17.03.2010 - 16:14 - Vereine & Verbände
Weltwassertag: Ingenieure ohne Grenzen stellt deutschlandweit ihre Arbeit zur „Wasserversorgung“ vor
Pressemitteilung von: Ingenieure ohne Grenzen
Am Montag ist Weltwassertag. Aus diesem Anlass startet die Hilfsorganisation Ingenieure ohne Grenzen mit einem deutschlandweiten Aktionstag am Montag, den 22. März 2010, ihre Kampagne "Wasser sollte vor Ort sein – nicht kilometerweit weg!".
Mit dem gewählten Kampagnenmotto weist die Organisation darauf hin, dass immer noch eine Milliarde Menschen auf der Welt keinen direkten Zugang zu sauberem Wasser haben und möchte anhand ihrer erfolgreichen Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit zum Thema „Wasserversorgung“ Lösungswege für wasserarme Regionen aufzeigen. Neben einem Live-Chat auf Facebook mit einem Projektexperten der Ingenieure ohne Grenzen zum Zisternenbau in Tansania werden Mitglieder der Hilfsorganisation am Weltwassertag in zehn deutschen Städten an Informationsständen über die Arbeit der Organisation und ihre Projekterfahrungen zur nachhaltigen Wasserversorgung berichten.
„Nachhaltige Entwicklung fängt bei den Grundbedürfnissen an – auch deshalb hat Wasserversorgung für uns eine hohe Priorität,“ erklärt Andreas Feldmann, Geschäftsführer von Ingenieure ohne Grenzen e.V., „Obwohl wir noch eine junge Organisation sind, haben wir mit verschiedenen Projekten schon über 3500 Menschen mit Wasser versorgt. Wenn man das seit unserer Gründung hochrechnet, ist das mehr als ein Mensch pro Tag.“
Die Wasserprojekte der Ingenieure ohne Grenzen sind breitgefächert. Entsandte Experten haben Brunnen, Zisternen und Leitungssysteme für betroffene Dörfer und Regionen gebaut – aber auch ungewöhnliche Technik wie einen Grundwasserdamm angewandt, wenn die Voraussetzungen der Zielregion es erforderten.
„Das hängt immer von den lokalen Gegebenheiten ab.“ so Feldmann. „Wir besprechen uns dann mit den dortigen Partnerorganisationen, bis wir sicher sind, die langfristig beste Lösung gefunden zu haben. Der Erfolg der Arbeit hängt ja auch ganz entscheidend von unserer Akzeptanz vor Ort ab, und die lässt sich von Deutschland aus nicht einschätzen.“
Ingenieure ohne Grenzen e.V. wurde 2003 gegründet und hat mittlerweile bereits über 700 ehrenamtliche Mitglieder. Der Verein ist in 18 deutschen Städten vertreten und führt momentan elf Projekte in den Bereichen Wasser- und Energieversorgung sowie Infrastrukturausbau durch. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Nachhaltigkeit der Arbeit, die unter anderem durch die Ausbildung der lokalen Bevölkerung und den Wissenstransfer an die Partnerorganisationen gewährleistet werden soll.
Wie gezielte Schulungsmaßnahmen nicht nur den Erfolg eines Wasserversorgungsprojektes sicherstellen, sondern auch einem Menschen eine langfristige Perspektive in seinem Leben geben können, zeigt das Beispiel des jungen Zisternenbauarbeiters Emanuel aus der Region Kagera in Tansania. Als ungelernter Arbeiter schlug er sich mit Gelegenheitsjobs durch bis Ingenieure ohne Grenzen e.V. zusammen mit der Partnerorganisation Mavuno das Projekt "Zisternen für Tansania" startete. Im Zuge der Ausbildung lokaler Fachkräfte sammelte Emanuel Erfahrung im Zisternenbau und übernahm schrittweise mehr und mehr Verantwortung innerhalb des Projektes. Heute ist er neben Joseph Bakara Hauptverantwortlicher von Mavuno für das gesamte Zisternenbauprojekt, durch das bisher rund 900 Menschen in der Region Kagera mit Wasser versorgt werden konnten.
Weitere Informationen zu Emanuels Geschichte und zum Projekt "Zisternen für Tansania" finden Sie im Anhang dieser E-Mail. Gerne laden wir Sie auch zur Teilnahme an unserem Live-Chat auf Facebook mit dem Projektverantwortlichen Marko Faber zum Zisternenbau in Tansania am 22.03.10 ab 12 Uhr bis 17 Uhr ein. Er beantwortet Ihnen gerne Ihre Fragen rund um das Projekt.
Mehr zur Arbeit und zu weiteren Projekten der Ingenieure ohne Grenzen erfahren Sie unter www.ingenieure-ohne-grenzen.org und auf Facebook unter "Ingenieure ohne Grenzen e.V.".
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Jana Geitner (Referentin PR)
Volker Eiselein (Koordinator Öffentlichkeitsarbeit / PR)
Ingenieure ohne Grenzen e.V.
Geschäftsstelle
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin
Tel +49 30 325 29 865
Fax +49 30 325 32 855
E-Mail:
Internet: www.Ingenieure-ohne-Grenzen.org
Facebook: Ingenieure ohne Grenzen e.V.
Ingenieure ohne Grenzen e.V. ist eine gemeinnützig anerkannte Hilfsorganisation, die ingenieurwissenschaftliche Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit durchführt.
Als Hilfsorganisation leistet Ingenieure ohne Grenzen internationale Entwicklungszusammenarbeit und löst akute Probleme in Entwicklungsländern.
Der Verein hat Mitglieder und Unterstützer aus allen Berufssparten.
Ingenieure ohne Grenzen hilft durch Wissenstransferleistungen anderen Hilfsorganisationen und Bedürftigen und engagieren sich bei der Umsetzung von Hilfsprojekten vor Ort.
Ingenieure ohne Grenzen ist Mitglied des Netzwerks "Engineers without Borders International", einem Zusammenschluss von verschiedenen, eigenständigen nationalen Organisationen, die Entwicklungszusammenarbeit mit Hilfe von ingenieurtechnischem Know-how leisten.
Mit dem gewählten Kampagnenmotto weist die Organisation darauf hin, dass immer noch eine Milliarde Menschen auf der Welt keinen direkten Zugang zu sauberem Wasser haben und möchte anhand ihrer erfolgreichen Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit zum Thema „Wasserversorgung“ Lösungswege für wasserarme Regionen aufzeigen. Neben einem Live-Chat auf Facebook mit einem Projektexperten der Ingenieure ohne Grenzen zum Zisternenbau in Tansania werden Mitglieder der Hilfsorganisation am Weltwassertag in zehn deutschen Städten an Informationsständen über die Arbeit der Organisation und ihre Projekterfahrungen zur nachhaltigen Wasserversorgung berichten.
„Nachhaltige Entwicklung fängt bei den Grundbedürfnissen an – auch deshalb hat Wasserversorgung für uns eine hohe Priorität,“ erklärt Andreas Feldmann, Geschäftsführer von Ingenieure ohne Grenzen e.V., „Obwohl wir noch eine junge Organisation sind, haben wir mit verschiedenen Projekten schon über 3500 Menschen mit Wasser versorgt. Wenn man das seit unserer Gründung hochrechnet, ist das mehr als ein Mensch pro Tag.“
Die Wasserprojekte der Ingenieure ohne Grenzen sind breitgefächert. Entsandte Experten haben Brunnen, Zisternen und Leitungssysteme für betroffene Dörfer und Regionen gebaut – aber auch ungewöhnliche Technik wie einen Grundwasserdamm angewandt, wenn die Voraussetzungen der Zielregion es erforderten.
„Das hängt immer von den lokalen Gegebenheiten ab.“ so Feldmann. „Wir besprechen uns dann mit den dortigen Partnerorganisationen, bis wir sicher sind, die langfristig beste Lösung gefunden zu haben. Der Erfolg der Arbeit hängt ja auch ganz entscheidend von unserer Akzeptanz vor Ort ab, und die lässt sich von Deutschland aus nicht einschätzen.“
Ingenieure ohne Grenzen e.V. wurde 2003 gegründet und hat mittlerweile bereits über 700 ehrenamtliche Mitglieder. Der Verein ist in 18 deutschen Städten vertreten und führt momentan elf Projekte in den Bereichen Wasser- und Energieversorgung sowie Infrastrukturausbau durch. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Nachhaltigkeit der Arbeit, die unter anderem durch die Ausbildung der lokalen Bevölkerung und den Wissenstransfer an die Partnerorganisationen gewährleistet werden soll.
Wie gezielte Schulungsmaßnahmen nicht nur den Erfolg eines Wasserversorgungsprojektes sicherstellen, sondern auch einem Menschen eine langfristige Perspektive in seinem Leben geben können, zeigt das Beispiel des jungen Zisternenbauarbeiters Emanuel aus der Region Kagera in Tansania. Als ungelernter Arbeiter schlug er sich mit Gelegenheitsjobs durch bis Ingenieure ohne Grenzen e.V. zusammen mit der Partnerorganisation Mavuno das Projekt "Zisternen für Tansania" startete. Im Zuge der Ausbildung lokaler Fachkräfte sammelte Emanuel Erfahrung im Zisternenbau und übernahm schrittweise mehr und mehr Verantwortung innerhalb des Projektes. Heute ist er neben Joseph Bakara Hauptverantwortlicher von Mavuno für das gesamte Zisternenbauprojekt, durch das bisher rund 900 Menschen in der Region Kagera mit Wasser versorgt werden konnten.
Weitere Informationen zu Emanuels Geschichte und zum Projekt "Zisternen für Tansania" finden Sie im Anhang dieser E-Mail. Gerne laden wir Sie auch zur Teilnahme an unserem Live-Chat auf Facebook mit dem Projektverantwortlichen Marko Faber zum Zisternenbau in Tansania am 22.03.10 ab 12 Uhr bis 17 Uhr ein. Er beantwortet Ihnen gerne Ihre Fragen rund um das Projekt.
Mehr zur Arbeit und zu weiteren Projekten der Ingenieure ohne Grenzen erfahren Sie unter www.ingenieure-ohne-grenzen.org und auf Facebook unter "Ingenieure ohne Grenzen e.V.".
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Jana Geitner (Referentin PR)
Volker Eiselein (Koordinator Öffentlichkeitsarbeit / PR)
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Ingenieure ohne Grenzen e.V. ist eine gemeinnützig anerkannte Hilfsorganisation, die ingenieurwissenschaftliche Projekte in der Entwicklungszusammenarbeit durchführt.
Als Hilfsorganisation leistet Ingenieure ohne Grenzen internationale Entwicklungszusammenarbeit und löst akute Probleme in Entwicklungsländern.
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Ingenieure ohne Grenzen ist Mitglied des Netzwerks "Engineers without Borders International", einem Zusammenschluss von verschiedenen, eigenständigen nationalen Organisationen, die Entwicklungszusammenarbeit mit Hilfe von ingenieurtechnischem Know-how leisten.
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