19.03.2010 - 16:03 - Kunst & Kultur

Juliane Banse ist Grete Graumann in Schrekers Oper „Der ferne Klang“ am Opernhaus Zürich – Premiere: 9. Mai

Pressemitteilung von: OPHELIAS - PR für Kultur
PR Agentur: OPHELIAS - PR für Kultur

Nach ihrem Rollendebüt als Arabella im Februar 2010 kehrt Juliane Banse für ihre nächste wichtige Premiere in die Schweiz zurück. Am Operhaus Zürich verkörpert die renommierte Sopranistin mit Grete Graumann die weibliche Hauptrolle in Franz Schrekers Oper „Der ferne Klang“. Die Produktion in der Regie von Jens-Daniel Herzog feiert am 9. Mai 2010 Premiere. Unter dem Dirigat von Ingo Metzmacher sind in weiteren Hauptrollen u. a. Roberto Saccà als Fritz und Oliver Widmer als Graf zu erleben. Mit dem Orchester und Chor der Oper Zürich. Weitere Vorstellungen am 13., 15., 20. und 22. Mai sowie am 2., 6. und 9. Juni 2010.

„Der ferne Klang“, mit überragendem Erfolg 1912 in Frankfurt am Main uraufgeführt, wurde Franz Schrekers Durchbruch als Opernkomponist. Das um 1900 in Deutschland und Venedig angesiedelte Werk eröffnet mit dem jungen Komponisten Fritz auf der Suche nach dem ‚fernen Klang’, der sein Werk erfüllen soll. Um ihn und seine geliebte Grete entspinnt sich die Tragödie von unerwiderter und versäumter Liebe. „Die Rolle der Grete birgt sehr viele Farben und Facetten. Sie entwickelt sich vom misshandelten Mauerblümchen über die Edel-Kurtisane zur Straßendirne. Aber sie verliert doch nie ihre innere Würde und einen Kern vom Glauben an das Gute. Zudem hat sie wunderschöne Musik zu singen! Ich freue mich sehr darauf, diese vielen Möglichkeiten der Partie zusammen mit Herzog und Metzmacher zu erkunden“, so Juliane Banse.

Mit ihrem Rollendebüt als Arabella erfüllte sich Juliane Banse im Februar 2010 einen lang gehegten Herzenswunsch: „Bei ihrem Debüt in der Titelrolle erweist sich […] Juliane Banse mit mädchenhafter Erscheinung und sorgfältig konturierter, leuchtend aufblühender Stimme als Idealfall einer Arabella: nicht nur wirklich attraktiv, sie ist auch fröhlich und ein bisschen kokett, ernsthaft aber nicht melancholisch. Ein Hauch von Leichtigkeit schwebt über dieser Figur, zu dem Banses unverwechselbares Timbre in pikantem Gegensatz steht“ (ORF Drehpunkt Kultur). „Wer mit solcher Ausstrahlung gesegnet ist, wer beim ersten Erscheinen die Szene sofort dominiert, wer auch jungmädchenhafte Sorglosigkeit mit wissender Reife verbinden […] kann, der liegt dicht an der Idealbesetzung. Zudem tönt aus der dunklen Stimme der Banse weniger typische Strauss-Süße, was der Arabella ganz andere, herbere, auch gebrochenere Facetten eröffnet“, (Münchner Merkur). Juliane Banse ist eine „[…] wunderbare Mädchenfrau Arabella, stimmlich befreit leuchtend, ein schönes, unnachahmlich elegantes Geschöpf voll kluger Eigenwilligkeit, voller Hoffnung auf das Glück abseits der degenerierten Gesellschaft“ (Tiroler Tageszeitung).

Spannend wird es für Juliane Banse auch im Bereich Neuveröffentlichungen – gleich zwei sind für das Jahr 2010 geplant: ein Recital mit persönlichen ‚Lieblingsarien’ auf hänssler und Lieder von Berg und Hartmann auf ECM. Im Juni ist Juliane Banse wieder in Zürich zu hören – mit dem Tonhalle-Orchester und dem Collegium Novum Zürich unter Heinz Holliger (18./19.6.). Die Sopranistin interpretiert Kurtágs „Messages of the Late R. V. Troussova“, 21 Lieder nach Gedichten von Rimma Dalos für Sopran und Kammerensemble op. 17. Ihre Aufnahme eines anderen Kurtág-Werkes, der „Kafka-Fragmente“, erhielt 2007 den Edison Prize für die beste Einspielung in der Kategorie „Zeitgenössische Musik“. www.julianebanse.com

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