18.03.2010 - 13:30 - Politik, Recht & Gesellschaft
Wirtschaftsrat fordert bei Streit um Gewerbegebiet Rückkehr zur Sachpolitik ein
Pressemitteilung von: Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Baden-WürttembergPR Agentur: scherbaum | das redaktionsbüro
Stuttgart. Die Sektion Stuttgart des Wirtschaftsrates der CDU fordert die Beteiligten im Streit um das Gewerbegebiet am Flughafen Stuttgart und die Verlegung des Fernomnibusbahnhofs vehement dazu auf, wieder zur Sachpolitik zurückzukehren. Dazu erklärt Joachim Rudolf, der Stuttgarter Sektionssprecher und stellvertretende Landesvorsitzende: „Diese große Chance für die Region darf nicht durch persönliche Befindlichkeiten vertan werden. Hier darf nicht eine Kommune gegen die andere kämpfen, sondern es muss an einem Strang gezogen werden. Schließlich geht es um bedeutsame Auswirkungen. Die Filder sind eine der Wachstumsregionen in Baden-Württemberg und gerade auch wegen der Messe und des Flughafens von strategischer Bedeutung für das gesamte Land. Eine weitere Aufwertung ist daher fast schon geboten.“
Steffen Beck, Pressebeauftragter der Sektion Stuttgart, ergänzt: „Andere Regionen und Städte wie bspw. München würden sich die Finger noch so einer Chance lecken. Die persönlichen Befindlichkeiten müssen alle hinten anstehen, es geht um die Sache. Die Verlegung des Fernomnibusbahnhofs in die Nähe von Autobahn und Flughafen ist aus Gründen der Infrastrukturentwicklung und der Verkehrsentlastung eine Option und sollte geprüft werden. Auch im Hinblick auf die Aufwertung des Flughafens durch Stuttgart 21 sind die Pläne positiv zu bewerten.“
Dazu führt Rudolf noch an: „Zwar ist zuletzt die Nachfrage nach Gewerbeflächen krisenbedingt zurückgegangen, dennoch wird das nicht so bleiben. Des Weiteren fehlen große zusammenhängende Flächen. Ein verkehrstechnisch so gut angebundener Gewerbepark wäre für die gesamte Region ein Aushängeschild und Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft in das ganze Land. Nur mit einer optimalen Infrastruktur und attraktiven Angeboten kann die Wirtschaft im Land gehalten werden. Baden-Württemberg kann seine Spitzenstellung als Wirtschaftsstandort in Deutschland nur dann erhalten, wenn wir nicht nachlassen immer besser zu werden.“
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Kontakt:
Bernhard Feßler, Landesgeschäftsführer,
Kronprinzstraße 18, 70173 Stuttgart, Tel. 07 11/83 88 74 - 0, Fax 07 11/83 88 74 - 20,
Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. ist ein bundesweit organisierter unternehmerischer Berufsverband mit rund 11.000 Mitgliedern. Der 1963 gegründete Verband bietet seinen Mitgliedern eine Plattform zur Mitgestaltung der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft Ludwig Erhards. Der Wirtschaftsrat vertritt die Interessen der unternehmerischen Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Er versteht sich als Brücke zwischen Politik und Wirtschaft - und umgekehrt. Die Finanzierung des Verbands erfolgt ausschließlich durch die Beiträge seiner Mitglieder. Neben Unternehmen sind vor allem auch unternehmerisch tätige Führungskräfte sowie selbstständige Angehörige der Freien Berufe Mitglied im Wirtschaftsrat. Der Landesverband Baden-Württemberg hat in seinen 27 Sektionen in allen Regionen des Landes rund 2.000 Mitglieder. Landesvorsitzender ist Dr. Ulrich Zeitel aus Heidelberg. Er ist darüber hinaus auch Mitglied des Präsidiums. Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.wirtschaftsrat.de
Steffen Beck, Pressebeauftragter der Sektion Stuttgart, ergänzt: „Andere Regionen und Städte wie bspw. München würden sich die Finger noch so einer Chance lecken. Die persönlichen Befindlichkeiten müssen alle hinten anstehen, es geht um die Sache. Die Verlegung des Fernomnibusbahnhofs in die Nähe von Autobahn und Flughafen ist aus Gründen der Infrastrukturentwicklung und der Verkehrsentlastung eine Option und sollte geprüft werden. Auch im Hinblick auf die Aufwertung des Flughafens durch Stuttgart 21 sind die Pläne positiv zu bewerten.“
Dazu führt Rudolf noch an: „Zwar ist zuletzt die Nachfrage nach Gewerbeflächen krisenbedingt zurückgegangen, dennoch wird das nicht so bleiben. Des Weiteren fehlen große zusammenhängende Flächen. Ein verkehrstechnisch so gut angebundener Gewerbepark wäre für die gesamte Region ein Aushängeschild und Leuchtturmprojekt mit Strahlkraft in das ganze Land. Nur mit einer optimalen Infrastruktur und attraktiven Angeboten kann die Wirtschaft im Land gehalten werden. Baden-Württemberg kann seine Spitzenstellung als Wirtschaftsstandort in Deutschland nur dann erhalten, wenn wir nicht nachlassen immer besser zu werden.“
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