18.03.2010 - 08:42 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Projektentwickler mit höherem Anteil am Investmentumsatz – Kapitalpartnerschaften gewinnen an Bedeutung
Pressemitteilung von: Savills Immobilien Beratungs-GmbHPR Agentur: Julia Dietrich PR für Savills Germany
Projektentwickler und Bauträger investierten im vergangenen Jahr ca. 1,1 Mrd. Euro in den deutschen Gewerbeimmobilienmarkt. Gegenüber dem Jahr 2008 bedeutet dies zwar einen Rückgang des Investitionsvolumens dieser Akteursgruppe um mehr als 30 %, allerdings stieg ihr Anteil am Gesamtumsatz auf ca. 10 % an. Nur Immobilienfonds sowie Privatanleger investierten noch mehr. Bereits zum vierten Mal in Folge konnten die Projektentwickler / Bauträger ihren Anteil am insgesamt in den deutschen Gewerbeimmobilienmarkt investierten Volumen erhöhen – im Jahr 2005 erreichten sie einen Anteil von lediglich etwas mehr als 2 %. Insgesamt investierten sie in den vergangenen fünf Jahren knapp 12 Mrd. Euro.
Projektentwicklungsunternehmen erwarben im Jahr 2009 mehr als 60 Immobilien. In etwa der Hälfte der Fälle handelte es sich um Grundstücke. Im Bestand ergeben sich ebenfalls vermehrt Entwicklungschancen, vor allem im Einzelhandelsbereich. Insbesondere die (ehemaligen) Hertie-Immobilien, aber auch andere leer stehende Kaufhäuser zählten dabei zu den Zielobjekten der Investoren.
Auch im laufenden Jahr scheint die Aktivität der Developer anzuhalten, zahlreiche Akquisitionen gingen im Januar und Februar 2010 auf ihr Konto. Den sich aktuell bietenden Investitionschancen stehen jedoch zahlreiche Restriktionen gegenüber, welche die Realisierung von Projektentwicklungen erschweren. Vor dem Hintergrund der nach wie vor schwierigen finanzwirtschaftlichen und konjunkturellen Rahmenbedingungen sind die Fremdkapitalkosten deutlich gestiegen. Vor allem im Falle von Projektentwicklungen hat sich die Kreditvergabepraxis verschärft: Die meisten Banken gewähren derzeit nur dann Kredite, wenn die Entwickler eine signifikante Vorvermietung ihres Projekts vorweisen können (i. d. R. mindestens 50 %) und darüber hinaus ausreichend Eigenkapital in das Projekt einbringen. Dies stellt vor allem mittelständische und kleine Projektentwickler vor große Herausforderungen. Auf der anderen Seite sind derzeit zahlreiche eigenkapitalstarke Investoren erfolglos auf der Suche nach geeigneten Investitionschancen außerhalb des Core-Segments. Auf dem im internationalen Vergleich ausgesprochen preisstabilen deutschen Investmentmarkt stimmen häufig die Preisvorstellungen von potenziellen Käufern und Verkäufern noch nicht überein, so dass die Renditeanforderungen der Investoren nicht erfüllt werden. „Vor diesem Hintergrund gewinnen Kapitalpartnerschaften zur Finanzierung von Projektentwicklungen zunehmend an Bedeutung“, erläutert Lars-Oliver Breuer, Managing Director bei Savills und verantwortlich für das Investmentgeschäft in Deutschland. „Die Projektentwickler erschließen sich mit solch einer Partnerschaft den Zugang zu dringend benötigtem Kapital und die an der Partnerschaft beteiligten Investoren können die von ihnen angestrebte zweistellige Rendite erwirtschaften“, führt Breuer aus. Die pro Jahr erwirtschaftete Rendite beträgt dabei in der Regel zwischen 10 % und 20 %, kann aber im Einzelfall 20 % auch überschreiten. Die inzwischen eher opportunistisch geprägte Nachfrage kann auf diesem Wege bedient werden. Bei den Kapitalgebern handelt es sich typischerweise um Immobilienfonds, Family Offices und Privatinvestoren, aber auch alle anderen eigenkapitalstarken Investoren auf der Suche nach Investitionschancen außerhalb des Core-Segments kommen als Partner in Frage. Die Bedeutung von Kapitalpartnerschaften im Rahmen von Projektentwicklungen dürfte deshalb im Laufe des Jahres noch erheblich zunehmen, zumal die Bedingungen für alternative Finanzierungsmöglichkeiten auf absehbare Zeit erschwert bleiben dürften.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Savills Immobilien Beratungs-GmbH
mainbuilding
Taunusanlage 19
60325 Frankfurt
www.savills.de
Kontakt: Julia Dietrich
Mail:
Mobil: +49 (0) 172 399 76 17
Savills ist eines der führenden, weltweit tätigen Immobiliendienstleistungs-Unternehmen mit Hauptsitz und Börsennotierung in London. Das Unternehmen wurde 1855 gegründet und blickt auf eine lange Geschichte mit überwältigendem Wachstum zurück. Savills setzt Trends statt ihnen zu folgen, und verfügt heute über 200 Büros und Partner in Amerika, Europa, Afrika, dem asiatisch-pazifischen-Raum sowie dem Nahen Osten mit insgesamt über 19.000 Mitarbeitern.
In Deutschland ist Savills mit rund 180 Mitarbeitern in sieben Büros in den fünf wichtigsten Immobilienstandorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München präsent.
Eine einzigartige Kombination aus Branchenkenntnis und unternehmerischem Denken und Handeln bietet unseren Kunden Zugriff auf Immobilienwissen von höchster Qualität. Unsere Mitarbeiter werden sowohl für ihre innovativen Denkansätze als auch für ihre ausgeprägte Verhandlungsstärke geschätzt. Savills hat sich auf einen ausgewählten Kundenkreis spezialisiert und bietet diesen Unternehmen und Personen hochprofessionellen Service zur Erreichung der gemeinsamen Ziele. Savills steht synonym für eine Premiummarke und ein qualitativ hochwertiges Serviceangebot, das Immobilien individuell betrachtet und in strategische Beziehungen investiert.
Projektentwicklungsunternehmen erwarben im Jahr 2009 mehr als 60 Immobilien. In etwa der Hälfte der Fälle handelte es sich um Grundstücke. Im Bestand ergeben sich ebenfalls vermehrt Entwicklungschancen, vor allem im Einzelhandelsbereich. Insbesondere die (ehemaligen) Hertie-Immobilien, aber auch andere leer stehende Kaufhäuser zählten dabei zu den Zielobjekten der Investoren.
Auch im laufenden Jahr scheint die Aktivität der Developer anzuhalten, zahlreiche Akquisitionen gingen im Januar und Februar 2010 auf ihr Konto. Den sich aktuell bietenden Investitionschancen stehen jedoch zahlreiche Restriktionen gegenüber, welche die Realisierung von Projektentwicklungen erschweren. Vor dem Hintergrund der nach wie vor schwierigen finanzwirtschaftlichen und konjunkturellen Rahmenbedingungen sind die Fremdkapitalkosten deutlich gestiegen. Vor allem im Falle von Projektentwicklungen hat sich die Kreditvergabepraxis verschärft: Die meisten Banken gewähren derzeit nur dann Kredite, wenn die Entwickler eine signifikante Vorvermietung ihres Projekts vorweisen können (i. d. R. mindestens 50 %) und darüber hinaus ausreichend Eigenkapital in das Projekt einbringen. Dies stellt vor allem mittelständische und kleine Projektentwickler vor große Herausforderungen. Auf der anderen Seite sind derzeit zahlreiche eigenkapitalstarke Investoren erfolglos auf der Suche nach geeigneten Investitionschancen außerhalb des Core-Segments. Auf dem im internationalen Vergleich ausgesprochen preisstabilen deutschen Investmentmarkt stimmen häufig die Preisvorstellungen von potenziellen Käufern und Verkäufern noch nicht überein, so dass die Renditeanforderungen der Investoren nicht erfüllt werden. „Vor diesem Hintergrund gewinnen Kapitalpartnerschaften zur Finanzierung von Projektentwicklungen zunehmend an Bedeutung“, erläutert Lars-Oliver Breuer, Managing Director bei Savills und verantwortlich für das Investmentgeschäft in Deutschland. „Die Projektentwickler erschließen sich mit solch einer Partnerschaft den Zugang zu dringend benötigtem Kapital und die an der Partnerschaft beteiligten Investoren können die von ihnen angestrebte zweistellige Rendite erwirtschaften“, führt Breuer aus. Die pro Jahr erwirtschaftete Rendite beträgt dabei in der Regel zwischen 10 % und 20 %, kann aber im Einzelfall 20 % auch überschreiten. Die inzwischen eher opportunistisch geprägte Nachfrage kann auf diesem Wege bedient werden. Bei den Kapitalgebern handelt es sich typischerweise um Immobilienfonds, Family Offices und Privatinvestoren, aber auch alle anderen eigenkapitalstarken Investoren auf der Suche nach Investitionschancen außerhalb des Core-Segments kommen als Partner in Frage. Die Bedeutung von Kapitalpartnerschaften im Rahmen von Projektentwicklungen dürfte deshalb im Laufe des Jahres noch erheblich zunehmen, zumal die Bedingungen für alternative Finanzierungsmöglichkeiten auf absehbare Zeit erschwert bleiben dürften.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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In Deutschland ist Savills mit rund 180 Mitarbeitern in sieben Büros in den fünf wichtigsten Immobilienstandorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München präsent.
Eine einzigartige Kombination aus Branchenkenntnis und unternehmerischem Denken und Handeln bietet unseren Kunden Zugriff auf Immobilienwissen von höchster Qualität. Unsere Mitarbeiter werden sowohl für ihre innovativen Denkansätze als auch für ihre ausgeprägte Verhandlungsstärke geschätzt. Savills hat sich auf einen ausgewählten Kundenkreis spezialisiert und bietet diesen Unternehmen und Personen hochprofessionellen Service zur Erreichung der gemeinsamen Ziele. Savills steht synonym für eine Premiummarke und ein qualitativ hochwertiges Serviceangebot, das Immobilien individuell betrachtet und in strategische Beziehungen investiert.
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