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Diagnose Brustkrebs. Welche Therapie ist die richtige?

31.03.201017:35 UhrGesundheit & Medizin
Diagnose Brustkrebs Mamografie
Diagnose Brustkrebs Mamografie

(openPR) Bayreuth - Die Leitlinie Brustkrebs rät betroffenen, sich bei der Diagnose Krebs eingehend zu informieren. Während früher meist die gesamt Brust entfernt wurde, wird heute häufig ein brusterhaltendes Vorgehen erwogen. Der Verlauf der Erkrankung wird vorwiegend davon bestimmt, ob durch die ausgeschwemmten Krebszellen Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet werden. Deshalb sollte die Art der Operation und das Für und Wider einer Chemotherapie gut überlegt werden.

„Wir wissen nicht, ab wann Zellen aus dem Primärtumor ausgeschwemmt werden und ab wann sich Metastasen bilden“ sagt Prof. Dr. Katharina Pachmann von der Universität Jena. „jedoch scheinen vermehrt Zellen auch noch während der Operation Tumorzellen in das Patientenblut zu gelangen. Als wollten sie versuchen, so viel von sich zu retten wie möglich.“ Die dann im Blut befindlichen Tumorzellen können sich an anderen Stellen im Körper wieder anhaften und Metastasen bilden.

Diese im Körper befindlichen Restellen will man nach einer Operation mit einer begleitenden (adjuvanten) Chemotherapie mit Medikamenten zerstören. Ob die im Blut befindlichen Tumorzellen auf die Medikamente reagieren, kann nun mittels der MAINTRAC Methode vorab getestet werden. „Die Patienten schicken über ihren behandelnden Arzt Blut an unser Labor“, so Dr. Ulrich Pachmann von der SIMFO Spezielle Immunologie Forschung + Entwicklung GmbH „und wir prüfen die Wirkung des Krebsmedikaments am tumorzellhaltigen Blut.“ Die Ergebnisse der MAINTRAC Methode korrelieren sehr gut mit der tatsächlichen Wirkung auf den Tumor.

Informationen zur Weitergabe an den behandelnden Arzt können sich betroffene Patienten auf der SIMFO Webseite herunterladen. Für weitere Informationen steht Dr. Pachmann von der SIMFO GmbH unter der Telefonnummer 0921 850 200 zur Verfügung.

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