openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Die eigenen Kinder hören können: Zeitschrift Schnecke informiert über CI-Versorgung gehörloser Eltern

19.05.201015:01 UhrGesundheit & Medizin
Hören und Verstehen mit dem CI - Mädchen mit Cochlea-Implantat (Foto: Dr. Uwe Martin)
Hören und Verstehen mit dem CI - Mädchen mit Cochlea-Implantat (Foto: Dr. Uwe Martin)

(openPR) In immer mehr Familien mit gehörlosen bzw. hochgradig hörgeschädigten Eltern und Kindern entscheiden sich Eltern für eine frühzeitige Versorgung ihrer Kinder mit Cochlea-Implantaten. Frühe Diagnostik, Implantation und Förderung sind die besten Voraussetzungen, den Kindern den Einstieg in die Lautsprache und in die hörende Welt zu ermöglichen. Andererseits schließen sich Laut- und Gebärdensprache in diesen Familien keinesfalls gegenseitig aus. Eine wachsende Zahl an gehörlosen Eltern wünscht zudem für sich selbst eine CI-Versorgung, auch wenn diese für Erwachsene oft mit einem besonderen Maß an Umstellungsbereitschaft und mit vielen Mühen einhergehen. Wichtiges Motiv für diese Entscheidung ist laut einem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der „Schnecke“ der Wunsch nach Nähe zum eigenen Kind.

„Auch oder gerade bei erwachsenen gehörlosen bzw. hochgradig hörgeschädigten Menschen sind eine differenzierte Beratung und die Abschätzung der Möglichkeiten einer CI-Versorgung besonders wichtig“, schreibt Autor Arno Vogel. Der Therapeutische Leiter des Cochlear Implant Centrum CIC Schleswig-Kiel setzt sich in der aktuellen Ausgabe der „Schnecke“ ausführlich mit der CI-Versorgung gehörloser bzw. hochgradig hörgeschädigter Eltern auseinander.

Zwar – so der Autor – gäbe es noch keinen klaren Trend. Doch immer mehr hörgeschädigte Eltern von CI-versorgten Kinder entscheiden sich heute ebenfalls für eine Implantation. Durch das eigene Cochlea-Implantat wollen sie ihrem Kind näher sein. Statt das Kind in eine für sie fremde, hörende Welt zu übergeben, wollen sie diese Welt gemeinsam mit ihrem Kind erobern. Begünstigt wird dieser Entschluss auch durch die medizinisch-technischen sowie die therapeutischen Voraussetzungen für die CI-Implantation von Erwachsenen, die heute weit besser sind als noch vor einigen Jahren.

Der Erfolg einer CI-Versorgung von Eltern hängt jedoch von mehreren Faktoren ab. – „Der Grad der Hörschädigung allein sagt zu wenig über ihre Sprech- und Sprachkompetenz aus“, so Arno Vogel weiter. „Von Bedeutung ist erfahrungsgemäß auch, wie intensiv ein Interesse an Lautsprache besteht bzw. wie dieses in früher Kindheit geweckt, gefördert und erhalten werden konnte. So begegnen uns immer wieder hochgradig hörgeschädigte Erwachsene, die ohne Absehbild nicht in der Lage sind, lautsprachliche Äußerungen ihres Gegenübers zu verstehen, mit dem Absehen jedoch durchaus eine Kommunikation auf Lautsprachebene führen können. Sie verfügen über eine weitestgehend angemessene Syntax und Grammatik sowie einen umfangreichen Wortschatz.“

Das CI kann die Nutzbarkeit vorhandener lautsprachlicher Kompetenzen deutlich verbessern. Doch den Einstieg in die permanente akustische Welt erleben viele gehörlose Erwachsene zunächst einmal als erhebliche Belastung, als fremd oder gar beängstigend. Gewöhne sich der erwachsene CI-Träger an diese für ihn neue Welt des Hörens, sei dies in jedem Fall ein Erfolg. Gradmesser für diesen Erfolg – so der Autor weiter – sollten jedoch nicht nur die gewonnenen lautsprachlichen Fähigkeiten sein, vielmehr auch das Gefühl, mehr denn je im eigenen familiären Umfeld integriert zu sein.

Fachbeiträge, Erfahrungsberichte und Umfrage zum Thema Hörgeräte-Anpassung

Darüber hinaus bietet die aktuelle Schnecke eine Vielzahl weiterer interessanter Themen in der bewährten Mischung aus Fachartikeln und Erfahrungsberichten. So erzählt Uwe Pfeifer (44) aus Hamburg in einem Interview über sein Leben mit Hörschädigung und seinen Weg zu einer zufriedenstellenden Hörgeräte-Versorgung.

Der Hörgeräte-Anpassung widmet sich eine Leser-Befragung, die mit Unterstützung mehrerer Hörgeräte-Experten entwickelt wurde. Die Umfrage, die sich sowohl an Eltern hörgeschädigter Kinder als auch an Jugendliche und Erwachsene mit Hörschädigung richtet, soll interessante Einblicke und Anregungen zur Verständigung über das Thema Hörgeräte-Anpassung liefern, zugleich Hörgeräteträger dafür zu sensibilisieren..

Komplettiert wird die aktuelle Schnecke wie gewohnt durch umfangreiche Verzeichnisse von Veranstaltungen und Kontaktangaben sowie durch Basisinformationen, die für Betroffene und deren Angehörige ebenso interessant sind wie für Fachleute.

Weitere Informationen unter www.schnecke-online.de sowie unter www.schnecke-ci.de. Medienvertretern stellen wir auf Anfrage gerne auch ein Ansichtsexemplar der aktuellen Schnecke sowie ein Pressefoto zur Verfügung.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 430086
 1264

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Die eigenen Kinder hören können: Zeitschrift Schnecke informiert über CI-Versorgung gehörloser Eltern“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Zeitschrift Schnecke - Leben mit CI und Hörgerät

Bild: Fachzeitschrift 'Schnecke' über hörgeschädigte Menschen mit MigrationshintergrundBild: Fachzeitschrift 'Schnecke' über hörgeschädigte Menschen mit Migrationshintergrund
Fachzeitschrift 'Schnecke' über hörgeschädigte Menschen mit Migrationshintergrund
Das Leben und die Kommunikation mit einer Hörschädigung bringen zahlreiche Herausforderungen mit sich – insbesondere für diejenigen Hörgeschädigten, die aufgrund eines Migrationshintergrundes in zwei oder gar noch mehr Sprachen kommunizieren müssen. Die Situation von Menschen mit Hörbehinderung und Migrationshintergrund ist Titelthema der aktuellen Ausgabe der „Schnecke“, der führenden deutschsprachigen Fachzeitschrift zum Leben mit Cochlea-Implantat (CI) und Hörgerät. Zahlreiche Betroffene sowie deren Angehörige und Experten aus Medizin, For…
Bild: Fachzeitschrift „Schnecke“ über Forschungen und Perspektiven für Cochlea-Implantate und HörgeräteBild: Fachzeitschrift „Schnecke“ über Forschungen und Perspektiven für Cochlea-Implantate und Hörgeräte
Fachzeitschrift „Schnecke“ über Forschungen und Perspektiven für Cochlea-Implantate und Hörgeräte
Schon heute verhelfen Hörgeräte und Cochlea-Implantate (CI) allein in Deutschland Millionen hörgeschädigten Kindern und Erwachsenen zu einem großen Plus an Kommunikationsfähigkeit und Lebensqualität. Und die Welt der Hörtechnik entwickelt sich rasant weiter. Über neueste Forschungen und Perspektiven für Hörgeräte, Hörimplantate und weitere medizintechnische Lösungen informiert die aktuelle Ausgabe der „Schnecke“, führendes deutschsprachiges Medium für das Leben mit CI und Hörgerät. Neben wegweisenden Trends aus audiologischer Forschung und Pr…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Happy Birthday, Schnecke! - führende Zeitschrift zu CI und Hörgerät wird 20Bild: Happy Birthday, Schnecke! - führende Zeitschrift zu CI und Hörgerät wird 20
Happy Birthday, Schnecke! - führende Zeitschrift zu CI und Hörgerät wird 20
Die "Schnecke", führende deutschsprachige Zeitschrift zum Leben mit Cochlea-Implantat und Hörgerät, begeht in diesen Tagen ihren 20. Geburtstag. Einst als Medium der Selbsthilfe von Betroffenen für Betroffene mit bescheidenen Mitteln gestartet, hat sich die Schnecke längst etabliert. Die Fachzeitschrift, die viermal jährlich erscheint, besticht durch …
Bild: Dank exzellenter Anpassung die hörende Welt erobern: „Schnecke“ zur erfolgreichen CI- und Hörgeräte-VersorgungBild: Dank exzellenter Anpassung die hörende Welt erobern: „Schnecke“ zur erfolgreichen CI- und Hörgeräte-Versorgung
Dank exzellenter Anpassung die hörende Welt erobern: „Schnecke“ zur erfolgreichen CI- und Hörgeräte-Versorgung
… Centrums Ruhr. „Dem muss auch die CI-Einstellung Rechnung tragen.“ – In ihrem ausführlichen Beitrag für die aktuelle Schnecke beschreibt die Fachautorin die CI-Versorgung als einen lebenslangen Prozess. Zahlreiche Einzelaspekte werden betrachtet; etwa die Versorgung von kleinen und mehrfachbehinderten Kindern, besondere Anforderungen an die Versorgung …
Bild: Fachzeitschrift „Schnecke“ über vielfältige Herausforderungen eines Lebens mit technischen HörhilfenBild: Fachzeitschrift „Schnecke“ über vielfältige Herausforderungen eines Lebens mit technischen Hörhilfen
Fachzeitschrift „Schnecke“ über vielfältige Herausforderungen eines Lebens mit technischen Hörhilfen
„Verlauf der Schwerhörigkeit: Hören – schwer hören – neu Hören“ lautet das Titelthema der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift „Schnecke“. In ihrer bewährten Mischung aus Erfahrungsberichten Hörgeschädigter und Experten-Beiträgen widmet sich die führende Zeitschrift zum Leben mit Cochlea-Implantaten und Hörgeräten den vielfältigen Herausforderungen, …
Bild: Kinder mit Hörbehinderung singen gern - Aktuelle "Schnecke" zum Gesang von Kindern mit Cochlea-ImplantatBild: Kinder mit Hörbehinderung singen gern - Aktuelle "Schnecke" zum Gesang von Kindern mit Cochlea-Implantat
Kinder mit Hörbehinderung singen gern - Aktuelle "Schnecke" zum Gesang von Kindern mit Cochlea-Implantat
… das Gedächtnis und mindert den Stress. – Das gilt auch, wenn die Sänger taub bzw. hochgradig hörgeschädigt und Träger von Cochlea-Implantaten (CI) sind. Wie die Zeitschrift Schnecke in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, stellt das Singen deutlich höhere Anforderungen an die CI-Technologie als das Sprechen. Dennoch mögen es die meisten CI-versorgten Kinder …
Bild: Internet-Zeitschrift schnecke-online.de startet mit neuem OutfitBild: Internet-Zeitschrift schnecke-online.de startet mit neuem Outfit
Internet-Zeitschrift schnecke-online.de startet mit neuem Outfit
Die Redaktion der Fachzeitschrift „Schnecke“, führende deutschsprachige Zeitschrift zum Leben mit Cochlea-Implantaten und Hörgeräten, präsentiert schnecke-online.de ab 12. März in einem neuen Layout und mit übersichtlichen Strukturen. Interaktive Angebote sollen die Attraktivität der wöchentlich erscheinenden Online-Ausgabe der „Schnecke“ weiter erhöhen. …
Bild: Fachzeitschrift „Schnecke“ thematisiert das Familienleben mit HörschädigungBild: Fachzeitschrift „Schnecke“ thematisiert das Familienleben mit Hörschädigung
Fachzeitschrift „Schnecke“ thematisiert das Familienleben mit Hörschädigung
… Familien, die kommunikativen Barrieren und die sozialen Herausforderungen einer Hörschädigung gemeinsam zu meistern? – Die aktuelle Ausgabe der „Schnecke“, der führenden Fachzeitschrift für das Leben mit Cochlea-Implantaten (CI) und Hörgeräten, widmet sich dem Thema Schwerhörigkeit in der Familie. In bewährter Mischung aus Erfahrungsberichten, lebendigen …
Bild: Schnecke, führende Zeitschrift zum Leben mit CI und Hörgerät, erhält modernes Layout und Online-AusgabeBild: Schnecke, führende Zeitschrift zum Leben mit CI und Hörgerät, erhält modernes Layout und Online-Ausgabe
Schnecke, führende Zeitschrift zum Leben mit CI und Hörgerät, erhält modernes Layout und Online-Ausgabe
Die Schnecke, führende deutschsprachige Publikums- und Fachzeitschrift rund um das Leben mit Cochlea-Implantaten (CI) und Hörgeräten, gibt es nun in einem neuen Layout. Im modernen Outfit und mit zusätzlichen Rubriken soll das beliebte Medium, das seinen Ursprung in der CI-Selbsthilfe hat, auch zukünftig dem eigenen Anspruch an Attraktivität und Professionalität …
Bild: Fachzeitschrift 'Schnecke' über hörgeschädigte Menschen mit MigrationshintergrundBild: Fachzeitschrift 'Schnecke' über hörgeschädigte Menschen mit Migrationshintergrund
Fachzeitschrift 'Schnecke' über hörgeschädigte Menschen mit Migrationshintergrund
… der vor 31 Jahren von Syrien in die Bundesrepublik übersiedelte, berichtet von den Herausforderungen, die das Sprach- und Hörtraining auf Deutsch nach seiner CI-Versorgung mit sich brachten. Daneben äußern sich auch zahlreiche Experten zum wichtigen Themenbereich. So betrachtet Dr. Melanie Teschendorf, Fachärztin für HNO-Heilkunde im Ruhrgebiet, die …
Bild: Blick in die Zukunft des besseren Hörens: „Schnecke“ zu Perspektiven bei CI und HörgerätBild: Blick in die Zukunft des besseren Hörens: „Schnecke“ zu Perspektiven bei CI und Hörgerät
Blick in die Zukunft des besseren Hörens: „Schnecke“ zu Perspektiven bei CI und Hörgerät
… möglich sein, die für das Hören erforderlichen Nervenzellen nicht nur elektronisch zu stimulieren, sondern auch mit Hilfe von Lichtdioden? – Die neueste Ausgabe der Zeitschrift „Schnecke“ widmet sich der aktuellen Forschung, den Perspektiven und den Herausforderungen bei der Versorgung mit technischen Hörhilfen. Den Blick in die Zukunft des besseren …
Bild: Auch hörgeschädigte Babys brauchen Dialoge - Aktuelle Schnecke informiert über „Re-Habilitation des Hörens"
Auch hörgeschädigte Babys brauchen Dialoge - Aktuelle Schnecke informiert über „Re-Habilitation des Hörens"
… entscheidende Voraussetzung für die frühkindliche Entwicklung. Das gilt umso mehr für Babys und Kleinkinder, bei denen eine Schädigung des Hörvermögens vorliegt. Wie die Zeitschrift Schnecke berichtet, ist den betroffenen Eltern die Notwendigkeit zum Dialog mit ihren Sprösslingen jedoch oft nicht bewusst. Unter dem Titelthema ‘Re-Habilitation des Hörens’ …
Sie lesen gerade: Die eigenen Kinder hören können: Zeitschrift Schnecke informiert über CI-Versorgung gehörloser Eltern