(openPR) "Ein Team, vier Fahrer, fünftausend Kilometer". Ein Slogan, der das Leben von vier Leverkusenern in den kommenden 15 Monaten bestimmen wird. Und hinter all dem steckt das wohl extremste Radrennen der Welt, das „Race Across America“ (RAAM), an dem das Quartett 2011 teilnehmen und damit auch den Verein „Leverkusen hilft krebskranken Kindern e.V.“ unterstützen wird. Das Rennen mit etwa 33.000 Höhenmetern führt über rund 5000 Kilometer von der West- bis hin zur Ostküste der USA und dauert circa sieben Tage.
„Viele Menschen suchen extreme Herausforderungen, um sich selbst etwas zu beweisen. Wir haben uns in unserem Leben bereits vieler solcher Extreme gestellt“, erklärt Guido Hopfenheit, 1993 Junioren-Weltmeister und elfmaliger Deutscher Meister im Bridge sowie 2009 Finisher beim Ironman Germany in einer Zeit von unter zehn Stunden. Der 42-Jährige ist ebenso wie seine drei Teamkameraden vom „Campana RAAM Team“, Martin Czernik (41), Thomas Köhns (41) und Robert Moormann (43), Triathlet beim TSV Bayer 04 Leverkusen. Alle Vier sind zudem berufstätig und Familienväter, müssen Familie, Beruf und Training unter einen Hut bekommen.
„Die besondere Herausforderung des ‚Race Across America’ besteht darin, diese Erfahrung als Team zu teilen“, so Hopfenheit. Und genau hier liegt auch der Schlüssel zum Erfolg. Die Kombination aus Radfahren und Teamerlebnis, das Zusammenspiel von Fahrern und Betreuern – all das, begleitet vom ständigen Wechsel der Landschaft, des Streckenprofils und des Wetters, machen das „Race Across America“ zu einem einmaligen Erlebnis. Und nur wenn das gesamte Team perfekt harmoniert, kann der Traum vom Finish beim „Race Across America“ für die vier Leverkusener auch Realität werden. „Es freut mich sehr, ein Team bei der Verwirklichung seines großen sportlichen Traums zu unterstützen. ‚Einteam, Vierfahrer, Fünftausendkilometer’ steht nicht nur für ein sportliches, sondern auch für eine soziales Abenteuer, bei dem der Zusammenhalt über Erfolg und Nichterfolg entscheiden wird“, erklärt die Schirmherrin des Teams, Bettina Adenauer.
Für das „Race Across America“ im kommenden Jahr hat sich das Quartett ein rund zehnköpfiges Betreuerteam zusammengestellt, angeführt von Teammanager Willi Achtmann, ehemaliger Trainer des Hockey-Bundesligisten RTHC Leverkusen und seit einigen Jahren Trainer der Bayer-Triathleten. „Ich war in meinem Leben schon zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten mal ‚Chef’, aber bei so einer verrückten Herausforderung wie dem RAAM eigentlich noch nie.“
Einer, der das Rennen 2002 selbst schon im Team gemeistert und auch gewonnen hat, ist Sven Riedesel. Der Inhaber und Geschäftsführer von Campana in Burscheid ist mit seinem Geschäft nicht nur Namensgeber des Teams, sondern steht dem Team auch bei der optimalen Trainingssteuerung mit Rat und Tat zur Seite. Hinzu kommt noch ein weiterer Experte für die Trainingssteuerung, ein Teamarzt, ein Webdesigner, ein verantwortlicher für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie ein Navigator und Techniker.
Das Training der „Vier“, die nach wie vor noch auf der Suche nach weiteren Sponsoren sind, ist bereits in vollem Gange. Für die kommenden Monate sind bereits vielfältige Aktionen geplant, darunter auch verschiedene Sternfahrten, bei denen Spenden gesammelt und der gemeinnützigen Einrichtung zur Verfügung gestellt werden sollen.
Ein Team, vier Fahrer, fünftausend Kilometer – 2011 soll der Traum Wirklichkeit werden.












