(openPR) Eine Mitarbeiterin unserer Redaktion wollte es genau wissen: Welche Schadstoffe befinden sich in ihrer häuslichen Umgebung und was bedeutet das für sie? Als Deutsche Gesundheits-Agentur konnten wir uns für dieses Vorhaben natürlich sofort engagieren und sie dabei unterstützen. Frau K. war damit einverstanden, dass wir unsere Leser über die Ergebnisse der Untersuchung an dieser Stelle informieren und sie über das weitere Vorgehen auf dem Laufenden halten.
Durch die Umweltanalysen des Kinder-Umwelt-Zentrum wurden folgende Ergebnisse festgestellt: Zunächst die gute Nachricht für Frau K.: Bei der Wasseranalyse konnten keine Schadstoffe (Krankheitserreger wie Keime und Bakterien sowie Schwermetalle) festgestellt werden.
Bakterien und Keime können insbesondere den Magen und Darm von Kindern belasten. Finden sich im Wasser nach längerem Stehen in der Leitung Schwermetalle aus den Rohren (Blei oder Kupfer) kann das zu starken gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
Das Trinken von Leitungswasser mit zu hohem Blei-Anteil kann bei Ungeborenen (über die werdenden Mütter) und Kleinkindern dazu führen, dass Intelligenzentwicklung und Blutbildung gestört werden.
Bei der Luftanalyse werden schwerflüchtige Wohnraumgifte ermittelt, die eine gesundheitliche Wirkung auf die Bewohner entfalten können. Diese Gifte reichern sich in der Raumluft bzw. im Hausstaub an. Aufgrund ihrer geringen Konzentration oder durch Gewöhnung sind sie geruchlich häufig nicht wahrnehmbar.
In den menschlichen Organismus gelangen die Gifte über die Lunge, über den Magen- Darm-Trakt und über die Haut. Da alle Fette diese Stoffe geradezu magisch anziehen, reichern sie sich gern in fetthaltigen Lebensmitteln an und werden beim Verzehr über den Darm aufgenommen. Über das Blut gelangen die Stoffe in die Zielorgane Leber, Nieren und Gehirn. Das Gift kann über die Muttermilch auch an Babys weitergegeben werden.
Die Symptome gesundheitlicher Störungen durch Raumluftbelastungen können vielfältig sein. Sie reichen von Reizungen, Allergien und Störungen der Psyche und des Nervensystems bis hin zum Krebs. Auch Auswirkungen auf das Immunsystem und die Fruchtbarkeit konnten nachgewiesen werden.
In der Wohnung von Frau K. wurden bei der Luftanalyse Schadstoffe im Teppichboden festgestellt. (In PVC/Teppichen sind oft Weichmacher enthalten, die diese elastischer und geschmeidiger werden lassen.)
Frau K. plant nach diesem Ergebnis eine Umgestaltung ihrer Wohnung. Die Firmen RESOPAL und Naturo-Bodenbeläge werden dabei mitwirken, das Heim von Frau K. so zu renovieren, dass sie keine weitere Belastung durch Schadstoffe befürchten muss.
Fortsetzung Teil II: Wir werden unsere Leser in der Ausgabe Juli/August 2010 von familie & GESUNDHEIT in Wort und Bild über den Fortgang der Arbeiten und das Endergebnis informieren. Mit freundlicher Unterstützung des Kinder-Umwelt-Zentrums, 70794 Filderstadt, Naturo Bodenbeläge Frank Atzler, 65929 Frankfurt-Höchst, Resopal GmbH, 64823 Groß-Umstadt.













