(openPR) Technische Hilfsmittel können entscheidend zur Lebensqualität von demenzkranken Menschen beitragen. Die Technik sollte vorrangig den Bedürfnissen der Erkrankten dienen und gleichzeitig Angehörige und Pflegepersonal entlasten.
Holzheim, den 28.05.2010 Viele Demenzkranke zeigen, vor allem im mittleren Stadium ihrer Krankheit, einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Der „Wandertrieb“ ist nach einem Umgebungswechsel oder stressigen Situationen meist besonders groß. Ein erhebliches Risiko besteht dann, wenn die demenzkranke Person auf seiner Suche nach Vertrautem das Haus verlässt und nicht wieder zurückfindet. Nicht zu vergessen die Sorgen und Ängste der Angehörigen und des Pflegepersonals während der Suche.
Oft bleibt aus Sicherheitsgründen nur die Lösung des Einschließens oder der massiven Bewegungseinschränkung, allerdings wirkt sich diese Beschränkung in der Bewegungsfreiheit häufig sehr negativ auf das Befinden und den Krankheitsverlauf aus.
Daher eröffnen technische Hilfen, wie Geräte mit GPS-Ortungsfunktion die Chance darauf die Autonomie, die Privatsphäre und nicht zuletzt die Würde der betroffenen Menschen zu erhalten und damit den Krankheitsverlauf auch ein wenig erträglicher zu gestalten.
Dazu bedarf es allerdings eines ausgereiften Systems, das speziell für diesen Anwendungsbereich entwickelt wurde und eine Reihe wichtiger Erkenntnisse technisch umsetzt. Einfache GPS-Geräte, die zur Personenortung genutzt werden, bieten diese Ausstattung meistens nicht.
Ein hochwertiges Dementen-Ortungs-System sollte sicher stellen, dass die GPS-Einheit nicht einfach weggeworfen werden kann, eine Ortung in den eigenen vier Wänden möglich ist und die Aufladung des Gerätes während des Tragens möglich ist. Die Funktionalität des Systems wird letztendlich durch eine erfahrene Service-Zentrale im Hintergrund sicher gestellt.
Der bundesweit agierende Seniorendienstleister DeutscheSenior hat ein entsprechendes Dementen-Ortungs-System unter dem Namen DS-Vega zum 01. Mai 2010 in Deutschland eingeführt.





















