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Blut im Stuhl muss nicht gleich Darmkrebs bedeuten

15.04.201008:24 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Blut im Stuhl muss nicht gleich Darmkrebs bedeuten
Das Online-Gesundheitsportal an Rhein und Ruhr
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(openPR) Der Schock sitzt tief: Blut im Stuhl. Meist schießt dem Betroffenen die schlimmste Befürchtung in den Kopf – Darmkrebs. Doch das muss nicht sein, jedenfalls nicht automatisch. Denn selbst wenn das Zahnfleisch blutet und in den Magen gelangt, kann das über den Verdauungstrakt ausgeschieden werden. Auch können Hämorrhoiden die Ursache für den Blutbefund sein. Im Interview mit dem Online-Gesundheitsmagazin www.rheinruhrmed.de weist jedoch Dr. med. Sigrid Kaminiorz, Chefärztin der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie, Hämatologie/ Onkologie am Bergmannsheil, Gelsenkirchen Buer, darauf hin, dass der Grund für den Blutbefund von einem Arzt abgeklärt werden muss. „Man sollte als Patient einen Test, der Blut im Stuhl zeigt, nicht einfach damit abtun, indem man sagt: „Ach, das werden schon die Hämorrhoiden sein.“ Vielmehr sollte man das auf jeden Fall abklären lassen“, so die Expertin.

Die wirksamste Möglichkeit der Untersuchung ist in diesem Fall eine Darmspiegelung, auch Koloskopie genannt. Dr. Kaminiorz kennt die Ängste, die Patienten vor dieser Untersuchung haben. Die Koloskopie sei jedoch völlig harmlos, weil der Patient währenddessen schlafe. Auch die Vorbereitung des Darms am Tag vor der Untersuchung sei inzwischen wesentlich schonender. Wie sie genau aussieht, worauf es bei einer Koloskopie ankommt und ob man am Blut im Stuhl erkennen kann, von woher das Blut stammt, lesen Sie im ausführlichen Interview:

http://www.rheinruhrmed.de/interview/blut_stuhl_kaminiorz.php

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