(openPR) Die 52. Fortbildungswoche der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein in Westerland auf Sylt endete wie sie begonnen hatte: trotz des sich ankündigenden sonnigen Pfingstwochenendes war der Saal des Kongresszentrums immer noch üppig gefüllt. Tagungsleiter und Kammervizepräsident Dr. Michael Brandt zeigte sich hoch zufrieden mit der erneut rekordverdächtigen Teilnehmerzahl: 1700 Zahnärztinnen und Zahnärzte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besuchten die Vorträge und Seminare unter dem Leitthema: „Zähne – wie erhalten, wann ersetzen?“
Namhafte Vertreter unterschiedlicher Therapiekonzepte gaben den Zuhörern aus dem gesamten Bundesgebiet sowie aus Österreich und der Schweiz in insgesamt 48 Seminaren und 19 Vorträgen überdies Entscheidungshilfen bei der Frage: „Wie und womit ersetzen?“.
Den Schlussvortrag hielt (außerplanmäßig für den erkrankten Prof. Jean Francois Roulet) Prof. Dr. Matthias Kern zum Thema „Zahnerhalt – was ist mit Keramik machbar?“. Kern zeigte die faszinierenden Möglichkeiten moderner Keramikversorgungen dort, wo die Grenzen der Composite (Kunststoffe) erreicht sind und arbeitete die unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten von Silikat- und Oxidkeramik heraus.
In seinem Schlusswort erklärte Vizepräsident Brandt: „Wir gehen aus dieser Tagung mit der gestärkten Erkenntnis, dass die Schonung und der Erhalt der Zahnsubstanz die Zukunft ist." Zugleich gab Brandt einen Ausblick auf die 53. Tagung vom 6. bis 10. Juni 2011. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnheilkunde werde man sich dann intensiv dem Thema „Für Zähne ist man nie zu alt“ widmen.
Den Abschluss fand die diesjährige Präsenz der Zahnärzte auf Sylt am Freitagabend: 59 Aktive (Zahnärzte und Mitglieder des Marine Golfclubs) hatten am „Dental Golf-Cup 2010“ teil genommen. Bei der Siegerehrung im Clubhaus des Clubs konnte Sylts Bürgermeisterin Petra Reiber nunmehr zum dritten Mal eine stattliche Spende entgegennehmen. Die vorgesehenen 5200 Euro (passend zur 52. Tagung) wurden vom Marine Golfclub auf 6000 Euro aufgestockt und sollen dazu beitragen, dass Sylter Familien in Not unbürokratisch geholfen werden kann.















