(openPR) Prävention im Arbeitsschutz hat neben der Vermeidung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten auch das Ziel, berufsbezogene Risiken für die Gesundheit und das Leben der Beschäftigten zu vermeiden – siehe auch EU-Richtlinie 89/391/EWG, die in das nationale Arbeitsschutzrecht übertragen wurde. Die Betriebe sind gefordert, frühzeitig Gefährdungen zu erfassen und angemessen zu reagieren.
In dem jetzt neu erschienenen „Praxishandbuch psychische Belastungen im Beruf“ stehen psychische Fehlbeanspruchungen in körperlicher, psychischer und verhaltensbezogener Hinsicht im Zentrum der Betrachtungen. Die Herausgeber Dirk Windemuth, Detlev Jung und Olaf Petermann sagen in Ihrer Einleitung aber auch, „dass psychische Belastungen nicht unbedingt reduziert werden müssen, sondern vielmehr optimiert, im Idealfall mit dem Ziel, die Gesundheit der Beschäftigten nicht nur zu schützen, sondern diese auch zu fördern. Und, dass die Ansatzpunkte präventiven Handelns neben dem Abbau psychischer Fehlbelastungen auch die Verbesserung beziehungsweise Stärkung individueller Verarbeitungsmechanismen im Umgang mit psychischen Fehlbelastungen sein sollte.“
Isabel Rothe, die Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, schreibt in Ihrem Geleitwort: „Mit dem Praxishandbuch wird das wichtige Ziel verfolgt, ein schwieriges Thema zu versachlichen und den Akteuren der Gesundheitsförderung zugänglich zu machen. Viele interessante Artikel ausgewiesener Fachleute werden dazu einen wesentlichen Beitrag leisten.“
Dirk Windemuth, Detlev Jung, Olaf Petermann (Hrsg.)
Praxishandbuch psychische Belastungen
Vorbeugen – erkennen – handeln
ISBN 978-3-89869-227-4, gebunden, 398 Seiten, Preis: € 78,00













