10.05.2010 - 09:07 - Gesundheit & Medizin
Online-Umfrage soll Therapietreue von chronischen Atemwegspatienten verbessern
Pressemitteilung von: Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPDPR Agentur: Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD Deutschland
Vertrauen und Verständnis sind Voraussetzung für Therapietreue
Therapieanweisungen vom Arzt werden nicht immer konsequent befolgt. Auch manche Patienten mit chronischen Atemwegserkrankun- gen wie z.B. einer COPD verhalten sich nicht immer zuverlässig. Dadurch nimmt allerdings die Erkrankung meist einen schlechteren Verlauf als bei therapietreuen Patienten und der Behandlungserfolg, der eigentlich möglich wäre, wird erheblich limitiert. Nun soll eine Online-Umfrage bei Patienten mit einer chronisch obstruktiven Atemwegserkrankung wie chronisch obstruktiver Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem abklären, wann und warum sie besonders dazu neigen, ihre Therapieanweisungen zu vernachlässigen. Diese Umfrage wird von den Selbsthilfe-Organisationen Lungenemphysem-COPD Deutschland und dem COPD-Deutschland e.V. erhoben und von den Lungenärzten der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne, der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) in Hannover und des Bundesverbands der Pneumologen (BdP) in Heidenheim befürwortet. „Ziel dieser Umfrage ist es, den Betroffenen vor Augen zu führen, in welchen Situationen sie vermehrt auf ihre eigenes Verhalten achten sollten, um Nachlässigkeiten bei der Einhaltung der Therapievorgaben zu vermeiden“, erläutert Jens Lingemann, Leiter der Organisation Lungenemphysem-COPD Deutschland und Vorsitzender des COPD –Deutschland e.V., auf dessen Initiative diese Umfrage durchgeführt wird. Individuelle Gründe und Ursachen der Patienten für eine schwindende Therapietreue werden gesammelt, um dann herauszustellen, in welchen Kontexten besonders oberflächlich bzw. nachlässig gehandelt wird. „Schön wäre es, mit den Ergebnissen der Umfrage zumindest bei einigen Betroffenen eine Verhaltensänderung und mehr Therapietreue herbeizuführen“, so Lingemann.
Das Ausmaß der Therapietreue eines Patienten – auch Compliance genannt – hängt maßgeblich von drei Faktoren ab: Der Patient sollte Vertrauen zu seinem Arzt haben, den Sinn seiner Behandlung und der therapeutischen Maßnahmen verstehen und die Bereitschaft mitbringen, seinen eigenen Beitrag zum Therapieerfolg zu leisten, indem er aktiv bei der Durchführung der Therapie mitwirkt und die Verordnungsvorschriften einhält. „Besonders förderlich für eine gute Patientenmitarbeit ist daher auch, dass Arzt und Patient gemeinsam zu einer Entscheidungsfindung über die Art der Therapie kommen“, erläutert Prof. Adrian Gillissen, Stellvertretender Vorsitzender der DLS. „Dazu sollte der Patient vom Arzt über die einzelnen, für ihn in Frage kommenden Therapiemöglichkeiten aufgeklärt werden und motivierend beraten werden. Dies setzt eine gute Kommunikation zwischen Arzt und Patient voraus, aber auch Einfühlungsvermögen aufseiten des Arztes für mögliche Ängste und Vorurteile des Patienten. Demgegenüber gibt es – wie man sich vorstellen kann – auch viele Störfaktoren, die das Verhältnis zwischen Arzt und Patient und damit die Patientenmitarbeit beeinträchtigen können. Diese sollen mit der Umfrage besser identifizierbar werden.“ Unter www.lungenemphysem-copd.de/pages/umfragen/compliance/ kann jeder Patient mit einer chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankung wie z.B. COPD mit oder ohne Lungenemphysem anonymisiert an der Umfrage teilnehmen.
@uelle Lungenärzte im Netz
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Lungenemphysem-COPD Deutschland
Koordinationsstelle der Selbsthilfegruppen
Jens Lingemann
Lindstockstrasse 30
45527 Hattingen
Tel: 02324- 999 959
Fax: 02324-687682
E Mail:
Internet: www.Lungenemphysem-COPD.de
Selbsthilfegruppen Lungenemphysem-COPD
Ziele: „Was wollen wir?“
* Unsere regionalen Selbsthilfegruppen und unsere international nutzbare Mailingliste sollen all jenen, die an Lungenemphysem, Alpha-1-Antitrypsinmangel, COPD, Bronchiektasen oder/und Asthma bronchiale erkrankt sind, aber auch jenen, die sich einer Sauerstoff-Langzeit-Therapie unterziehen müssen, die Möglichkeit bieten, den Wissensstand um die Erkrankung und die damit verbundene Therapie zu verbessern.
* Wir wollen sowohl über die regionalen Selbsthilfegruppen als auch über Information und Dialoge im Internet Erfahrungen austauschen und Tipps weitergeben.
Damit wollen wir:
o einen verbesserten Umgang mit der Erkrankung und die Verbesserung der Compliance bewirken.
o über Operationsverfahren wie Lungentransplantation (LTX), Lungenvolumenreduktion (LVR) oder Bullektomie informieren.
o über gerätetechnische Innovationen aufklären.
o Neuigkeiten und Innovationen aus der medizinischen Forschung und die damit verbundenen Studien darstellen.
* Wir wollen Kontakte herstellen zu
o Ärzten aus Klinik und Praxis sowie zu Physiotherapeuten
o Rehakliniken und Transplantationszentren
o andere Selbsthilfevereinigungen
o anderen Betroffenen.
* Mit allen Maßnahmen wollen wir
o Patienten aber auch Angehörige, die ihre erkrankten Familienmitglieder unterstützend begleiten oder pflegen, helfen.
* Wir wollen die allgemeine Öffentlichkeit über Presse/Rundfunk und Fernsehen über die Erkrankungen und die Probleme der Betroffenen aufklären.
* Wir wollen Betroffene und ihre Angehörigen beim Umgang mit Ärzten und Behörden unterstützen und die Interessen dieser Patientengruppe nach außen hin vertreten.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Schwerpunkt-Aktivitäten: „Was machen wir?“
* Wir bieten den Betroffenen und ihren Angehörigen Rat und Hilfe in allen krankheitsbezogenen Bereichen durch
o Austausch von Informationen über unsere Mailingliste
o Informationen an die Abonnenten unseres/unserer Infobriefes/Mailingliste
o Patientenveranstaltungen mit Fachärzten und Physiotherapeuten und anschließenden Fragestunden
o monatliche Treffen in unseren regionalen Selbsthilfegruppen
o ein jährliches Treffen auf Bundesebene
o schriftliche Beratung per E-Mail oder telefonische Beratung
Therapieanweisungen vom Arzt werden nicht immer konsequent befolgt. Auch manche Patienten mit chronischen Atemwegserkrankun- gen wie z.B. einer COPD verhalten sich nicht immer zuverlässig. Dadurch nimmt allerdings die Erkrankung meist einen schlechteren Verlauf als bei therapietreuen Patienten und der Behandlungserfolg, der eigentlich möglich wäre, wird erheblich limitiert. Nun soll eine Online-Umfrage bei Patienten mit einer chronisch obstruktiven Atemwegserkrankung wie chronisch obstruktiver Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem abklären, wann und warum sie besonders dazu neigen, ihre Therapieanweisungen zu vernachlässigen. Diese Umfrage wird von den Selbsthilfe-Organisationen Lungenemphysem-COPD Deutschland und dem COPD-Deutschland e.V. erhoben und von den Lungenärzten der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne, der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) in Hannover und des Bundesverbands der Pneumologen (BdP) in Heidenheim befürwortet. „Ziel dieser Umfrage ist es, den Betroffenen vor Augen zu führen, in welchen Situationen sie vermehrt auf ihre eigenes Verhalten achten sollten, um Nachlässigkeiten bei der Einhaltung der Therapievorgaben zu vermeiden“, erläutert Jens Lingemann, Leiter der Organisation Lungenemphysem-COPD Deutschland und Vorsitzender des COPD –Deutschland e.V., auf dessen Initiative diese Umfrage durchgeführt wird. Individuelle Gründe und Ursachen der Patienten für eine schwindende Therapietreue werden gesammelt, um dann herauszustellen, in welchen Kontexten besonders oberflächlich bzw. nachlässig gehandelt wird. „Schön wäre es, mit den Ergebnissen der Umfrage zumindest bei einigen Betroffenen eine Verhaltensänderung und mehr Therapietreue herbeizuführen“, so Lingemann.
Das Ausmaß der Therapietreue eines Patienten – auch Compliance genannt – hängt maßgeblich von drei Faktoren ab: Der Patient sollte Vertrauen zu seinem Arzt haben, den Sinn seiner Behandlung und der therapeutischen Maßnahmen verstehen und die Bereitschaft mitbringen, seinen eigenen Beitrag zum Therapieerfolg zu leisten, indem er aktiv bei der Durchführung der Therapie mitwirkt und die Verordnungsvorschriften einhält. „Besonders förderlich für eine gute Patientenmitarbeit ist daher auch, dass Arzt und Patient gemeinsam zu einer Entscheidungsfindung über die Art der Therapie kommen“, erläutert Prof. Adrian Gillissen, Stellvertretender Vorsitzender der DLS. „Dazu sollte der Patient vom Arzt über die einzelnen, für ihn in Frage kommenden Therapiemöglichkeiten aufgeklärt werden und motivierend beraten werden. Dies setzt eine gute Kommunikation zwischen Arzt und Patient voraus, aber auch Einfühlungsvermögen aufseiten des Arztes für mögliche Ängste und Vorurteile des Patienten. Demgegenüber gibt es – wie man sich vorstellen kann – auch viele Störfaktoren, die das Verhältnis zwischen Arzt und Patient und damit die Patientenmitarbeit beeinträchtigen können. Diese sollen mit der Umfrage besser identifizierbar werden.“ Unter www.lungenemphysem-copd.de/pages/umfragen/compliance/ kann jeder Patient mit einer chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankung wie z.B. COPD mit oder ohne Lungenemphysem anonymisiert an der Umfrage teilnehmen.
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Lungenemphysem-COPD Deutschland
Koordinationsstelle der Selbsthilfegruppen
Jens Lingemann
Lindstockstrasse 30
45527 Hattingen
Tel: 02324- 999 959
Fax: 02324-687682
E Mail:
Internet: www.Lungenemphysem-COPD.de
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Ziele: „Was wollen wir?“
* Unsere regionalen Selbsthilfegruppen und unsere international nutzbare Mailingliste sollen all jenen, die an Lungenemphysem, Alpha-1-Antitrypsinmangel, COPD, Bronchiektasen oder/und Asthma bronchiale erkrankt sind, aber auch jenen, die sich einer Sauerstoff-Langzeit-Therapie unterziehen müssen, die Möglichkeit bieten, den Wissensstand um die Erkrankung und die damit verbundene Therapie zu verbessern.
* Wir wollen sowohl über die regionalen Selbsthilfegruppen als auch über Information und Dialoge im Internet Erfahrungen austauschen und Tipps weitergeben.
Damit wollen wir:
o einen verbesserten Umgang mit der Erkrankung und die Verbesserung der Compliance bewirken.
o über Operationsverfahren wie Lungentransplantation (LTX), Lungenvolumenreduktion (LVR) oder Bullektomie informieren.
o über gerätetechnische Innovationen aufklären.
o Neuigkeiten und Innovationen aus der medizinischen Forschung und die damit verbundenen Studien darstellen.
* Wir wollen Kontakte herstellen zu
o Ärzten aus Klinik und Praxis sowie zu Physiotherapeuten
o Rehakliniken und Transplantationszentren
o andere Selbsthilfevereinigungen
o anderen Betroffenen.
* Mit allen Maßnahmen wollen wir
o Patienten aber auch Angehörige, die ihre erkrankten Familienmitglieder unterstützend begleiten oder pflegen, helfen.
* Wir wollen die allgemeine Öffentlichkeit über Presse/Rundfunk und Fernsehen über die Erkrankungen und die Probleme der Betroffenen aufklären.
* Wir wollen Betroffene und ihre Angehörigen beim Umgang mit Ärzten und Behörden unterstützen und die Interessen dieser Patientengruppe nach außen hin vertreten.
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Schwerpunkt-Aktivitäten: „Was machen wir?“
* Wir bieten den Betroffenen und ihren Angehörigen Rat und Hilfe in allen krankheitsbezogenen Bereichen durch
o Austausch von Informationen über unsere Mailingliste
o Informationen an die Abonnenten unseres/unserer Infobriefes/Mailingliste
o Patientenveranstaltungen mit Fachärzten und Physiotherapeuten und anschließenden Fragestunden
o monatliche Treffen in unseren regionalen Selbsthilfegruppen
o ein jährliches Treffen auf Bundesebene
o schriftliche Beratung per E-Mail oder telefonische Beratung
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