19.03.2010 - 14:26 - Politik, Recht & Gesellschaft
Krankenkassen: Was die Vorstände wirklich verdienen
Pressemitteilung von: krankenkassen.dePR Agentur: Euro-Informationen
Jedes Jahr Anfang März veröffentlichen die gesetzlichen Krankenkassen die Gehälter ihrer Vorstände. Sie sind zu dieser Offenlegung verpflichtet. Die Veröffentlichung soll Rückschlüsse auf Finanzgebaren und Einsparpotenziale der Krankenkassen ermöglichen. Die Form der Veröffentlichung gleicht allerdings eher einem Versteckspiel: Die Angaben sind auf mehrere Ausgaben des Bundesanzeigers verteilt, nur nach umfangreicher Recherche ergibt sich ein vollständiges Bild. Jetzt wurde die Liste der Gehälter der Krankenkassen-Vorstände für das Jahr 2009 vom Internetportal krankenkassen.de in verständlicher Form veröffentlicht.
So können die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen im Internet nachlesen, wie ihre Kasse mit dem Thema "Vorstandsgehälter" umgeht. Dies verbessert die Vergleichsmöglichkeiten der Kassen untereinander und sorgt für die oft geforderte die Transparenz im Umgang mit öffentlichen Mitteln im Gesundheitswesen.
Das höchste Gehalt erzielte auch 2009 wieder der Vorstand der Techniker Krankenkasse, Norbert Klusen. Er verdiente 270.000 Euro. Platz Zwei belegt DAK-Chef Herbert Rebscher mit 235.000 Euro. Mit AOK Plus-Vorstand Rolf Steinbronn findet sich auch ein AOK-Vorstand unter den 5 Top-Verdienern. Obwohl immer wieder kontrovers diskutiert, ist das Vorstandsgehalt bei den großen Krankenkassen keine bedeutende Budgetgröße. Bei der Techniker Krankenkasse werden je Versichertem 4 Cent für das Gehalt des Vorstandsvorsitzenden aufgewendet.
Im Vergleich zum Vorjahr erhielten etwa zwei Drittel der Krankenkassen-Vorstände höhere Gehälter. Einige Vorstände mussten dagegen Einbußen hinnehmen. So sank das Gehalt des Chefs der Deutschen BKK um fast ein Drittel. Das passt zur Finanzlage der Kasse: Sie verlangt seit kurzem einen Zusatzbeitrag.
Detaillierte Angaben zur Vorstandsvergütung bei 124 Krankenkassen finden Sie unter "krankenkassen.de/ref/vorstandsgehaelter"
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Redaktion Krankenkassen.de
Euro-Informationen
Zionskirchstr. 23
10119 Berlin-Mitte
Pressekontakt:
Armin Czysz
Tel.: 030-443244-30
E-Mail:
Internet: www.krankenkassen.de
"Krankenkassen.de" ist ein unabhängiges Informationsportal zum Thema Krankenkassen. Verbraucher können sich umfassend über gesetzliche Krankenkassen und die private Krankenversicherung informieren. Neben einer ausführlichen Darstellung des Systems der Krankenversicherung in Deutschland gibt es Porträts zu einzelnen Anbietern. Täglich aktuelle Nachrichten aus dem Gesundheitswesen liefert der dpa-Newsticker. Schwerpunktthemen werden regelmäßig in speziellen Themendossiers behandelt. Ein besonderer Service für die Besucher der Seite ist der Krankenkassen-Wechselservice. Damit können Versicherte online ihre Krankenkasse wechseln: Schnell, sicher und bequem.
Die Website „Krankenkassen.de“ wird erstellt und angeboten von der Agentur "Euro-Informationen" in Berlin - einem erfahrenen Content-Provider im Bereich der Verbraucherkommunikation.
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Das höchste Gehalt erzielte auch 2009 wieder der Vorstand der Techniker Krankenkasse, Norbert Klusen. Er verdiente 270.000 Euro. Platz Zwei belegt DAK-Chef Herbert Rebscher mit 235.000 Euro. Mit AOK Plus-Vorstand Rolf Steinbronn findet sich auch ein AOK-Vorstand unter den 5 Top-Verdienern. Obwohl immer wieder kontrovers diskutiert, ist das Vorstandsgehalt bei den großen Krankenkassen keine bedeutende Budgetgröße. Bei der Techniker Krankenkasse werden je Versichertem 4 Cent für das Gehalt des Vorstandsvorsitzenden aufgewendet.
Im Vergleich zum Vorjahr erhielten etwa zwei Drittel der Krankenkassen-Vorstände höhere Gehälter. Einige Vorstände mussten dagegen Einbußen hinnehmen. So sank das Gehalt des Chefs der Deutschen BKK um fast ein Drittel. Das passt zur Finanzlage der Kasse: Sie verlangt seit kurzem einen Zusatzbeitrag.
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