(openPR) Die Online-Marketing-Agentur Bloofusion weist darauf hin, dass das Apple iPad in die Ausrichtung von Google-AdWords-Anzeigen, die bei der Google-Suche oder auf Websites eingeblendet werden, einbezogen werden kann.
Werbetreibende haben infolgedessen die Möglichkeit, die Gruppe der iPad-Nutzer direkt und exklusiv anzusprechen oder diese systematisch von Werbemaßnahmen auszuschließen. Des Weiteren besteht die Option, das iPad einfach als weiteres Empfangsgerät ohne Sonderstellung in bestehende Kampagnen zu integrieren.
Für welches Unternehmen kommt nun welche Option in Frage?
Viele der ersten Käufer des iPads, die sogenannten Early Adopters, sind einem speziellen soziodemografischen Segment zuzuordnen: Mid-Ager, technikbegeistert, internetaffin und mit entsprechenden finanziellen Mitteln ausgestattet. „Für Unternehmen, die im B-to-C-Bereich Konsumgüter oder Dienstleistungen für diese Zielgruppe anbieten, könnte eine gezielte Google-AdWords-Werbung nur für iPad-Nutzer sinnvoll sein. Dies trifft insbesondere für Zeitungsverlage, welche große Hoffnungen in das iPad setzen, zu", so Martin Röttgerding, Head of SEM bei Bloofusion.
Unternehmen, die gezielt iPad-Nutzer ansprechen wollen, sollten sich aber im Klaren darüber sein, welcher Zeitpunkt der Kontaktaufnahme der Richtige ist. „Ein Großteil der iPad-Nutzer wird ihr Gerät wahrscheinlich meistens in der Freizeit benutzen. Im Falle eines Zeitungsverlags ist möglicherweise eine Schaltung zur Frühstückszeit die richtige Gelegenheit, bei Konsumgütern vielleicht eher die Abendzeit, wenn der Nutzer entspannt und gemütlich auf dem Sofa sitzt", vermutet Röttgerding.
Für das B-to-B-Geschäft könnte man im Umkehrschluss folgern, dass es für diesen Sektor eventuell weniger zweckmäßig ist, mit Google AdWords auf dem iPad zu werben. Die nahe Zukunft wird zeigen, ob sich das iPad auch im Geschäftsbereich durchsetzen wird. Ist dies der Fall, wäre es freilich nützlich, auch im B-to-B-Bereich Kampagnen auf das iPad auszusteuern, ansonsten sollte man iPad-Nutzer als Zielgruppe eher ausschließen. Die Option, Nutzer gezielt auszuschließen, sollten aber auch Unternehmen wahrnehmen, die Websites betreiben, die ohne Flash-Elemente nicht bzw. nur schwer benutzbar sind. Dies hat einen einfachen Grund: Das iPad ist zeigt Flash-Elemente nicht an.
„Grundsätzlich sollten alle Werbetreibenden, die Google AdWords in Anspruch nehmen, prüfen, wie sie mit dem iPad umgehen wollen: Ist das iPad für sie ein Empfangsgerät wie jedes andere oder sollen dessen Nutzer gezielt angesprochen werden? Oder sollen iPad-Nutzer stattdessen von der Anzeigenschaltung ausgeschlossen werden? Hier müssen sicherlich Einzelfallentscheidungen getroffen werden, die jedes Unternehmen individuell abwägen muss. Unternehmen, die generell alle Empfangsgeräte bedienen, haben es in diesem Zusammenhang sicherlich leichter", so Röttgerding.









