16.03.2010 - 12:58 - Politik, Recht & Gesellschaft

Lothar de Maizière und Karl-Heinz Paqué ziehen Bilanz der Wiedervereinigung–am 19.03. und 24.03. in der Urania

Pressemitteilung von: Urania Berlin e.V.

Berlin, den 16.03.2010. Als erster frei gewählter Ministerpräsident der DDR ebnete Lothar de Maizière den Weg zur Deutschen Wiedervereinigung. In seinem Vortrag „Der Weg vom Mauerfall zur Wiedervereinigung“ am 19.03. um 19.30 Uhr spricht er über die Ereignisse zwischen Mauerfall und der deutschen Einheit. Die wirtschaftliche Entwicklung der neuen Bundesländer seit der Wiedervereinigung analysiert der ehemalige Finanzminister von Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué in seinem Vortrag am 24.03. um 19.30 Uhr.

Mit dem Fall der Berliner Mauer am 09.11.1989 war der Weg für eine Demokratisierung der DDR offen. Das Wahlbündnis ‚Allianz für Deutschland’ erhielt am 18.03.1990 die meisten Stimmen. Ihr Spitzenkandidat Lothar de Maizière wurde zum Ministerprä-sidenten gewählt. Lothar de Maizière geht in seinem Urania-Vortrag „Der Weg vom Mauerfall zur Wiedervereinigung“ am 19.03. um 19.30 Uhr der Frage nach, welche gesellschaftlichen Ereignisse in der Zeit zwischen dem Mauerfall und der Wiedervereinigung zu dem Ergebnis der ersten freien Wahl der DDR führten und wie die Pläne zur Deutschen Einheit umgesetzt wurden.

Die Erwartungen an eine „schnelle“ Einheit waren hoch. Die ökonomische Zukunftsperspektive Helmut Kohls für die neuen Bundesländer klang versprechend. 20 Jahre nach der Wiedervereinigung zieht der ehemalige Finanzminister Sachsen-Anhalts Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué in seinem Vortrag „Milliardengrab oder blühende Land-schaft? Eine wirtschaftliche Analyse der deutschen Einheit“ am 24.03. um 19.30 Uhr eine ökonomische Bilanz. Negative Entwicklungen in den neuen Bundesländern, insbesondere die hohe Bevölkerungsabwanderung, lassen an Kohls Vision zweifeln und fordern eine Auseinandersetzung mit dem Projekt des „Aufbau Ost“.

Bei beiden Vorträgen beträgt der Eintritt: 6.- €, ermäßigt 5.- €.

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Ihren jährlich über 200.000 Besuchern bietet die Urania Berlin e.V. neueste Erkenntnisse aus allen Wissensgebieten und ein vielfältiges Kulturangebot. Vorträge zu aktuellen Fragen der Natur- und Geistes-wissenschaften, zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, zu Gesundheit, Medizin und Psychologie sowie über fremde Länder und Kulturen gehören ebenso zum Programm wie Podiumsdiskussionen, Filme, Führungen, Seminare oder künstlerische Darbietungen. Als größtes Programmkino Berlins ist die Urania auch Spielstätte der Berlinale. Über 2.000 Vereinsmitglieder und 80 Partner unterstützen das ohne institutionelle Förderung realisierte Programm. Mehr unter www.urania.de

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