(openPR) Der Erfolg und die Unternehmensentwicklung werden unmittelbar mit der Vergütung der Mitarbeitenden gekoppelt. Eine Belohnung bei positiver Unternehmensentwicklung vermittelt Führungskräften das Gefühl, zum Erfolg beigetragen zu haben und leistet somit einen essentiellen Beitrag zur Motivation und somit letztlich zur Bindung der Leistungsträger in der Einrichtung.
Wie sehr dieses Thema der Branche am Herzen liegt, zeigt die große Resonanz auf die Online-Umfrage (Vergütungsstudie), die Altenheim und conQuaesso® im Juli 2009 durchgeführt haben: 1.054 Teilnehmer haben die Fragebögen beantwortet, 546 konnten nach Prüfung in die Auswertung einbezogen werden. Der größte Anteil der Befragten bekleidet mit 60,3 Prozent aller Befragten, nicht aller Nennungen, den Posten der Heimleitung. Darauf folgt mit weiteren 35 Prozent die Position der Pflegedienstleitung.
Diese sogenannte variable oder auch leistungs- bzw. erfolgsorientierte Vergütung ist in der freien Wirtschaft bereits fester Bestandteil der Vergütungsstrukturen bei den meisten Führungskräften. Die Fragestellung, inwieweit eine derartige Ausgestaltung bereits Einzug in die stationäre Altenhilfe gefunden hat, bildet daher einen Schwerpunkt unserer Studie.
Teilnehmer wurden im Rahmen unserer Studie gebeten, Angaben zu ihrem gesamten Jahresgehalt zu machen. Es setzt sich zusammen aus allen festen Bestandteilen sowie aus zusätzlichen festen Gehaltsleistungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie ggf. einem 13. oder 14. Monatsgehalt.
Das Durchschnittsgehalt der Teilnehmer liegt bei 46.830 Euro pro Jahr. Davon sind 3.158 Euro Teil von festen zusätzlichen Leistungen. Die Beträge reichen von 16.800 Euro bis zu 113.500 Euro. Dabei beträgt die Standardabweichung 12.872 Euro. Das mittlere Quartil liegt bei 45.000 Euro.
Von den 546 Befragten gaben 341 an, zusätzliche feste Gehaltsleistungen in Form von Urlaubs- und Weihnachtsgeld, eines 13. Monatsgehaltes oder sonstigen Leistungen zu erhalten. Dies entspricht einem Anteil von 62,5 Prozent. Damit beziehen fast zwei von drei Führungskräften zusätzliche feste Gehaltsleistungen. 37,5 Prozent verneinten den Erhalt zusätzlicher fester Gehaltsleistungen. Bei dieser Frage waren ebenfalls Mehrfachnennungen möglich.
Die Beträge zusätzlicher fester Gehaltsleistungen liegen zwischen 44 Euro und 9.300 Euro. Das arithmetische Mittel bezieht sich dabei auf die Summe der Befragten, welche die jeweiligen Zusatzleistungen empfangen.
35,2 Prozent der Befragten erhalten Urlaubsgeld in durchschnittlicher Höhe von 560 Euro. Der höchste hier genannte Wert beträgt 5.300 Euro. Bei den 42,3 Prozent der Teilnehmer, die zusätzlich durchschnittlich 2.240 Euro Weihnachtsgeld erhalten, bewegen sich die Summen der Leistung in einem Korridor von 200 Euro bis zu 6.000 Euro.
Etwa jede fünfte Führungskraft, die feste Gehaltsleistungen erhält, empfängt ein 13. Monatsgehalt in durchschnittlicher Höhe von 3.500 Euro. Nur 3,8 Prozent der Teilnehmer kommen in den Genuss eines 14. Monatsgehaltes, welches sich dafür im Mittel auf immerhin 3.800 Euro beziffert und der höchste der hier genannten Werte ist.
Die Durchschnittshöhe weiterer zusätzlicher fester Gehaltsleistungen beziffert sich auf 2.089 Euro. Dazu gehören Leistungen wie Einzel- und Sonderzahlungen oder Fahrgeldzuschüsse.
Redaktionsteam:
Prof. Dr. Christian Loffing, Hochschule Niederrhein
Thomas Müller, contec GmbH
Sara Bode, contec GmbH












