen zu reduzieren, zu stören oder Firmen und Verbände zu diskreditieren, die sich um die jahrhundertelangen Beziehungen beider Länder kümmern.
Wir wenden uns entschieden gegen diese Versuche und rufen zu einer sachlichen und ideologiefreien Beurteilung der Beziehungen zwischen dem Iran und Deutschland auf. Wir agieren dabei entsprechend der Satzung unserer Kammer politisch, weltanschaulich und kulturell neutral und unabhängig von staatlichem Einfluss durch die Islamische Republik Iran oder die Bundesrepublik Deutschland.
Wir rufen alle Unternehmen dazu auf, die bestehenden Sanktionsgesetzgebungen gegen den Iran genauestens einzuhalten, kritisieren diese Sanktionen in der laufenden Diskussion aber auch überall dort scharf, wo sie unklar oder in sich unstimmig sind oder wo der bürokratische Aufwand für betroffene Unternehmen völlig inakzeptabel ist.
Wir sehen die politischen Differenzen um die Atomfrage als politisches Problem, das politisch gelöst werden muss. Die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern dabei zu einem politischen Druckmittel zu machen, halten wir weder für sinnvoll noch zielführend.
Insbesondere weisen wir mit Nachdruck daraufhin, daß die überwiegende Mehrzahl von Produkten und Dienstleistungen, die zwischen den beiden Ländern gehandelt werden aus Sicht der Sanktionsregularien unproblematisch sind und weder militärisch noch atomar genutzt werden können.
Der Handel mit diesen Waren und Dienstleistungen entspricht der geltenden Gesetzeslage und ist damit völlig legal.
Wir wenden uns dagegen, daß sich Deutsche Banken aufgrund politisch motivierten Druckes, aus dem Irangeschäft zurückziehen, während Sie Jahrzehnte an diesem Land gut verdient haben.
Wir sind für eine genaue Prüfung der Waren, die in den Iran geliefert werden, fordern aber, daß dies kompetent und zügig erfolgt. Die Genehmigungsbehörden, der Zoll und alle anderen Beteiligten müssen, dafür personell auch entsprechend ausgestattet werden.
Wir wenden uns gegen jeden Versuch diese legalen Geschäfte mit politisch motivierten Kampagnen von Organisationen wie „Stop-the-bomb“ oder „Honestly Concerend“ zu diskreditieren. Eine kleine Gruppe von Ideologen versucht dort quasi jede wirtschaftliche oder kulturelle Tätigkeit mit dem Iran zu skandalisieren, solange diese nicht in Ihr eigenes, enges Weltbild paßt.
Die Deutsch-Iranischen Wirtschaftsbeziehungen sind seit Jahrhunderten gewachsen, sie bestehen in vielen Fällen nicht nur aus geschäftlichen, sondern auch freundschaftlichen Beziehungen zwischen Menschen beider Länder. Sie bieten neben geschäftlichen Begegnungen zahlreiche Möglichkeiten voneinander und übereinander zu lernen. Wir halten dies gerade in Zeiten, die von politischen Krisen geprägt sind für wichtig und setzen uns weiter dafür ein.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Deutsch-Iranische Handelskammer e.V.
Vorstand
Große Reichenstraße 14
20457 Hamburg
Tel. 040-440847
Fax. 040-45036777
email
www.dihkev.de
Wir sind das Deutsche Forum für alle Unternehmen die im Iran-Handel tätig sind oder sich dafür interessieren.
Auf unseren Internet Seiten finden Sie Informatives und Wissenswertes über unseren Verein und die Islamische Republik Iran.
Auch angesichts der zurzeit starken politischen Einflußnahmen auf das Irangeschäft, lagen die deutschen Exporte nach Iran im Jahr 2009 bei 3,714 Mrd. Euro.
Der Iran verbesserte seine Position der wichtigsten Deutschen Exportmärkte damit auf Platz 38 gegenüber 42 im Jahr 2008. Deutschland exportiert 2009 mehr Waren und Dienstleistungen nach Iran als nach Irland, Malaysia, Ägypten, Bulgarien oder Thailand. Dies macht die große Bedeutung der Wirtschaftsbeziehungen mit dem Iran deutlich.
Wir unterstützen Sie in allen Aspekten von Handel und Investitionen im Iran.
Wir wenden uns entschieden gegen diese Versuche und rufen zu einer sachlichen und ideologiefreien Beurteilung der Beziehungen zwischen dem Iran und Deutschland auf. Wir agieren dabei entsprechend der Satzung unserer Kammer politisch, weltanschaulich und kulturell neutral und unabhängig von staatlichem Einfluss durch die Islamische Republik Iran oder die Bundesrepublik Deutschland.
Wir rufen alle Unternehmen dazu auf, die bestehenden Sanktionsgesetzgebungen gegen den Iran genauestens einzuhalten, kritisieren diese Sanktionen in der laufenden Diskussion aber auch überall dort scharf, wo sie unklar oder in sich unstimmig sind oder wo der bürokratische Aufwand für betroffene Unternehmen völlig inakzeptabel ist.
Insbesondere weisen wir mit Nachdruck daraufhin, daß die überwiegende Mehrzahl von Produkten und Dienstleistungen, die zwischen den beiden Ländern gehandelt werden aus Sicht der Sanktionsregularien unproblematisch sind und weder militärisch noch atomar genutzt werden können.
Der Handel mit diesen Waren und Dienstleistungen entspricht der geltenden Gesetzeslage und ist damit völlig legal.
Wir wenden uns dagegen, daß sich Deutsche Banken aufgrund politisch motivierten Druckes, aus dem Irangeschäft zurückziehen, während Sie Jahrzehnte an diesem Land gut verdient haben.
Wir sind für eine genaue Prüfung der Waren, die in den Iran geliefert werden, fordern aber, daß dies kompetent und zügig erfolgt. Die Genehmigungsbehörden, der Zoll und alle anderen Beteiligten müssen, dafür personell auch entsprechend ausgestattet werden.
Wir wenden uns gegen jeden Versuch diese legalen Geschäfte mit politisch motivierten Kampagnen von Organisationen wie „Stop-the-bomb“ oder „Honestly Concerend“ zu diskreditieren. Eine kleine Gruppe von Ideologen versucht dort quasi jede wirtschaftliche oder kulturelle Tätigkeit mit dem Iran zu skandalisieren, solange diese nicht in Ihr eigenes, enges Weltbild paßt.
Die Deutsch-Iranischen Wirtschaftsbeziehungen sind seit Jahrhunderten gewachsen, sie bestehen in vielen Fällen nicht nur aus geschäftlichen, sondern auch freundschaftlichen Beziehungen zwischen Menschen beider Länder. Sie bieten neben geschäftlichen Begegnungen zahlreiche Möglichkeiten voneinander und übereinander zu lernen. Wir halten dies gerade in Zeiten, die von politischen Krisen geprägt sind für wichtig und setzen uns weiter dafür ein.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Auch angesichts der zurzeit starken politischen Einflußnahmen auf das Irangeschäft, lagen die deutschen Exporte nach Iran im Jahr 2009 bei 3,714 Mrd. Euro.
Der Iran verbesserte seine Position der wichtigsten Deutschen Exportmärkte damit auf Platz 38 gegenüber 42 im Jahr 2008. Deutschland exportiert 2009 mehr Waren und Dienstleistungen nach Iran als nach Irland, Malaysia, Ägypten, Bulgarien oder Thailand. Dies macht die große Bedeutung der Wirtschaftsbeziehungen mit dem Iran deutlich.
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