19.03.2010 - 08:28 - Industrie, Bau & Immobilien
Wohnimmobilienmarkt NRW 2010: Mietpreise in Kleinstädten stabil, Eigentumswohnungen in Großstädten günstiger
Pressemitteilung von: Immobilienverband Deutschland (IVD) Region West
Der nordrhein-westfälische Wohnimmobilienmarkt zeigte sich im vergangenen Jahr sehr solide. Trotz der Wirtschaftskrise blieben die Preise für Wohnungen und Häuser bei Verkauf und Vermietung fast konstant. Die Preise für Eigentumswohnungen in Großstädten sanken vielerorts leicht, Wohnungsmieten stiegen hingegen vor allem in den Großstädten an, die mehr als 300.000 Einwohner zählen. Dies geht aus dem Preisspiegel NRW-Wohnimmobilienmarkt 2010 des Immobilienverbands IVD-West hervor.
Die Immobiliennachfrage der privaten Käufer ist weiterhin stark und in vielen Städten NRWs stieg sie sogar merklich an. Ursachen liegen in der Attraktivität und Wertbeständigkeit des „Betongoldes“, die besonders in ei-ner wirtschaftlich angespannten Zeit Anleger anzieht. Da in den zurücklie-genden drei Jahren in den größeren Zentren des Landes die Wohnungs-kaltmieten stiegen, entschieden sich mehr Personen für den Erwerb der eigenen „vier Wände“. Die monatlichen Belastungen bei einer gekauften Immobilie stellen sich in vielen Lebenssituationen vorteilhafter dar als die Option zu mieten.
Die Preise für Eigentumswohnungen aus dem Bestand sanken im letz-ten Jahr leicht. Um etwa fünf Prozent gingen die Verkaufspreise in einfa-chen und mittelgutenlagen in Städten von 100.000 bis 300.000 Einwoh-nern zurück. Um 13 und 14 Prozent sanken hier die Preise in Leverkusen und Paderborn sowie um ganze 19 und 20 Prozent in Mönchengladbach und Gelsenkirchen. Leicht betroffen waren die Großstädte über 300.000 Einwohner in diesem Segment. In Wuppertal sanken an einfachen Stand-orten die Preise für Eigentumswohnungen von 950 auf 850 Euro pro Qua-dratmeter (minus 11 Prozent) und in Bochum von 650 auf 640 Euro (minus zwei Prozent). In Dortmund hingegen stiegen als einzige der neun größten Städte NRWs die Preise in einfachen Lagen von 750 auf 780 Euro (vier Prozent).
Die Preise für Wohnungen im Neubau-Erstbezug blieben sehr stabil und sind weiterhin am höchsten in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Hier muss man in sehr guten Lagen etwa 4.000 Euro pro Quadratmeter ein-rechnen. In Münster liegen die Preise an vergleichbaren Standorten bei 3.600 Euro, in Köln bei 3.500 Euro, in Essen bei 3.400 und in Bonn bei 3.200 Euro. Am günstigsten sind Wohnungen in diesem Segment in Stol-berg (1.300 Euro), Bergheim (1.320 Euro) und Kerpen (1.340 Euro).
Die Wohnungskaltmieten verteuerten sich geringfügig in den Großstäd-ten NRWs, die mehr als 300.000 Einwohner zählen. In guten Lagen stie-gen die Mieten in Altbauten im Schnitt um ein, in Bestandswohnungen nach 1948 um zwei Prozent. In guten Lagen in Essen muss man bei Ge-brauchtwohnungen derzeit mit 7,00 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche rechnen - acht Prozent mehr als im Vorjahr. In Dortmund stie-gen sie um zwei Prozent auf 6,20 Euro, in Köln ebenfalls um zwei Prozent auf 8,70 Euro. Die höchsten Mietpreise zahlt man mit 13,00 Euro in Neu-bau-Wohnungen (Erstbezug) in Düsseldorf, vergleichbare Lagen liegen in Köln bei 10,50 Euro und in Bonn, Mönchengladbach und Ratingen bei 10,00 Euro.
Der günstigste Neubau-Erstbezug befindet sich mit fünf Euro Kaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche in Fröndenberg und Windeck.
Freistehende Eigenheime sind in NRW wertbeständig und eine sichere Vermögensanlage geblieben. Im Durchschnitt kam es zu Preisverände-rungen von zwei bis minus ein Prozent. Vereinzelt kam es aber auch zu Anstiegen und Rückgängen im zweistelligen Prozentbereich. Besonders im ländlichen Raum gaben Immobilien mit einfacher Ausstattung preislich nach.
In Wesel und in Euskirchen gingen in diesem Segment die Preise um 20 Prozent zurück, in Brilon um 18 Prozent und in Bad Oeynhausen um 16 Prozent. Stark gegen diesen Trend entwickelten sich vergleichbare Eigen-heime in Arnsberg, wo ein Anstieg von 20 Prozent zu verzeichnen war.
In den neun größten Städten NRWs muss man im Schnitt für ein freiste-hendes Eigenheim in guter Lage derzeit 382.500 Euro einrechnen (minus ein Prozent). Die Spanne reicht hierbei von 285.000 Euro in Bielefeld bis 580.000 Euro in Düsseldorf. In Dortmund muss man mit etwa 400.000 Eu-ro kalkulieren (minus fünf Prozent). Unverändert zum Vorjahr findet man in Lübbecke mit 140.000 das günstigste vergleichbare Eigenheim.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Philipp Schiwek
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Immobilienverband Deutschland (IVD)
Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen, West e.V.
(für NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland)
Geschäftsstelle:
Hohenstaufenring 72, 50674 Köln
Adresse:
Postfach 27 05 79, 50511 Köln
Telefon: (0221) 951497-14
Fax: (0221) 9514979
E-Mail:
Internet: www.ivd-west.net
Über den IVD West
Der Immobilienverband IVD West e.V. mit Sitz in Köln ist die regionale Untergliederung des IVD Bundesverbands, der größten Berufs-organisation und Interessensvertretung der Beratungs- und Dienst-leistungsberufe in der Immobilienwirtschaft in Deutschland. Der IVD West vertritt ca. 1.350 Mitgliedsunternehmen in Nordrhein-Westfalen, Rhein-land-Pfalz und dem Saarland. Die Verbandsmitglieder führen das IVD-Markenzeichen und haben damit ihre Fachqualifikationen nachgewiesen, halten genaue Wettbewerbsregeln ein und sind speziell versichert. Die so genannte Vermögenshaftpflichtversicherung und die Vertrauensschaden-versicherung sind ein Muss. Das IVD-Logo ist ein Gütesiegel für Kompe-tenz und Professionalität. Im Jahre 2004 schloss sich der IVD aus den beiden Verbänden Ring Deutscher Makler und Verband Deutscher Makler zusammen.
Die Immobiliennachfrage der privaten Käufer ist weiterhin stark und in vielen Städten NRWs stieg sie sogar merklich an. Ursachen liegen in der Attraktivität und Wertbeständigkeit des „Betongoldes“, die besonders in ei-ner wirtschaftlich angespannten Zeit Anleger anzieht. Da in den zurücklie-genden drei Jahren in den größeren Zentren des Landes die Wohnungs-kaltmieten stiegen, entschieden sich mehr Personen für den Erwerb der eigenen „vier Wände“. Die monatlichen Belastungen bei einer gekauften Immobilie stellen sich in vielen Lebenssituationen vorteilhafter dar als die Option zu mieten.
Die Preise für Eigentumswohnungen aus dem Bestand sanken im letz-ten Jahr leicht. Um etwa fünf Prozent gingen die Verkaufspreise in einfa-chen und mittelgutenlagen in Städten von 100.000 bis 300.000 Einwoh-nern zurück. Um 13 und 14 Prozent sanken hier die Preise in Leverkusen und Paderborn sowie um ganze 19 und 20 Prozent in Mönchengladbach und Gelsenkirchen. Leicht betroffen waren die Großstädte über 300.000 Einwohner in diesem Segment. In Wuppertal sanken an einfachen Stand-orten die Preise für Eigentumswohnungen von 950 auf 850 Euro pro Qua-dratmeter (minus 11 Prozent) und in Bochum von 650 auf 640 Euro (minus zwei Prozent). In Dortmund hingegen stiegen als einzige der neun größten Städte NRWs die Preise in einfachen Lagen von 750 auf 780 Euro (vier Prozent).
Die Preise für Wohnungen im Neubau-Erstbezug blieben sehr stabil und sind weiterhin am höchsten in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Hier muss man in sehr guten Lagen etwa 4.000 Euro pro Quadratmeter ein-rechnen. In Münster liegen die Preise an vergleichbaren Standorten bei 3.600 Euro, in Köln bei 3.500 Euro, in Essen bei 3.400 und in Bonn bei 3.200 Euro. Am günstigsten sind Wohnungen in diesem Segment in Stol-berg (1.300 Euro), Bergheim (1.320 Euro) und Kerpen (1.340 Euro).
Die Wohnungskaltmieten verteuerten sich geringfügig in den Großstäd-ten NRWs, die mehr als 300.000 Einwohner zählen. In guten Lagen stie-gen die Mieten in Altbauten im Schnitt um ein, in Bestandswohnungen nach 1948 um zwei Prozent. In guten Lagen in Essen muss man bei Ge-brauchtwohnungen derzeit mit 7,00 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche rechnen - acht Prozent mehr als im Vorjahr. In Dortmund stie-gen sie um zwei Prozent auf 6,20 Euro, in Köln ebenfalls um zwei Prozent auf 8,70 Euro. Die höchsten Mietpreise zahlt man mit 13,00 Euro in Neu-bau-Wohnungen (Erstbezug) in Düsseldorf, vergleichbare Lagen liegen in Köln bei 10,50 Euro und in Bonn, Mönchengladbach und Ratingen bei 10,00 Euro.
Der günstigste Neubau-Erstbezug befindet sich mit fünf Euro Kaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche in Fröndenberg und Windeck.
Freistehende Eigenheime sind in NRW wertbeständig und eine sichere Vermögensanlage geblieben. Im Durchschnitt kam es zu Preisverände-rungen von zwei bis minus ein Prozent. Vereinzelt kam es aber auch zu Anstiegen und Rückgängen im zweistelligen Prozentbereich. Besonders im ländlichen Raum gaben Immobilien mit einfacher Ausstattung preislich nach.
In Wesel und in Euskirchen gingen in diesem Segment die Preise um 20 Prozent zurück, in Brilon um 18 Prozent und in Bad Oeynhausen um 16 Prozent. Stark gegen diesen Trend entwickelten sich vergleichbare Eigen-heime in Arnsberg, wo ein Anstieg von 20 Prozent zu verzeichnen war.
In den neun größten Städten NRWs muss man im Schnitt für ein freiste-hendes Eigenheim in guter Lage derzeit 382.500 Euro einrechnen (minus ein Prozent). Die Spanne reicht hierbei von 285.000 Euro in Bielefeld bis 580.000 Euro in Düsseldorf. In Dortmund muss man mit etwa 400.000 Eu-ro kalkulieren (minus fünf Prozent). Unverändert zum Vorjahr findet man in Lübbecke mit 140.000 das günstigste vergleichbare Eigenheim.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Philipp Schiwek
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Immobilienverband Deutschland (IVD)
Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen, West e.V.
(für NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland)
Geschäftsstelle:
Hohenstaufenring 72, 50674 Köln
Adresse:
Postfach 27 05 79, 50511 Köln
Telefon: (0221) 951497-14
Fax: (0221) 9514979
E-Mail:
Internet: www.ivd-west.net
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