22.03.2010 - 09:11 - Sport
Eine irre Idee wurde gestartet - am 20.3. um 8.00 Uhr im Berliner Mauerpark
Pressemitteilung von: Spendenberatung SCHENcKPR Agentur: Spendenberatung SCHENcK
(Berlin) Pünktlich 8.00 Uhr fiel heute Morgen im Mauerpark an der Bernauer Straße der Startschuss zur 160-km-Down-Syndrom Marathonstaffel. Rund 40 Ultraläufer, 20 Marathonis und ihre Begleitläufer durchbrachen symbolträchtig die Mauer und starteten ihren Lauf über 160 Kilometer, immer dem Mauerweg entlang. Nach 27 Stunden werden sie morgen um 11.00 Uhr die Ziellinie im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion überqueren. Organisiert wurde der Lauf vom Fürther Laufclub 21 und der Lebenshilfe Berlin.
Zahlreiche Prominente laufen mit: Der Staatssekretär für Soziales des Berliner Senats, Rainer-Maria Fritsch wird die ersten Kilometer mitlaufen. Auch Achim Achilles, alias Dr. Hajo Schumacher, Deutschlands berühmtester Jogger ist mit von der Partie. Weitere Teilnehmer sind u.a. der Schweizer Simon Federer, der zweite Mensch weltweit, der mit einem Down-Syndrom einen Marathon durchgelaufen ist und die Marathonis Carolin Kögel, Benjamin Schaubmar, Sebastian Lüpnitz, Christian Hirsch und Marcel Grünhagen, sowie einige Sportler aus England.
Die Teilnehmer wurden von Anita Kinle, der Vorsitzenden des Fürther Laufclubs 21, begrüßt. In einer bewegenden Rede dankte Kinle ganz besonders John Dawson, dem Trainer und Mentors Simon Beresfords, des ersten Marathonläufers mit Down-Syndrom überhaupt. Ohne sein Vorbild wäre der Laufclub 21 nicht gegründet worden, betonte Kienle. John Dawson war tief gerührt über diese Lobeshymne.
Nachdem Staatssekretär Fritsch den Startschuss gab, „durchbrachen“ die Läufer und stürmten über zwei umgestoßene Mauer-Domino-Steine hinweg, den Mauerweg entlang, der sie einmal rund um das ehemalige Westberlin führen wird. Die „Ultras“ laufen diese Strecke in einem Stück, das heißt, sie laufen tatsächlich 160 Kilometer in 27 Stunden. „Wir werden versuchen, langsam zu laufen und unsere Geschwindigkeit den Läufern mit Down-Syndrom anzupassen“, erklärt Streckenscout Gero „slowly“ Mensel. Die Marathonis, das sind die Läufer mit Down-Syndrom, laufen die Strecke in Staffeln mit Teilstücken von ungefähr fünf bis sechs Kilometer.
Morgen werden die Familien und Freunde der Läufer am Potsdamer Platz dazustoßen. Gemeinsam laufen sie das letzte Stück. Gleichzeitig werden die Teilnehmer des inklusiven Sportfestes, das zur gleichen Zeit im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark stattfindet, den Läufern entgegenlaufen und mit ihnen gemeinsam die symbolträchtige Bernauer Straße zurück ins Stadion zu laufen. Dort werden behinderte und nichtbehinderte Menschen zusammen die Ziellinie überqueren. Begrüßt werden sie vom Schirmherrn des Laufs, Senator Ehrhart Körting.
Anlass dieses Laufes ist der 5. Welt-Down-Syndrom-Tag am 21.03.2010. Die 21 im Namen des Fürther Laufclubs 21 und das Datum 21.3. wurden gewählt, weil bei Menschen mit Down-Syndrom (auch Trisomie 21 genannt) das Chromosom 21 dreifach vorhanden ist.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Projektleiter der Lebenshilfe Berlin e.V. für die 160km-DownSyndrom-Marathonstaffel auf dem Berliner Mauerweg am 20./21.03.2010
c/o Dipl.Kfm. Stefan Schenck, Mahlerstr. 38 A, 13088 Berlin
Tel. Büro NEU: 030/ 92 047 048
Fax NEU: 032 12/ 24 36 48 1
Funk: 0171/ 452 752 6
Die Veranstaltung ist eine Gemeinschaftsproduktion der Lebenshilfe Berlin e.V., dem Laufclub 21 aus Fürth und dem Sportclub Lebenshilfe e.V. aus Anlass des 50. Jubiläums der Lebenshilfe Berlin.
Der Laufclub Down-Syndrom Marathonstaffel e.V. (Laufclub 21) fördert seit 2007 den Laufsport für Menschen mit Down-Syndrom (DS) . Er führt die "Marathonis", wie sich die Sportlerinnen und Sportler mit DS selbstbewußt nennen, behutsam an den Laufsport heran, organisiert Wettkampfteilnahmen und bezahlt Training, Ausrüstung und Reisekosten.
Im Rahmen von Sportveranstaltungen macht der Verein Öffentlichkeitsarbeit und versucht ein zeitgemäßes Bild von den Menschen mit Down-Syndrom zu vermitteln. Als Sportler unter Sportlern stehen die Marathonis im Startblock und nehmen wie alle anderen teil. Und da sind wir auch schon bei dem Motto, dass sich der Verein auf die Fahne geschrieben hat: "Ich kann laufen so wie Du und ich laufe auf Dich zu".
Der Sportclub Lebenshilfe e.V. organisiert seit über 10 Jahren diverse Breiten-, Reha- und Leistungssportangebote für Menschen mit geistiger Behinderung in Berlin. Dazu zählt auch das größte Breitensportfest (Leichtathletik) für Menschen mit geistiger Behinderung Europas, das einmal jährlich in Berlin für über 1.200 Teilnehmer durchgeführt wird. Am 11.09.2010 findet es zum 30. Mal statt.
Die Lebenshilfe Berlin e.V. feiert 2010 ihr 50. Jubiläum. Seit 1960 setzt sich die Lebenshilfe Berlin ein für die Interessen von Menschen mit geistiger Behinderung und deren Familien - heute mit 1.500 Mitgliedern, 150 Freiwilligen und 1.000 Mitarbeitern an 100 Standorten. In den Bereichen Wohnen, Arbeit und Beschäftigung, Beratung und rechtliche Betreuung, Freizeit und Reisen, Therapie und Förderung gehören sie zu den großen Dienstleistern der Berliner Behindertenhilfe.
Zahlreiche Prominente laufen mit: Der Staatssekretär für Soziales des Berliner Senats, Rainer-Maria Fritsch wird die ersten Kilometer mitlaufen. Auch Achim Achilles, alias Dr. Hajo Schumacher, Deutschlands berühmtester Jogger ist mit von der Partie. Weitere Teilnehmer sind u.a. der Schweizer Simon Federer, der zweite Mensch weltweit, der mit einem Down-Syndrom einen Marathon durchgelaufen ist und die Marathonis Carolin Kögel, Benjamin Schaubmar, Sebastian Lüpnitz, Christian Hirsch und Marcel Grünhagen, sowie einige Sportler aus England.
Die Teilnehmer wurden von Anita Kinle, der Vorsitzenden des Fürther Laufclubs 21, begrüßt. In einer bewegenden Rede dankte Kinle ganz besonders John Dawson, dem Trainer und Mentors Simon Beresfords, des ersten Marathonläufers mit Down-Syndrom überhaupt. Ohne sein Vorbild wäre der Laufclub 21 nicht gegründet worden, betonte Kienle. John Dawson war tief gerührt über diese Lobeshymne.
Nachdem Staatssekretär Fritsch den Startschuss gab, „durchbrachen“ die Läufer und stürmten über zwei umgestoßene Mauer-Domino-Steine hinweg, den Mauerweg entlang, der sie einmal rund um das ehemalige Westberlin führen wird. Die „Ultras“ laufen diese Strecke in einem Stück, das heißt, sie laufen tatsächlich 160 Kilometer in 27 Stunden. „Wir werden versuchen, langsam zu laufen und unsere Geschwindigkeit den Läufern mit Down-Syndrom anzupassen“, erklärt Streckenscout Gero „slowly“ Mensel. Die Marathonis, das sind die Läufer mit Down-Syndrom, laufen die Strecke in Staffeln mit Teilstücken von ungefähr fünf bis sechs Kilometer.
Morgen werden die Familien und Freunde der Läufer am Potsdamer Platz dazustoßen. Gemeinsam laufen sie das letzte Stück. Gleichzeitig werden die Teilnehmer des inklusiven Sportfestes, das zur gleichen Zeit im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark stattfindet, den Läufern entgegenlaufen und mit ihnen gemeinsam die symbolträchtige Bernauer Straße zurück ins Stadion zu laufen. Dort werden behinderte und nichtbehinderte Menschen zusammen die Ziellinie überqueren. Begrüßt werden sie vom Schirmherrn des Laufs, Senator Ehrhart Körting.
Anlass dieses Laufes ist der 5. Welt-Down-Syndrom-Tag am 21.03.2010. Die 21 im Namen des Fürther Laufclubs 21 und das Datum 21.3. wurden gewählt, weil bei Menschen mit Down-Syndrom (auch Trisomie 21 genannt) das Chromosom 21 dreifach vorhanden ist.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Projektleiter der Lebenshilfe Berlin e.V. für die 160km-DownSyndrom-Marathonstaffel auf dem Berliner Mauerweg am 20./21.03.2010
c/o Dipl.Kfm. Stefan Schenck, Mahlerstr. 38 A, 13088 Berlin
Tel. Büro NEU: 030/ 92 047 048
Fax NEU: 032 12/ 24 36 48 1
Funk: 0171/ 452 752 6
Die Veranstaltung ist eine Gemeinschaftsproduktion der Lebenshilfe Berlin e.V., dem Laufclub 21 aus Fürth und dem Sportclub Lebenshilfe e.V. aus Anlass des 50. Jubiläums der Lebenshilfe Berlin.
Der Laufclub Down-Syndrom Marathonstaffel e.V. (Laufclub 21) fördert seit 2007 den Laufsport für Menschen mit Down-Syndrom (DS) . Er führt die "Marathonis", wie sich die Sportlerinnen und Sportler mit DS selbstbewußt nennen, behutsam an den Laufsport heran, organisiert Wettkampfteilnahmen und bezahlt Training, Ausrüstung und Reisekosten.
Im Rahmen von Sportveranstaltungen macht der Verein Öffentlichkeitsarbeit und versucht ein zeitgemäßes Bild von den Menschen mit Down-Syndrom zu vermitteln. Als Sportler unter Sportlern stehen die Marathonis im Startblock und nehmen wie alle anderen teil. Und da sind wir auch schon bei dem Motto, dass sich der Verein auf die Fahne geschrieben hat: "Ich kann laufen so wie Du und ich laufe auf Dich zu".
Der Sportclub Lebenshilfe e.V. organisiert seit über 10 Jahren diverse Breiten-, Reha- und Leistungssportangebote für Menschen mit geistiger Behinderung in Berlin. Dazu zählt auch das größte Breitensportfest (Leichtathletik) für Menschen mit geistiger Behinderung Europas, das einmal jährlich in Berlin für über 1.200 Teilnehmer durchgeführt wird. Am 11.09.2010 findet es zum 30. Mal statt.
Die Lebenshilfe Berlin e.V. feiert 2010 ihr 50. Jubiläum. Seit 1960 setzt sich die Lebenshilfe Berlin ein für die Interessen von Menschen mit geistiger Behinderung und deren Familien - heute mit 1.500 Mitgliedern, 150 Freiwilligen und 1.000 Mitarbeitern an 100 Standorten. In den Bereichen Wohnen, Arbeit und Beschäftigung, Beratung und rechtliche Betreuung, Freizeit und Reisen, Therapie und Förderung gehören sie zu den großen Dienstleistern der Berliner Behindertenhilfe.
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