Hochschule Reutlingen ist Deutschlands „Internationale Hochschule 2010“ – der Star ist die Mannschaft

Pressemitteilung von: ESB Business School Reutlingen

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Preisverleihung in Berlin: von links: Dr. Andreas Schlüter (Generalsekretär Stifterverband), Professor Dr. Gerhard Gruhler (Vizepräsident der Hochschule Reutlingen als Auslandsbeauftragter der Technik), Professor Baldur Veit,L.L.D., der Präsident der
Provinz und Internationalität – wie passt das zusammen? An der Hochschule Reutlingen sehr gut – ist sie doch am 23.02.2010 zu Deutschlands erster „Internationaler Hochschule 2010“ gewählt worden. In einem Wettbewerb, den der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) erstmalig im Rahmen der Berliner Fachtagung „Bologna macht mobil – Innovative Konzepte und Modelle für das Studium im Ausland“ ausgelobt hatten. Dieser erste Platz belegt bestens, dass sich die Hochschule Reutlingen trotz ihrer Lage am Rande der Schwäbischen Alb deutschlandweit und international durch jahrelange intensive Arbeit einen verdienten Ruf in punkto Internationalität erworben hat – so steht denn auch auf der Urkunde – „in Würdigung ihrer hevorragenden Leistungen in der Internationalisierung der Hochschule und der Förderung der Auslandsmobilität deutscher Studierender“.

„In jedem der 32 Studiengänge kümmert sich eine beträchtliche Anzahl an Professoren persönlich um den Aufbau der Kontakte zu internationalen Hochschulen. Bemerkenswert ist, dass wir hier in Reutlingen niemanden motivieren oder mobilisieren müssen, um Mitstreiter für internationale und andere Kampagnen zu gewinnen“, erklärt der Präsident der Hochschule, Professor Dr. Peter Nieß, der stolz darauf ist, dass dieses Engagement zum Selbstverständnis bei allen Mitarbeitern, Studierenden und Professoren gehört.

„Von nichts kommt nichts“ wussten schon die alten Römer - so ist es auch mit dem neu erworbenen Titel: insgesamt wurden 386 Universitäten und Hochschulen vom Stifterverband und DAAD angeschrieben. Nur 26 davon entschieden sich, aufgrund von einzureichenden statistischen Erhebungen, überhaupt für die Bewerbungsrunde. „Wir hatten Glück“, so Professor Baldur H. Veit, der quasi der Motor des Reutlinger Antrags war, „weil ich von 2006 – 2008 im Modellprojekt der HRK, des DAAD und der AvH „Internationalität an deutschen Hochschulen-Konzeption und Erhebung von Profildaten“ umfassende Kennzahlen zur Internationalität an der Hochschule ermittelte, auf die wir jetzt schnell zugreifen konnten.“ So blieb mehr Zeit, den rund 70seitigen Antrag zu bearbeiten und das Konzept mit „Leuchtturmprojekten“ zur Vorauswahl einzureichen. „Hier kam es vor allem darauf an, zu beweisen, dass die gesamte Hochschule voll hinter der Internationalisierung und den einzelnen Projekten steht und dass das Thema Internationalität nachweislich seit langem im Leitbild verankert ist“, erklärt Professor Baldur H. Veit, der mit seinem International Office-Team für die Aktivitäten in der Kontaktpflege und in der Akquisition von Partnerhochschulen sowie in der Beschaffung von Drittmitteln verantwortlich zeichnet.

Von den insgesamt zum Wettbewerb zugelassenen 26 Bewerbern waren Ende Februar noch fünf im Rennen - und als einzige Fachhochschule die Hochschule Reutlingen. „Schon das Erreichen des Finales - als einzige Fachhochschule - ist eine große Ehre und Anerkennung unserer Aktivitäten auf dem Gebiet der Internationalisierung“, freut sich der Präsident der Hochschule Reutlingen, Professor Dr. Peter Nieß. Die Uni-Konkurrenz, auf die man in Berlin traf, liest sich wie das Who-is-Who der Hochschullandschaft: die Humboldt-Universität zu Berlin, die Universität Konstanz, die Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder und die WHU Otto Beisheim School of Management. Die Finalisten mussten im Vorfeld nicht nur nachweisen können, dass sie einen akademischen Austausch betreiben, dass es ein Auslandsamt gibt, man über ausländische Forschungskooperationen verfügt und eben umfangreiches Zahlenmaterial einreichen. In der Endrunde mussten sie sich in einer öffentlichen Präsentation und Befragung der zehnköpfigen Fachjury stellen: in einer 10minütigen Präsentation stellte Präsident Professor Dr. Peter Nieß die Hochschule Reutlingen vor. Daran schloss sich eine 20minütige Fragerunde durch die Jury auf dem Podium an. Der Präsident der Hochschule Reutlingen, Professor Dr. Peter Nieß, Vizepräsident Professor Dr. Gerhard Gruhler als Auslandsbeauftragter der Technik und Professor Baldur H. Veit, der Leiter des RIO (Reutlingen International Office), standen der Jury Rede und Antwort.

Auch wenn die Reutlinger angesichts dieser großen und bedeutenden Konkurrenz nicht glaubten, unter die ersten Drei zu kommen, warfen sie – typisch schwäbisch – „alles was sie können“ in die Waagschale – die letztendlich zu ihren Gunsten ausschlug: als „Erfinder“ der ersten Doppelstudiengänge bereits vor über 30 Jahren und nachdem sich zu dieser Zeit noch jeder Professor den ausländischen Studiengang vor Ort anschaute und man vor allem nach Übereinstimmungen suchte, ist man nach drei Jahrzehnten Auslandserfahrung gelassener: „Unsere ausländischen Kollegen verstehen ihr Fach genauso wie wir hier in Deutschland. Und die Studierenden sollen im Ausland gerade das erfahren, was es hier nicht gibt. Diesen großen Wissensgewinn durch unsere ausländischen Partner möchte hier niemand mehr missen“, betont der Präsident der Hochschule, Professor Dr. Peter Nieß. So verwundert es nicht, dass bereits jetzt 40 % der Ingenieure ein Auslandssemester absolvieren. Was bei der Fakultät ESB Business School für die Studierenden 100prozentiger Alltag ist – nämlich mindestens ein Auslandssemester – soll synergetisch in den nächsten Jahren auch in den Ingenieurwissenschaften die Regel werden. Professor Dr. Christoph Binder, als Studiendekan verantwortlich für die internationalen Studiengänge an der ESB Business School sieht das sportlich: „Viele Kontakte stammen von den Professoren aus den Fakultäten, insbesondere von den Kollegen der ESB Business School. Die Kontakte werden nicht exklusiv gehalten, sondern für das gute Hochschulklima ist es selbstverständlich, dass Partnerschaften allen Fakultäten zur Verfügung stehen.“ Diese Einstellung unterstreicht Professor Baldur H. Veit: es sei relativ leicht, einen Linguisten ins Ausland zu schicken, aber 100 % Maschinenbauer dafür zu begeistern, bedeute noch viel Arbeit. Gerade dieses Ziel ist es, das alle antreibt: „Jeder Reutlinger Student soll mindestens ein Semester im Ausland studieren“, so Professor Dr. Peter Nieß. Und das bedeute eben für die nächsten Jahre zu den 100 % ESB Business School nochmal 100 % Ingenieure ins Ausland zu bringen.

So sieht der Vizepräsident des DAAD und Vorsitzende der Jury, Professor Dr. Max Huber, in der Hochschule Reutlingen mit ihren fünf Fakultäten (Angewandte Chemie, ESB Business School, Informatik, Technik und Textil&Design) ein „Modell der gelebten Internationalität“, das alle Bereiche des akademischen Lebens umfasse: „Mit Ehrgeiz und Realismus erweitert die Hochschule ihr profilbildendes Erfolgsmodell aus den Wirtschaftswissenschaften auf die technischen Fächer.“ Für die fünf Fakultäten und auch für die Studierenden der gesamten Hochschule Reutlingen bedeutet diese Auszeichnung einen enormen Imagegewinn, verbunden mit der Aufgabe, nicht nachzulassen im Streben nach verantwortungsvoller Lehre mit internationalen Profilen und praktischen Auslandserfahrungen.

Doch ohne Geld geht auch hier nichts. Schon jetzt würden die in der BWL vorhandenen 145 Doppelabschlussplätze die Anträge sprengen, erklärt Professor Dr. Christoph Binder: „Wir brauchen ausländische Partner, die die Langfristigkeit und Kontinuität mitmachen.“ Und was die Hochschule noch braucht, sind Stipendien für Studiensemester im Ausland, weiß Professor Dr. Gerhard Gruhler: „Ein ganz entscheidender Faktor für unsere Studenten, die zum Beispiel in die USA gehen ist, dass sie dort nicht die sehr hohen Studiengebühren von mehreren zehntausend Dollar bezahlen müssen. Selbst in Indien kostet ein Studium bis zu 4.000 Dollar. Und für die nach Reutlingen kommenden internationalen Studierenden muss gewährleistet sein, dass sie für ihr Geld das Richtige geboten bekommen und sie bei uns keine Studiengebühren bezahlen müssen.“

So passt es gut, dass der Titel „Internationale Hochschule 2010“ mit 50.000 Euro dotiert ist. Geld, das direkt in bestehende und neue internationale Projekte fließen wird. Denn eins ist klar – und darauf freut sich nicht nur der Präsident der Hochschule Reutlingen, Professor Dr. Peter Nieß: „Wir werden uns in Zukunft vor Bewerbungen nicht mehr retten können“.



Daten – Zahlen – Fakten


• Wettbewerb „Die internationale Hochschule“

• Ausschreibung durch: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst)

• Preis ist mit 50.000 Euro dotiert

• Ausschreibung an 386 Universitäten und Hochschulen deutschlandweit

• 26 Bewerbungen

• Finalisten:
1. Humboldt-Universität zu Berlin
2. Universität Konstanz
3. Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder
4. WHU Otto Beisheim School of Management
5. Hochschule Reutlingen

Platz 1: Hochschule Reutlingen

Es gibt keine weiteren Platzierungen, nur einen ersten Platz

Preisverleihung 23.02.2010 im Rahmen der Fachtagung „Bologna macht mobil – Innovative Konzept und Modelle für das Studium im Ausland“, Auditorium Friedrichstraße Berlin

• Auszeichnung für:
1. Hervorragende Leistungen in der Internationalisierung der Hochschule
2. Förderung der Auslandsmobilität deutscher Studierender

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

ESB Business School
Hochschule Reutlingen
Alteburgstr. 150
72760 Reutlingen

Pressekontakt:
Kerstin Kindermann
ESB Business School
Hochschule Reutlingen
Alteburgstr. 150
72760 Reutlingen
Tel.: +49 7121 271 3070


Gelebte Internationalität, Praxisorientierung und eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung im internationalen Management: Hierfür steht die ESB Business School seit fast 40 Jahren. Seit Juni 2008 vereint die ESB Business School Reutlingen als eine der führenden staatlichen Einrichtungen alle 20 auf diese Qualifikation ausgerichteten Studiengänge der Betriebswirtschaftslehre und des Wirtschaftsingenieurwesens der Hochschule Reutlingen in einer gemeinsamen Business School.

Regelmäßige Spitzenplätze in Hochschulrankings, internationale Doppelabschlüsse, integrierte Auslandssemester, integrierte Praxissemester und Abschlussarbeiten in Kooperation mit Partnern aus der Industrie, ein eigenes Career Center, Professoren mit langjähriger Management-Erfahrung, die Zusam-menarbeit mit erfolgreichen Unternehmen durch den Förderverein V.I.M.A. e.V. (Verein zur internationalen Managementausbildung), über 100 Partnerhochschulen weltweit, ein eigenes Research Institute sowie ein aktives Alumni-Netzwerk schaffen ideale Rahmenbedingungen für die herausragende Qualität der ESB Business School.

Workshops, Case Studies, Planspiele, Seminare und Abschlussarbeiten in Kooperation mit Unternehmen, jährlich zwei Firmenkontaktmessen auf dem Campus, Gastvorträge von Firmenvertretern, Exkursionen zu renommierten Unternehmen sowie das aktive Alumni-Netzwerk mit mehr als 3300 Mitgliedern garantieren einen hohen Praxisbezug des Studiums. Neben der Pflichtfremdsprache Englisch können die Studierenden Kurse in weiteren Fremdsprachen besuchen. Die Sprachdozenten sind ausschließlich Muttersprachler. Darüber hinaus sind zahlreiche Seminare zu Soft Skills wie beispielsweise Rhetorik, Präsentationstechniken, Ethik und interkulturelle Kompetenz Bestandteil des Lehrplanes.

Großen Wert legen wir auf studentisches Engagement und Eigeninitiative. Durch zahlreiche Aktivitäten in internationalen Teams mit interessanten Aufgabenstellungen und Pro-jekten erleben die Studierenden Teamgeist und verbessern ihre interkulturelle Kompetenz. Zudem finden viele Lehrveranstaltungen in kleinen, multinationalen Gruppen statt. Dieser unmittelbare Kontakt zwischen Studierenden und Dozenten prägt die besondere Atmosphäre an der ESB Business School. „Join the Spirit“ ist für uns keine leere Worthülse, sondern das tägliche Ergebnis einer besonderen Symbiose aus Studierenden, Mitarbeitern und Professoren.

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