(openPR) Bayreuth - Die Leitlinie Brustkrebs rät betroffenen, sich bei der Diagnose Krebs eingehend zu informieren. Während früher meist die gesamt Brust entfernt wurde, wird heute häufig ein brusterhaltendes Vorgehen erwogen. Der Verlauf der Erkrankung wird vorwiegend davon bestimmt, ob durch die ausgeschwemmten Krebszellen Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet werden. Deshalb sollte die Art der Operation und das Für und Wider einer Chemotherapie gut überlegt werden.
„Wir wissen nicht, ab wann Zellen aus dem Primärtumor ausgeschwemmt werden und ab wann sich Metastasen bilden“ sagt Prof. Dr. Katharina Pachmann von der Universität Jena. „jedoch scheinen vermehrt Zellen auch noch während der Operation Tumorzellen in das Patientenblut zu gelangen. Als wollten sie versuchen, so viel von sich zu retten wie möglich.“ Die dann im Blut befindlichen Tumorzellen können sich an anderen Stellen im Körper wieder anhaften und Metastasen bilden.
Diese im Körper befindlichen Restellen will man nach einer Operation mit einer begleitenden (adjuvanten) Chemotherapie mit Medikamenten zerstören. Ob die im Blut befindlichen Tumorzellen auf die Medikamente reagieren, kann nun mittels der MAINTRAC Methode vorab getestet werden. „Die Patienten schicken über ihren behandelnden Arzt Blut an unser Labor“, so Dr. Ulrich Pachmann von der SIMFO Spezielle Immunologie Forschung + Entwicklung GmbH „und wir prüfen die Wirkung des Krebsmedikaments am tumorzellhaltigen Blut.“ Die Ergebnisse der MAINTRAC Methode korrelieren sehr gut mit der tatsächlichen Wirkung auf den Tumor.
Informationen zur Weitergabe an den behandelnden Arzt können sich betroffene Patienten auf der SIMFO Webseite herunterladen. Für weitere Informationen steht Dr. Pachmann von der SIMFO GmbH unter der Telefonnummer 0921 850 200 zur Verfügung.
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Verantwortlich für diese Pressemeldung:
Transfusionsmedizinisches Zentrum Bayreuth
- SIMFO Spezielle Immunologie Forschung + Entwicklung GmbH
- Laborpraxis Dr. Pachmann
Kurpromenade 2
95448 Bayreuth
Tel.: 0921 850 200
Fax: 0921 850 203
e-mail: www.simfo.de www.labor-pachmann.de
Im Gesundheitszentrum an der Lohengrin Therme präsentieren sich zwei auf Transfusionsmedizin sowie auf Forschung und Entwicklung spezialisierte Disziplinen unter einem Dach. Unter der Leitung von Dr. med. Ulrich Pachmann entwickelte sich das Transfusionsmedizinische Zentrum Bayreuth (Gründung 1996) zu einem bedeutenden Praxis-Labor und Forschungszentrum. Das Transfusionsmedizinische Zentrum Bayreuth ist eingetragen bei „Bavaria - A better state of health“ (www.state-of-health.de), einer Initiative des Bayerischen Statsministeriums für Umwelt und Gesundheit.
Die SIMFO GmbH entwickelt in Kooperation mit der universitären Forschung in Jena unter Mitwirkung von Prof. Katharina Pachmann unter anderem Methoden zum Nachweis zirkulierender Tumorzellen im Blut von Tumorpatienten sowie Tests auf die Wirksamkeit von Krebsmedikamenten am Patientenblut. Die Aufgabe der SIMFO GmbH ist vor allem die Auftragsforschung zur Entwicklung neuer Testmethoden im Bereich Hämatologie und Onkologie.
Die Laborpraxis Dr. Pachmann hat sich auf die Lösung transfusionsmedizinischer Komplikationen zum Thema Thrombosen, Tumoren und Blutungsneigung spezialisiert. Durch Anamnese, geeignete Blutuntersuchungen und den Einsatz anspruchsvoller Methoden, werden die wichtigen Faktoren für die erfolgreiche Behandlung der Patienten bestimmt. Kliniken, Ärzten und Patienten bietet die Laborpraxis die Durchführung validierter, spezieller, nach DIN EN ISO 15189 akkreditierter Krebs- und Thrombosetests an.
Seit mehreren Jahren scheint sich das Interesse an den Dienstleistungen des Transfusionsmedizinischen Zentrums Bayreuth deutlich über Europa hinaus zu Entwickeln. Kliniken, Ärzte und Labore aus Österreich, der Schweiz, Norwegen, Holland, und Italien, den USA und Kanada sind regelmäßige Einsender. Ein gesteigertes Interesse besteht des Weiteren aus Vietnam, Russland und den Arabischen Ländern.
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