Schlechte Rechtschreibleistungen mindern berufliche Chancen

Pressemitteilung von: DIDEON online

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Schlechte Rechtschreibleistungen lassen sich verbessern
Deutsche Schulabsolventen quälen sich nach wie vor mit dem Regelwerk der deutschen Orthographie. Nicht wenige von ihnen sind enttäuscht darüber, dass nach Schulabschluss ihre Lehrstellenbewerbung mitunter an einem Rechtschreibtest scheitert. Auch aus der Wirtschaft und Verwaltung gibt es in Zeiten, in denen mehr und mehr Fachkräfte fehlen, erhebliche Klagen über zu geringe Rechtschreibleistungen des Nachwuchses. Mangelnde Kompetenz im Lesen und Schreiben beeinflusst damit berufliche Karrieren negativ.
Dr. Peter May aus Hamburg, der tausende Rechtschreibleistungen von Schülern analysiert hat, verweist in diesem Zusammenhang auf einen beunruhigenden Tatbestand: Die am Ende der Grundschulzeit fehlenden Kompetenzen können in den Sekundarschulen und Gymnasien kaum aufgeholt werden, weil es dort meist keinen systematischen Rechtschreibunterricht mehr gibt.
So geht aus einer Ergänzungsstudie zu IGLU 2006, in deren Rahmen die Rechtschreibleistungen von über 8 000 Kindern am Ende der 4. Klasse getestet wurden, hervor, dass die Mehrzahl der Kinder am Ende der Grundschulzeit große Unsicherheiten im Umgang mit der Orthographie aufweist. May hat die Schreibleistungen dieser Kinder mit Ergebnissen in früheren Jahren verglichen und kommt zu der Feststellung: „Die mittleren Leistungen in der Rechtschreibung am Ende der 4. Klasse sind in dieser Zeit weiter gesunken.“
Dieses niedrige Leistungsniveau erfordere mehr Aufmerksamkeit seitens der Schule und der Eltern. Darauf verweisen auch Zahlen aus einer eigenen Untersuchung von May. Von 1 400 Kindern der 4. Klasse, die sich einem neuen Test im Internet unterzogen, konnten gerade einmal 200 (14 Prozent) wenigstens zwei Drittel der Wörter vollkommen fehlerfrei schreiben. Die Wortstellen, deren Schreibung vor allem durch die Wortherkunft bzw. durch orthographische Regeln bestimmt wird, werden im Durchschnitt zu einem Drittel falsch geschrieben. Vor allem mit der Groß- und Kleinschreibung sowie mit dem Setzen von Satz- und Redezeichen haben viele Schüler noch bis zum Ende der Schulzeit erhebliche Schwierigkeiten. Die jahrelang umstrittene Rechtschreibreform hat entgegen ihrer ursprünglichen Absicht, den Schülern das Lernen zu erleichtern, offensichtlich keine Erleichterung für unsichere Lerner gebracht, sondern eher mehr Verwirrung als Klarheit erzeugt. Viele Kinder bleiben mit ihren Leistungen außerdem weit unter diesen Durchschnittsleistungen und bedürften dringend weiterer Unterstützung. Deshalb empfiehlt May Lehrern und Eltern, Kinder und Jugendliche, die zum Ende der Grundschulzeit noch nicht über das erforderliche Kompetenzniveau verfügen, unbedingt zusätzlich schulisch oder außerschulisch individuell zu fördern. Berufsvorbereitende Rechtschreibkurse könnten darüberhinaus auch hier etwas Hilfe verschaffen und die beruflichen Chancen der Schulabsolventen verbessern.
Um die tatsächlich erreichte Rechtschreibkompetenz qualifiziert zu ermitteln, können Kinder und Jugendliche von der 1. bis 11. Klasse und Erwachsene mittlerweile einen von Dr. Peter May entwickelten Rechtschreibtest selbstständig und ohne Lehrer online im Internet absolvieren. Unmittelbar nach dem Test, für den eine geringe Gebühr zu entrichten ist, bekommt der Nutzer ein ausführliches Gutachten über seine Rechtschreibkompetenzen mit konkreten Förderhinweisen und -empfehlungen. 17 000 Kinder und Jugendliche haben so schon ihre Leistungen überprüft und auch nach einiger Zeit damit ihren Lernfortschritt in einem Förderunterricht gemessen. Der Test wurde gerade unter Verwendung der neuesten IGLU-Ergebnisse und anderer bundesweiten Längsschnittuntersuchungen neu normiert. Schulen und Firmen können auch preiswerte Testpakete erwerben. (Adresse des Tests: www.dideon.de; Empfehlungen für eine außerschulische Förderung unter www.LOSdirekt.de).

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

DIDEON GmbH
Eberhard Aurich
Fliederstraße 2
66119 Saarbrücken
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Die DIDEON GmbH wurde 2005 mit dem Ziel gegründet, onlinebasierte Test für Schüler zu entwickeln. Die Entwicklung der Tests erfolgt gemeinsam mit den Lehrinstituten für Orthographie und Schreibtechnik (LOS), die in Deutschland, Österreich und Luxemburg an über 200 Standorten privaten Förderunterricht für lese-/rechtschreibschwache Kinder anbieten. Autor des onlinebasierten Rechtschreibtests schreib.on ist der Hamburger Testentwickler Dr. Peter May. Er ist wissenschaftlicher Direktor am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg. Dessen bisheriger Papier-und-Bleistift-Test, die Hamburger Schreibprobe (HSP), ist zurzeit „state of the art“ im Bereich der pädagogischen Testung. Die Weiterentwicklung schreib.on erlaubt eine umfassende Auswertung aller Schreibungen von Kindern und Jugendlichen. Geschäftsführer des Unternehmens ist Diplomlehrer Eberhard Aurich (Berlin).

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