(openPR) Festivalmotto: „Eine Frage des Standorts“
- Konzerte in Ingolstadt, Neuburg, Leitheim und Bergen
- Höhepunkte: Anne-Sophie Mutter, Thomas Quasthoff & Michael Schade
Ingolstadt, 17. März 2010 – Die Audi Sommerkonzerte gehen auf eine musikalische Reise rund um den Globus und beziehen alle Standorte von Audi in ihr Programm ein. Insgesamt 20 Konzerte mit internationalen Stars, berühmten Klangkörpern und viel versprechenden Nachwuchstalenten hat die Saison 2010 vom 9. bis 31. Juli zu bieten – und steht damit dem Jubiläumsprogramm von 2009 in nichts nach.
Audi produziert seine Fahrzeuge in sechs verschiedenen Ländern Europas und Asiens. Neben Deutschland zählen hierzu Ungarn, Belgien und die Slowakei ebenso wie China und Indien. Ab 2011 wird Spanien diese Reihe ergänzen. Außerdem besitzt das Ingolstädter Unternehmen mit Lamborghini eine Tochter in Italien. Die Audi Sommerkonzerte präsentieren in allen Konzerten der Saison 2010 Künstler oder Kompositionen aus diesen Ländern.
Das erste Fähnchen auf die musikalische Landkarte setzt die Slowakei. Im Eröffnungskonzert am 9. Juli im Festsaal Ingolstadt sorgen die Slowakische Nationalphilharmonie und der Cellist Mischa Maisky unter der Leitung von Rastislav Štúr für einen glanzvollen Auftakt mit Werken von Beethoven, Dvorák und Tschaikowsky.
Eine belgische Note bekommen die Sommerkonzerte am zweiten Tag des Festivals: mit dem Kinderprogramm „Die Abenteuer des Monsieur Sax“ im museum mobile des Audi Forum Ingolstadt. Das Pindakaas Saxophon Quartett erzählt den kleinen Zuschauern die Geschichte des Tüftlers und Saxophon-Erfinders Adolphe Sax.
Erwartungsgemäß liegt ein Programmschwerpunkt auf dem Dreigestirn
Ingolstadt – Bayern – Deutschland. Die Audi Jugendchorakademie, das Vorzeigeprojekt in punkto Nachwuchsförderung, macht hierbei am 11. Juli den Anfang. Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsorchester unter Kent Nagano präsentiert sie im Festsaal Ingolstadt Werke von Mendelssohn Bartholdy, Brahms und Schumann – drei gewichtige Vertreter der deutschen Romantik. Aus Rücksicht auf Fußballfreunde – am selben Abend findet in Südafrika das Finale der Weltmeisterschaft statt – beginnt das Konzert bereits um 17 Uhr.
Nur einen Tag später gastiert das Philharmonische Bläserquintett Berlin im Kongregationssaal Neuburg. Das Ensemble aus Mitgliedern der Berliner Philharmoniker folgt mit seinem Programm der Donau stromabwärts und präsentiert ungarische Werke unter anderem von Farkas, Ligeti und Orban.
Die folgenden Konzerte führen das Festivalprogramm zurück nach Deutschland. Am 13. Juli gastiert Stargeigerin Anne-Sophie Mutter in Ingolstadt – ein Höhepunkt der Saison 2010. Gemeinsam mit Lambert Orkis, ihrem langjährigen Partner am Klavier, spielt sie drei Violinsonaten von Brahms.
Bei einem Klassik Open Air am 16. und 17. Juli im Ingolstädter Klenzepark sind am Freitagabend die Audi Bläserphilharmonie, das Mitarbeiterorchester von Audi und am Samstagabend das Georgische Kammerorchester Ingolstadt unter Ariel Zuckermann zu hören. An beiden Tagen ist der Eintritt frei – ein Rezept, das die Klassikfans bereits im Jubiläumsjahr 2009 auf den Geschmack brachte.
Ein weiteres Highlight steht am 18. Juli auf dem Programm. Dann laden die Sommerkonzerte zum Duo-Liederabend mit Bariton Thomas Quasthoff und Tenor Michael Schade in den Festsaal Ingolstadt. Die beiden charismatischen Sänger haben Musik von Mozart, Mendelssohn Bartholdy, Schubert, Schumann und Brahms im Gepäck. Am Klavier begleitet werden sie von Justus Zeyen.
Am 21. Juli machen die Sommerkonzerte in Spanien Station – mit einem kleinen Umweg über England. Denn kein Chor beherrscht die polyphonen Werke der spanischen Renaissance besser als The Sixteen unter der Leitung ihres Gründers Harry Christophers. Die Londoner besuchen die Kirche Maria de Victoria Ingolstadt mit A-cappella-Werken von Tomás Luis de Victoria.
Mit einem Glanzpunkt macht am 22. Juli erneut unser Nachbarland Belgien auf sich aufmerksam: Anima Eterna Brugge, eines der renommiertesten Originalklang-Orchester Mitteleuropas und sein Gründer Jos van Immerseel gastieren im Festsaal Ingolstadt. Auf dem Programm stehen Beethovens Ouvertüre zu „Prometheus“ sowie die Sinfonien Nr. 2 und Nr. 5 – ein Appetizer der spektakulären Gesamteinspielung von Beethovens Sinfonien, mit der die Künstler 2008 für Furore sorgten.
Am dritten Festivalwochenende führt die Reise erstmals auf den größten Kontinent der Erde, nach Asien. Michala Petri (Blockflöte), Lars Hannibal (Gitarre), Yan Jiang (Pipa) und Chen Yue (traditionelle Bambusflöte) führen am 23. und 25. Juli auf Schloss Leitheim Dialoge zwischen Ost und West. Neben Tartini, Villa-Lobos, Piazzolla und Mondrup spielen sie Werke chinesischer Komponisten wie Jiang Xiaoping, Zhao Songting oder Gao Hong.
Deutsch-italienische Völkerverständigung bestimmt den 24. Juli: Die Flötistin Dorothee Oberlinger und die Sonatori de la Gioiosa Marca stellen ein hinreißendes Barockprogramm vor, bei dem rauschende Naturschilderungen von Vivaldi im Mittelpunkt stehen. Die Meisterschaft des Venezianers, Naturereignisse in Szene zu setzen, ist bis heute unübertroffen.
„Indien hören, Indien erleben“ heißt es am 25. Juli mit der Rajasthani Folk Group und dem Shenai Ensemble. Die beiden Gruppen stellen im museum mobile im Audi Forum Ingolstadt traditionelle Musik aus dem Land mit der zweitgrößten Bevölkerung der Welt vor.
Mit „Keine Angst: Klassik“ am 27. Juli im Festsaal Ingolstadt unterstreichen die Sommerkonzerte einmal mehr ihre Ambitionen in der Nachwuchsarbeit. Gemeinsam mit Moderator Malte Arkona – bekannt aus Kinderkanal und ZDF – zeigen Ingolstädter Schüler des Gnadenthal-Gymnasiums und der Simon Mayr Sing- und Musikschule den Kleinsten im Publikum, dass man nicht erst erwachsen werden muss, um ein Instrument zu lernen. Außerdem erleben die Kinder, wie sich die Instrumente am Ende des Konzertes zu einem Orchester zusammenfügen. Eine Vorstellung am Vormittag richtet sich an Grundschulklassen. Die Nachmittagsvorstellung ist öffentlich.
Das große Finale führt noch einmal nach Fernost und von dort über Belgien zurück zum Ausgangspunkt der Reise – nach Deutschland. Am 29. Juli gipfelt zunächst der Asien-Schwerpunkt des Festivals in der Pekingoper „Die Nachtigall“ von Karsten Gundermann im Theater Ingolstadt. Es spielt das Ensemble der National Academy of Chinese Arts. Der deutsche Komponist hatte das Märchen von Andersen mit großem Erfolg in die Form der Peking-Oper gebracht. Die Uraufführung 1993 in Peking läutete eine Renaissance dieser Gattung ein.
Am 30. Juli setzt das Hilliard Ensemble einen flämischen Akzent. Das weltbekannte Vokalensemble aus England gastiert in der Wallfahrtskirche Zum Heiligen Kreuz in Bergen. Zu hören sind Werke von Guillaume Dufay und Josquin Despres.
Als einziges Festival der Welt können die Audi Sommerkonzerte auf das Privileg eines alljährlichen, mit Hochspannung erwarteten Gastspiels der Salzburger Festspiele verweisen – und einmal mehr beim Abschlusskonzert, das am 31. Juli im Festsaal Ingolstadt stattfindet. Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin beschließt die 21. Saison der Audi Sommerkonzerte gemeinsam mit dem österreichischen Percussion-Wunder Martin Grubinger und seinem Ensemble The Percussive Planet, dem Salzburger Bachchor, den Solisten Lucy Crowe (Sopran) und Jean-Luc Ballestra (Bariton) sowie den Sprechern Dörte Lyssewski und Martin Wuttke. Auf dem Programm stehen „Les Choéphores“ von Darius Milhaud und Wolfgang Rhims „Tutuguri“. Am Pult des letzten Sommerkonzerts 2010 steht Ingo Metzmacher.
Die Kartenpreise für die Audi Sommerkonzerte 2010 liegen zwischen 5 und 75 Euro. Kinder bis 14 Jahren erhalten Karten zu 8 Euro auf allen Plätzen. Der Vorverkauf beginnt am 24. März um 9 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.sommerkonzerte.de.
Fotos und weitere Informationen zu den Audi Sommerkonzerten erhalten Sie unter: www.audi-mediaservices.com/epk/sommerkonzerte





