16.03.2010 - 16:27 - Kunst & Kultur
Ostern in Leipzig - Bach und Josquin in der Thomaskirche
Pressemitteilung von: Josquin-ProjektPR Agentur: Dreh- und Angelpunkt - Kulturprojekte
Ostersonntag, 4. April 2010, 20.00 Uhr, Thomaskirche Leipzig
Zur gebührenden musikalischen Feier des Osterfestes lädt der exzellente Kammerchor Josquin des Préz in die Thomaskirche zu Leipzig: Am Ostersonntag, 4. April 2010, führt er in der Reihe Josquin - Das Projekt Johann Sebastian Bachs „Osteroratorium“ sowie die „Missa Pange lingua“ von Josquin des Préz an der Wirkungsstätte des weltweit verehrten Thomaskantors auf. Mit von der Partie sind versierte Gesangssolisten sowie das Leipziger Barockorchester - die Leitung hat Ludwig Böhme.
Das "Osteroratorium" wird der „Missa Pange lingua“ gegenübergestellt. Es unterscheidet sich von allen anderen Bachschen Kantaten, denn ihm liegt in allen Teilen eine gesungene Handlung mit agierenden Personen zugrunde. Das Ostergeschehen wird in unverschlüsselter, plastischer Form erfahrbar gemacht. So kann das heutige Publikum mit dieser besonderen Programmkonzeption sehr deutlich die „ferne Nähe“ zweier der bedeutendsten abendländischen Komponisten erspüren.
Karten sind an allen Ticket-Online-Vorverkaufsstellen erhältlich.
Bereits als Knabensänger in seiner Geburtsstadt Eisenach lernte Johann Sebastian Bach Kompositionen von Josquin des Préz kennen, die dort Ende des 17. Jahrhunderts noch zum gängigen kirchenmusikalischen Repertoire gehörten. Das große Interesse an der Renaissance-Musik – und besonders an den Werken Josquins – blieb bei ihm trotz konfessioneller Unterschiede lebenslang erhalten. Unter den Josquin-Kompositionen, die Bach vermutlich kannte, befand sich auch die „Missa pange lingua“. In dieser letzten Messkomposition Josquins wendet der Altmeister die so genannte „Imitationstechnik“ an: Ein Motiv wird in allen vier Stimmen gleichberechtigt zitiert und kontrapunktisch bearbeitet. Das thematische Material schöpft der Komponist aus dem gregorianischen Hymnus „Pange lingua“, dessen Gesang für die Liturgien des Gründonnerstags sowie des Fronleichnam-Festes vorgesehen ist.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Heike Bronn
Dreh- und Angelpunkt
- Kulturprojekte -
Kurt-Eisner-Str. 33
04275 Leipzig
Germany
Tel. +49-341-35 290 15
Mobil +49-178-76 13 15 3
info(at)dreh-und-angelpunkt.de
www.dreh-und-angelpunkt.de
JOSQUIN - Das Projekt
Erstmalig in Deutschland wird das beeindruckende Gesamtwerk Josquin des Préz’, darunter 18 Messen, 60 Motetten und 60 Chansons, in einem Leipziger Konzertzyklus zusammenhängend aufgeführt. Seit dem Jahre 2004 stellt sich der renommierte junge Kammerchor Josquin des Préz dieser spannenden Herausforderung. Viele erfolgreiche Konzerte mit prominenten Gastensembles wie den Hallenser Madrigalisten, dem Leipziger Concert oder den Vokalensembles amarcord und Calmus haben seither stattgefunden. 2010 wird die Reihe u. a. mit J. S. Bachs "Osteroratorium" sowie am 1. Adventswochenende mit spektakulären Werken von Thomas Tallis fortgeführt.
www.josquin-projekt.de
Zur gebührenden musikalischen Feier des Osterfestes lädt der exzellente Kammerchor Josquin des Préz in die Thomaskirche zu Leipzig: Am Ostersonntag, 4. April 2010, führt er in der Reihe Josquin - Das Projekt Johann Sebastian Bachs „Osteroratorium“ sowie die „Missa Pange lingua“ von Josquin des Préz an der Wirkungsstätte des weltweit verehrten Thomaskantors auf. Mit von der Partie sind versierte Gesangssolisten sowie das Leipziger Barockorchester - die Leitung hat Ludwig Böhme.
Das "Osteroratorium" wird der „Missa Pange lingua“ gegenübergestellt. Es unterscheidet sich von allen anderen Bachschen Kantaten, denn ihm liegt in allen Teilen eine gesungene Handlung mit agierenden Personen zugrunde. Das Ostergeschehen wird in unverschlüsselter, plastischer Form erfahrbar gemacht. So kann das heutige Publikum mit dieser besonderen Programmkonzeption sehr deutlich die „ferne Nähe“ zweier der bedeutendsten abendländischen Komponisten erspüren.
Karten sind an allen Ticket-Online-Vorverkaufsstellen erhältlich.
Bereits als Knabensänger in seiner Geburtsstadt Eisenach lernte Johann Sebastian Bach Kompositionen von Josquin des Préz kennen, die dort Ende des 17. Jahrhunderts noch zum gängigen kirchenmusikalischen Repertoire gehörten. Das große Interesse an der Renaissance-Musik – und besonders an den Werken Josquins – blieb bei ihm trotz konfessioneller Unterschiede lebenslang erhalten. Unter den Josquin-Kompositionen, die Bach vermutlich kannte, befand sich auch die „Missa pange lingua“. In dieser letzten Messkomposition Josquins wendet der Altmeister die so genannte „Imitationstechnik“ an: Ein Motiv wird in allen vier Stimmen gleichberechtigt zitiert und kontrapunktisch bearbeitet. Das thematische Material schöpft der Komponist aus dem gregorianischen Hymnus „Pange lingua“, dessen Gesang für die Liturgien des Gründonnerstags sowie des Fronleichnam-Festes vorgesehen ist.
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Erstmalig in Deutschland wird das beeindruckende Gesamtwerk Josquin des Préz’, darunter 18 Messen, 60 Motetten und 60 Chansons, in einem Leipziger Konzertzyklus zusammenhängend aufgeführt. Seit dem Jahre 2004 stellt sich der renommierte junge Kammerchor Josquin des Préz dieser spannenden Herausforderung. Viele erfolgreiche Konzerte mit prominenten Gastensembles wie den Hallenser Madrigalisten, dem Leipziger Concert oder den Vokalensembles amarcord und Calmus haben seither stattgefunden. 2010 wird die Reihe u. a. mit J. S. Bachs "Osteroratorium" sowie am 1. Adventswochenende mit spektakulären Werken von Thomas Tallis fortgeführt.
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