17.03.2010 - 13:14 - Politik, Recht & Gesellschaft
Bestsellerautor Michael Winterhoff heute bei Günther Jauch – neues Buch ab morgen im Handel
Pressemitteilung von: Gütersloher VerlagshausPR Agentur: Kim Sen-Gupta Integrierte Kommunikation
Persönlichkeiten statt Tyrannen
Am 15. März erscheint ‚Persönlichkeiten statt Tyrannen’, das mit Spannung erwartete dritte Buch von Dr. Michael Winterhoff, dieses Mal gemeinsam ver-fasst mit der Koautorin Isabel Thielen. Zusammen mit der Psychologin und Personalchefin eines großen Wirtschaftsunternehmens analysiert der renom-mierte Kinderpsychiater in teils aufrüttelnder Klarheit die Auswirkungen der von ihm im Bestseller ‚Warum unsere Kinder Tyrannen werden’ erstmals beschriebenen Reifedefizite auf die Ausbildungs- und Arbeitsfähigkeit junger Erwachsener: Betroffen sind nicht nur weite Teile unserer Gesellschaft, sondern besonders auch die Leistungsfähigkeit von Betrieben und Volkswirtschaft. Das Buch könnte einen entscheidenden Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Ausbildungs- und Arbeitsfähigkeit junger Menschen liefern.
Wie hat man sich die Ausbildungschancen von Jugendlichen vorzustellen, die Fremdbestimmung nicht aushalten, unvermeidliche Frustrationen nicht verarbeiten können? Wie ist es um die Teamfähigkeit von Berufseinsteigern bestellt, deren Prinzip ‚Ich-alles-sofort’ lautet? Und wie soll ein Unternehmen auf Mitarbeiter bauen, die ausschließlich lustorientiert funktionieren, nur im Heute leben und keinerlei Verantwortung für sich und andere übernehmen können?
Nicht erst der „Berufsbildungsbericht 2010“ der Bundesregierung zeichnet ein düsteres Bild der Situation. 47,3% der Schulabgänger werden hier als „nicht ausbildungsreif“ beschrieben. Einen signifikanten Anstieg der Durchfallquote beim Einstellungs-test beklagt der SIEMENS-Ausbildungsleiter. Der DGB sieht das Problem bei den Unternehmen und deren Rekrutierungsstrategie, die Kölner IHK vermutet einen Rückgang der Attraktivität von Lehrstellen. Aber Winterhoffs Analyse beweist: Diesem Phänomen liegt wesentlich ein ganz anderer Umstand zu Grunde.
Ursache: Psychische Reifedefizite
Psychische Reifedefizite, so hat Winterhoff in seinen ersten Büchern belegt, sind flächendeckend zum Problem geworden. Bis zu 50% aller Schulanfänger entsprechen nicht mehr den Anforderungen für Schulreife. Etwa 30% der Grundschüler werden als verhaltensauffällig beschrieben. Nicht nur deren Lernerfolge sind unbefriedigend, auch die Klassenverbände insgesamt fallen unter dem Einfluss durch mangelnde Reife bedingten Sozialverhaltens zurück.
Nicht die ‚üblichen Verdächtigen’
Sind es fehlende pädagogische Konzepte, unmotivierte Lehrer, desinteressierte Eltern, die das überdeutlich zu Tage tretende Bildungsleck kommender Generationen zu verantworten haben? Sind es Computerspiele, die Gewaltexzesse verursachen? Beileibe nicht, weiß Winterhoff: „Alle diese Erklärungsversuche greifen zu kurz.“ Das zeige schon ein zweiter Blick auf die in den Medien abgebildete Spitze des Eisbergs: Nicht vornehmlich vernachlässigte Kinder alkoholabhängiger Dauerarbeitsloser erschrecken uns da mit Amokläufen und Gewaltexzessen, sondern in der Mehrzahl der Nachwuchs der sicher geglaubten Mittelschicht. „Der Einstieg in psychische Reifede-fizite geschieht liebevoll und engagiert, aus bestem Wissen und Gewissen. Das macht die Situation noch schwieriger vermittelbar“ berichtet Winterhoff aus seiner täglichen Praxis.
Wachsende Nachwuchssorgen in Unternehmen
Winterhoff und Thielen arbeiten mit vielen Fallbeispielen heraus: Wo Kindergarten und Schule kurzfristig noch mit gesenkten Anforderungen und angehobenen Notenspiegeln vom wahren Ausmaß des Problems ablenken können, treten Defizite im Beruf unvermindert zu Tage: Die Produktivität sinkt sofort und folgenschwer, bedenkt man, dass der Hauptvorteil des Standorts Deutschland seine hervorragend ausgebildeten Arbeitskräfte sind. Das könnte schon morgen anders sein: „Einige haben Schwierigkeiten beim Rechnen und Schreiben. Anderen fällt es schon schwer, morgens pünktlich zur Arbeit zu kommen. Und einige wollen offensichtlich gar keine Ausbildung machen. Ihnen fehlt die Motivation“, schilderte jüngst der Präsident des Zentralverbands des deutschen Handwerks öffentlich seine Sorgen um den Nachwuchs.
Noch kaum Problembewusstsein
Die beiden Autoren wollen „Persönlichkeiten statt Tyrannen“ nicht als Ratgeberlektüre im Sinne einer ‚Bedienungsanleitung’ für Betroffene missverstanden wissen. „Das Thema ist in den Betrieben noch nicht angekommen – Winterhoffs Erkenntnisse sind ja vollkommen neu, die entsprechenden Fragestellungen in Unternehmen weitge-hend unbekannt“, beschreibt Isabel Thielen ihre Erfahrungen als Personalerin und Management-Coach. „Zunächst mal ist es entscheidend, die wichtigsten Schlüsselpersonen mit dem Thema ‚psychische Reifedefizite’ vertraut zu machen: Eltern, Lehrer, Personalverantwortliche.“ Zwar gebe es eine ganze Reihe auch internationaler Personalberater, die schon bei der Lektüre der ersten Winterhoff-Bücher ein Aha-Erlebnis hatten und daraufhin eins und eins zusammenzählten. Doch erst das neue Buch ermöglicht es jedem Ausbilder, jedem Meister oder Unternehmer, bislang unerklärliches Verhalten richtig einzuordnen und sinnvoll darauf zu reagieren.
Das Problem ist lösbar
„Unser Buch hilft, psychische Unreife als solche erkennen zu lernen. Das ist wichtig, denn Schuldzuweisungen oder Sanktionen sind hier untauglich, weil Betroffene weder Einsichtsfähigkeit noch Unrechtsbewusstsein entwickeln können.“
Bei allen Warnungen vor zu späten oder ungenügenden Maßnahmen haben die Autoren vor allem eine gute Nachricht: „Glücklicherweise sind Nachreifungsprozesse bis zur Mitte des dritten Lebensjahrzehnts durchaus möglich.“ „Psychische Unreife ist behandlungswürdig und eindeutig erfolgreich therapierbar“, erklärt Michael Winterhoff. „Wichtig ist, dass wir auf ganzer gesellschaftlicher Breite handeln. Und zwar schnell: Eltern, Erzieher und Lehrer müssen informiert und sensibilisiert werden, Nachreifungsprozesse fester Bestandteil auch schulischer Konzepte werden. Parallel müssen wir an den Ursachen arbeiten. Ich bin überzeugt: Eine ganze Reihe Besorgnis erregender Fehlentwicklungen junger Menschen könnte relativ bald deutlich entschärft werden oder gar der Vergangenheit angehören, wenn wir schnell handeln!“
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Kim Sen Gupta Integrierte Kommunikation, Eppenhainer Weg 5,
65817 Eppstein/Taunus; www.sen-gupta.de,
Michael Winterhoff, geboren 1955, zwei Kinder, ist Kinder- und Jugendpsychiater und Psychotherapeut. Er studierte Humanmedizin in Bonn und betreibt dort seit 1988 eine eigene Praxis. Als Sozialpsychiater ist der anerkannte Facharzt auch im Bereich der Jugendhilfe tätig.
Mit seinem Bestseller (Platz 4 auf der SPIEGEL-Bestseller-Liste des Jahrzehnts) „Warum unsere Kinder Tyrannen werden. Oder: Die Abschaffung der Kindheit“ hat Winterhoff eine grundlegende gesellschaftliche Debatte losgetreten. Seine These: Immer mehr Erwachsene befinden sich in gravierenden, unbewussten Beziehungsstörungen gegenüber (ihren) Kindern. Dabei unterscheidet er zwischen drei wesentlichen Ausformungen: Das Kind wird als kleiner Erwachsener behandelt (Kind als Partner); der Erwachsene gerät in Abhängigkeit von den Äußerungen kindlicher Liebe (Projektion); das Kind wird im Rahmen einer psychischen Verschmelzung vom Erwachsenen als Teil seiner selbst wahrgenommen (Symbiose).
Gesellschaftliche Fehlentwicklungen verhindern, dass Erwachsene für Kinder ein klares Gegenüber sind – ein Gegenüber, das für eine gesunde Entwicklung der kindlichen Psyche und Persönlichkeit eine unbedingt notwendige Voraussetzung wäre. Die Folge: Immer mehr Menschen leiden an einer allgemeinen Beziehungsunfähigkeit. Sie weisen Defizite in grundlegenden sozialen Kompetenzen auf und scheitern an der Integration zunächst in den schulischen Klassenverband, später in das Arbeitsleben.
Die überraschenden und aufrüttelnden Ergebnisse seiner Analysen machen Winterhoff zu einem gefragten Gesprächspartner und Experten in Zeiten, in welchen sich Politiker und Intellektuelle wieder auf die zentralen Werte Familie, Kinder und Erziehung besinnen und das Ausmaß gesellschaftlicher Fehlentwicklungen immer klarer zu Tage tritt.
Nach „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ und „Tyrannen müssen nicht sein“ legt Winterhoff nun gemeinsam mit Dr. Isabel Thielen das dritte Buch zum Thema vor: „Persönlichkeiten statt Tyrannen. Oder: Wie junge Menschen in leben und Beruf ankommen.“
Am 15. März erscheint ‚Persönlichkeiten statt Tyrannen’, das mit Spannung erwartete dritte Buch von Dr. Michael Winterhoff, dieses Mal gemeinsam ver-fasst mit der Koautorin Isabel Thielen. Zusammen mit der Psychologin und Personalchefin eines großen Wirtschaftsunternehmens analysiert der renom-mierte Kinderpsychiater in teils aufrüttelnder Klarheit die Auswirkungen der von ihm im Bestseller ‚Warum unsere Kinder Tyrannen werden’ erstmals beschriebenen Reifedefizite auf die Ausbildungs- und Arbeitsfähigkeit junger Erwachsener: Betroffen sind nicht nur weite Teile unserer Gesellschaft, sondern besonders auch die Leistungsfähigkeit von Betrieben und Volkswirtschaft. Das Buch könnte einen entscheidenden Beitrag zur aktuellen Diskussion um die Ausbildungs- und Arbeitsfähigkeit junger Menschen liefern.
Wie hat man sich die Ausbildungschancen von Jugendlichen vorzustellen, die Fremdbestimmung nicht aushalten, unvermeidliche Frustrationen nicht verarbeiten können? Wie ist es um die Teamfähigkeit von Berufseinsteigern bestellt, deren Prinzip ‚Ich-alles-sofort’ lautet? Und wie soll ein Unternehmen auf Mitarbeiter bauen, die ausschließlich lustorientiert funktionieren, nur im Heute leben und keinerlei Verantwortung für sich und andere übernehmen können?
Nicht erst der „Berufsbildungsbericht 2010“ der Bundesregierung zeichnet ein düsteres Bild der Situation. 47,3% der Schulabgänger werden hier als „nicht ausbildungsreif“ beschrieben. Einen signifikanten Anstieg der Durchfallquote beim Einstellungs-test beklagt der SIEMENS-Ausbildungsleiter. Der DGB sieht das Problem bei den Unternehmen und deren Rekrutierungsstrategie, die Kölner IHK vermutet einen Rückgang der Attraktivität von Lehrstellen. Aber Winterhoffs Analyse beweist: Diesem Phänomen liegt wesentlich ein ganz anderer Umstand zu Grunde.
Ursache: Psychische Reifedefizite
Psychische Reifedefizite, so hat Winterhoff in seinen ersten Büchern belegt, sind flächendeckend zum Problem geworden. Bis zu 50% aller Schulanfänger entsprechen nicht mehr den Anforderungen für Schulreife. Etwa 30% der Grundschüler werden als verhaltensauffällig beschrieben. Nicht nur deren Lernerfolge sind unbefriedigend, auch die Klassenverbände insgesamt fallen unter dem Einfluss durch mangelnde Reife bedingten Sozialverhaltens zurück.
Nicht die ‚üblichen Verdächtigen’
Sind es fehlende pädagogische Konzepte, unmotivierte Lehrer, desinteressierte Eltern, die das überdeutlich zu Tage tretende Bildungsleck kommender Generationen zu verantworten haben? Sind es Computerspiele, die Gewaltexzesse verursachen? Beileibe nicht, weiß Winterhoff: „Alle diese Erklärungsversuche greifen zu kurz.“ Das zeige schon ein zweiter Blick auf die in den Medien abgebildete Spitze des Eisbergs: Nicht vornehmlich vernachlässigte Kinder alkoholabhängiger Dauerarbeitsloser erschrecken uns da mit Amokläufen und Gewaltexzessen, sondern in der Mehrzahl der Nachwuchs der sicher geglaubten Mittelschicht. „Der Einstieg in psychische Reifede-fizite geschieht liebevoll und engagiert, aus bestem Wissen und Gewissen. Das macht die Situation noch schwieriger vermittelbar“ berichtet Winterhoff aus seiner täglichen Praxis.
Wachsende Nachwuchssorgen in Unternehmen
Winterhoff und Thielen arbeiten mit vielen Fallbeispielen heraus: Wo Kindergarten und Schule kurzfristig noch mit gesenkten Anforderungen und angehobenen Notenspiegeln vom wahren Ausmaß des Problems ablenken können, treten Defizite im Beruf unvermindert zu Tage: Die Produktivität sinkt sofort und folgenschwer, bedenkt man, dass der Hauptvorteil des Standorts Deutschland seine hervorragend ausgebildeten Arbeitskräfte sind. Das könnte schon morgen anders sein: „Einige haben Schwierigkeiten beim Rechnen und Schreiben. Anderen fällt es schon schwer, morgens pünktlich zur Arbeit zu kommen. Und einige wollen offensichtlich gar keine Ausbildung machen. Ihnen fehlt die Motivation“, schilderte jüngst der Präsident des Zentralverbands des deutschen Handwerks öffentlich seine Sorgen um den Nachwuchs.
Noch kaum Problembewusstsein
Die beiden Autoren wollen „Persönlichkeiten statt Tyrannen“ nicht als Ratgeberlektüre im Sinne einer ‚Bedienungsanleitung’ für Betroffene missverstanden wissen. „Das Thema ist in den Betrieben noch nicht angekommen – Winterhoffs Erkenntnisse sind ja vollkommen neu, die entsprechenden Fragestellungen in Unternehmen weitge-hend unbekannt“, beschreibt Isabel Thielen ihre Erfahrungen als Personalerin und Management-Coach. „Zunächst mal ist es entscheidend, die wichtigsten Schlüsselpersonen mit dem Thema ‚psychische Reifedefizite’ vertraut zu machen: Eltern, Lehrer, Personalverantwortliche.“ Zwar gebe es eine ganze Reihe auch internationaler Personalberater, die schon bei der Lektüre der ersten Winterhoff-Bücher ein Aha-Erlebnis hatten und daraufhin eins und eins zusammenzählten. Doch erst das neue Buch ermöglicht es jedem Ausbilder, jedem Meister oder Unternehmer, bislang unerklärliches Verhalten richtig einzuordnen und sinnvoll darauf zu reagieren.
Das Problem ist lösbar
„Unser Buch hilft, psychische Unreife als solche erkennen zu lernen. Das ist wichtig, denn Schuldzuweisungen oder Sanktionen sind hier untauglich, weil Betroffene weder Einsichtsfähigkeit noch Unrechtsbewusstsein entwickeln können.“
Bei allen Warnungen vor zu späten oder ungenügenden Maßnahmen haben die Autoren vor allem eine gute Nachricht: „Glücklicherweise sind Nachreifungsprozesse bis zur Mitte des dritten Lebensjahrzehnts durchaus möglich.“ „Psychische Unreife ist behandlungswürdig und eindeutig erfolgreich therapierbar“, erklärt Michael Winterhoff. „Wichtig ist, dass wir auf ganzer gesellschaftlicher Breite handeln. Und zwar schnell: Eltern, Erzieher und Lehrer müssen informiert und sensibilisiert werden, Nachreifungsprozesse fester Bestandteil auch schulischer Konzepte werden. Parallel müssen wir an den Ursachen arbeiten. Ich bin überzeugt: Eine ganze Reihe Besorgnis erregender Fehlentwicklungen junger Menschen könnte relativ bald deutlich entschärft werden oder gar der Vergangenheit angehören, wenn wir schnell handeln!“
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Kim Sen Gupta Integrierte Kommunikation, Eppenhainer Weg 5,
65817 Eppstein/Taunus; www.sen-gupta.de,
Michael Winterhoff, geboren 1955, zwei Kinder, ist Kinder- und Jugendpsychiater und Psychotherapeut. Er studierte Humanmedizin in Bonn und betreibt dort seit 1988 eine eigene Praxis. Als Sozialpsychiater ist der anerkannte Facharzt auch im Bereich der Jugendhilfe tätig.
Mit seinem Bestseller (Platz 4 auf der SPIEGEL-Bestseller-Liste des Jahrzehnts) „Warum unsere Kinder Tyrannen werden. Oder: Die Abschaffung der Kindheit“ hat Winterhoff eine grundlegende gesellschaftliche Debatte losgetreten. Seine These: Immer mehr Erwachsene befinden sich in gravierenden, unbewussten Beziehungsstörungen gegenüber (ihren) Kindern. Dabei unterscheidet er zwischen drei wesentlichen Ausformungen: Das Kind wird als kleiner Erwachsener behandelt (Kind als Partner); der Erwachsene gerät in Abhängigkeit von den Äußerungen kindlicher Liebe (Projektion); das Kind wird im Rahmen einer psychischen Verschmelzung vom Erwachsenen als Teil seiner selbst wahrgenommen (Symbiose).
Gesellschaftliche Fehlentwicklungen verhindern, dass Erwachsene für Kinder ein klares Gegenüber sind – ein Gegenüber, das für eine gesunde Entwicklung der kindlichen Psyche und Persönlichkeit eine unbedingt notwendige Voraussetzung wäre. Die Folge: Immer mehr Menschen leiden an einer allgemeinen Beziehungsunfähigkeit. Sie weisen Defizite in grundlegenden sozialen Kompetenzen auf und scheitern an der Integration zunächst in den schulischen Klassenverband, später in das Arbeitsleben.
Die überraschenden und aufrüttelnden Ergebnisse seiner Analysen machen Winterhoff zu einem gefragten Gesprächspartner und Experten in Zeiten, in welchen sich Politiker und Intellektuelle wieder auf die zentralen Werte Familie, Kinder und Erziehung besinnen und das Ausmaß gesellschaftlicher Fehlentwicklungen immer klarer zu Tage tritt.
Nach „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ und „Tyrannen müssen nicht sein“ legt Winterhoff nun gemeinsam mit Dr. Isabel Thielen das dritte Buch zum Thema vor: „Persönlichkeiten statt Tyrannen. Oder: Wie junge Menschen in leben und Beruf ankommen.“
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