18.03.2010 - 09:09 - Politik, Recht & Gesellschaft

Das US-State Department spricht in seinem Länderbericht 2009 von „schweren Repressionen“ in Tibet

Pressemitteilung von: IGFM Muenchen

Bild im Großformat
Sicherheitskräfte in Lhasa vor dem Potala
In seinem „Länderbericht 2009 über den Umgang mit den Menschenrechten in aller Welt“, der am 11. März 2010 herauskam, drückte das amerikanische Außenministerium seine Bedenken über die schweren Menschenrechtsverletzungen in Tibet aus.

Ebenso verlieh es seiner Besorgnis um das Fortbestehen des einzigartigen religiösen, kulturellen und sprachlichen Erbe Tibets Ausdruck.

In dem Report heißt es, der Umgang der chinesischen Regierung mit den Menschenrechten in den tibetischen Gebieten sei miserabel, und die Unterdrückung der Rechte auf freie Meinungsäußerung, Religionsfreiheit, Freiheit der Versammlung und Freizügigkeit, die nach den Demonstrationen vom März 2008 drastisch verstärkt wurde, gehe mit voller Wucht weiter.

Die chinesischen Behörden begingen weiterhin ernste Menschenrechtsverletzungen wie außergerichtliche Hinrichtungen, Folter, willkürliche Festnahmen, Inhaftierung ohne Prozeß und Verhängung von Hausarrest. Die Erhaltung und Förderung des einzigartigen religiösen, kulturellen und linguistischen Erbes Tibets gibt immer noch Anlaß zu Sorge.

Der Bericht behandelt detailliert die widerrechtliche Tötung, das Verschwindenlassen, Folter, willkürliche Festnahme und Inhaftierung von Tibetern durch die chinesischen Behörden. Er macht ganz deutlich, daß den tibetischen Häftlingen ein fairer öffentlicher Gerichtsprozeß vorenthalten wird, er behandelt auch die Unterdrückung der Rede- und Pressefreiheit, des freien Zugangs zum Internet, der akademischen Freiheit und den mangelnden Schutz des kulturellen Erbes Tibets.

Der Teil „Tibet“ des „2009 Human Rights Report: China” des US-State Department steht unter: www.state.gov/g/drl/rls/hrrpt/2009/eap/135989.htm#tibet

Quelle: Department of Information & International Relations (DIIR), www.tibet.net, Central Tibetan Administration

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Internationale Gesellschaft
für Menschenrechte (IGFM)
Arbeitsgruppe München
c/o Jürgen Thierack
Rudolfstraße 1
82152 Planegg
(+49 89) 859 84 40 oder
(+49 40) 480 80 77 Angelika Mensching
www.igfm-muenchen.de

Der Auftrag der IGFM zielt auf die friedliche Verwirklichung der Menschenrechte, deklariert von den Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948, dem Tag der Menschenrechte. Seit einigen Jahren leistet die im Jahre 1972 gegründete und seitdem anerkannt gemeinnützige Gesellschaft auch mildtätige Arbeit.

Die IGFM hat Beobachterstatus beim Europarat sowie ECOSOC-(Roster) Status beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen. Die Arbeitsgruppe München hat Tibet als Schwerpunkt gewählt. Eine umfangreiche Sammlung von Texten zur Menschenrechtslage in Tibet steht auf unserer Website unter der Rubrik "Tibet", wir versenden auch kostenlos aktuelle Meldungen zu Tibet per e-mail. Anmeldung unter .

News-ID: 409582 • Views: 387

Mitteilung teilen und kommentieren


Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:


Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.

Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr