(openPR) Der Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Tumorerkrankung und dementsprechend groß ist das Interesse an bildgebenden Verfahren, die in der Lage sind, das Mammakarzinom in einem möglichst frühen Stadium erkennen zu können. Durch die Einführung des Mammographie-Screenings in der Bundesrepublik Deutschland hat die Mammadiagnostik auch einen gesundheitspolitischen Aspekt erhalten, im Rahmen dessen in verschiedenen Kreisen über die Relation von Nutzen und Risiko der Röntgen-Mammographie nachgedacht und diskutiert wurde - und dies immer noch wird. In diesem Zusammenhang stellen sich Fragen nach dem Verhältnis von Bildqualität und Dosis sowie nach Alternativmethoden ohne ionisierende Strahlung.
Fachveranstaltung am 8.06.2010, 10 bis 17 Uhr im Haus der Technik Essen
Teilnehmerkreis:
• In der Radiologie tätige Personen (Ärzte und Assistenzpersonal, Medizinphysik-Experten)
• Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Herstellern, Lieferanten und anderen Dienstleistern (z. B. in der Qualitätssicherung)
• Anwender, Nutzer und Betreiber von Mammographiegeräten
• Nach der RöV behördlich bestimmte Sachverständige, Ärztliche Stellen und zuständige Behörden
Inhalt:
• Was ist zur Zeit der Stand der Technik in der Mammadiagnostik ?
• Ist zeitnah ein verstärkter Einsatz alternativer bildgebender Verfahren, wie der Kernspintomographie, zu erwarten ?
• Steht eine hochwertige Qualitätssicherung zur Verfügung ?
• Ist eine die Mammographie betreffende Verschärfung des Strahlenschutzrechts im Rahmen der Röntgenverordnung zu erwarten ?
Fragen dieser und ähnlicher Art sollen bei dieser Veranstaltung angesprochen und diskutiert werden - für die interessierten Kreise sicherlich ein hoch aktuelles Thema.
















