EKK zieht Erfolgsbilanz für 2009 / Stabilität und Nachhaltigkeit im Fokus

Pressemitteilung von: Evangelische Kreditgenossenschaft eG

Kassel, 15.03.2010 – Die beiden Vorstandsmitglieder der Evangelischen Kre-ditgenossenschaft eG (EKK), Thomas Katzenmayer und Hans Gerhard Stein blicken zufrieden auf das Geschäftsergebnis des Jahres 2009. Die Bilanzsum-me beträgt aktuell rund 4,2 Mrd. Euro (Vorjahr 4,8 Mrd. Euro). Größere Offenmarktgeschäfte des letzten Jahres wurden nicht wieder getätigt. Alle Wertpapiere wurden zum strengen Niederstwertprinzip bewertet. Der Generalversammlung wird eine Dividende in Höhe von 4% vorgeschlagen werden.

Nachhaltige Geschäftspolitik
Hauptaugenmerk der Geschäftspolitik im Jubiläumsjahr 2009 sei die nachhaltige Stärkung der Bank gewesen. Damit einhergehend wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die eine langfristige Kundenbeziehung begünstigen. „Die Ergebnisse unserer Stakeholder-Befragung in 2009 lieferten uns wichtige Erkenntnisse über die Bedürfnisse unserer Kunden. Viele Themen, die nach der Finanzmarktkrise in den Fokus rückten, wie z.B. eine sichere und vertrauensvolle Geschäftspolitik, wurden bei der EKK schon seit ihrer Gründung praktiziert. Nach den Turbulenzen an den Fi-nanzmärkten bemühten viele Mitbewerber das Thema „Nachhaltigkeit“ in ihrer Außendarstellung. Als Kirchenbank tragen wir per definitionem gesellschaftliche Verantwortung, und zwar für unsere Mitarbeitenden, unsere Geschäftspartner und unsere Umwelt. Hier verstärken wir eine aktive und transparente Kommunikation mit unseren diversen Anspruchsgruppen“, resümiert Katzenmayer.
Die Reduzierung der Bilanzsumme sei vorwiegend das Ergebnis einer veränderten Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. „Während der Finanzmarkt-Turbulenzen Ende 2008 wurde expansiv Liquidität in den Markt gepumpt, um die Wirtschaft zu stützen“, erläutert er. Banken – wie die EKK - mit vorhandenen Liquiditätsüberschüssen hätten von diesen so genannten Offenmarktgeschäften profitiert. In 2009 habe man diese Geschäfte bewusst reduziert. „Wir steuern nicht nach der Höhe der Bilanzsumme“, gibt er zu verstehen.

Nachhaltigkeit zum Anfassen - EKK-MehrWert-Projekt
Im Mai 2009 fiel der Startschuss zum EKK-MehrWert-Projekt. Verantwortungsvolle Unternehmensführung in allen Bereichen der Bank leben und transparent kommunizieren seien Hauptziele des Projektes. Die drei Bereiche der Nachhaltigkeit Ökonomie, Ökologie und Soziales würden in diversen Teilprojekten mit Leben gefüllt. Für die Eigenanlagen werde aktuell ein Nachhaltigkeitsfilter getestet. Der Produktkatalog werde auf Nachhaltigkeit überprüft und bei Bedarf modifiziert. Gleichzeitig würden neue Produkte noch enger an den Bedürfnissen der Kunden entwickelt. Zur Verbesserung der Unternehmenskultur fänden mit allen Mitarbeitenden regionale Foren statt, um die gemeinsame Identität zu stärken. Die Führungskräfte der EKK haben in 2009 am Projekt „Blickwechsel“ teilgenommen und eine Woche in diakonischen Einrichtungen hospitiert. Sichtbares Zeichen der nachhaltigen Geschäftspolitik sind die beiden Photovoltaik-Anlagen auf den Gebäuden der EKK in Kassel.

Verändertes Kundenanlageverhalten
Die Kundeneinlagen belaufen sich auf 3,3 Mrd. Euro (Vorjahr 3,8 Mrd. Euro). „Hier zeigt sich deutlich, dass wir nicht jede Kondition mitgehen können und auch im Sinne einer nachhaltigen Geschäftspolitik nicht wollen“, erklärt Katzenmayer die Differenz zum Vorjahr. Auch ein verändertes Anlageverhalten spiele eine Rolle. Zahlreiche Kunden investierten aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus in alternative, nicht bilanzwirksame Anlagen, wie z.B. Wertpapiere. Das verwaltete Kundenvolumen (Einlagen inkl. IHS, zzgl. Depot B, Vermögensverwaltung und Spezialfonds) reduzier-te sich leicht um 300 Mio. Euro auf 6,4 Mrd. Euro (Vorjahr 6,7 Mrd. Euro). Das Kundenkreditvolumen blieb mit 1,5 Mrd. Euro (Vorjahr 1,6 Mrd. Euro) nahezu konstant. In 2009 habe die Bank eine deutliche Belebung der Kreditnachfrage sowohl von Privat- als auch institutionellen Kunden verspürt. Der Jahresüberschuss konnte um 100 TEuro auf 4,3 Mio. Euro gesteigert werden.

Wechsel im Vorstand
Nach 13 Jahren bei der EKK schied Vorstandsmitglied Dr. Michael Teige zum Jah-esende aus. Teige verantwortete das Geschäftsfeld Asset Management sowie die Bereiche interne Revision und Personal. In einer Feierstunde im Kasseler Schloss Schönfeld wurde er im Januar im Kreise zahlreicher Freunde und Weggefährten offiziell verabschiedet. Als designierter Nachfolger trat Herr Frank Diegel am 1. März seinen Dienst bei der EKK an. Der Diplom-Kaufmann wird zunächst als Generalbevollmächtigter den Bereich Asset Management betreuen.

EKK gibt Hilfe zur Selbsthilfe
Auch in 2009 kam die Bank ihrem christlichen und genossenschaftlichen Förderauf-trag durch zahlreiche Spenden und Sponsoringmaßnahmen nach. Mehr als 300.000 Euro stellte die EKK aus eigenen Mitteln für die Förderung von gemeinnützigen Einrichtungen aus Kirche, Diakonie und Sozialunternehmen zur Verfügung. Zusätzlich schütteten die beiden Stiftungen der EKK, die EKK-Stiftung und die ACREDO-Stiftung, in 2009 rund 80.000 Euro aus. Diese Stiftungsmittel kamen bundesweit 22 Projekten zugute. „Dies ist nur möglich, wenn unsere Kunden die EKK als gleichbe-rechtigten Partner ansehen, und eine aktive Geschäftsbeziehung zu uns pflegen“, erläutert Katzenmayer. „Dafür ist es wichtig, ein gemeinsames Werteverständnis zu haben. Nur so können die erwirtschafteten Überschüsse nahezu vollständig wieder in den Wirtschaftskreislauf unserer Mitglieder und Kunden gelangen.“

Erfolgreiches Jubiläumsjahr
2009 stand ganz im Zeichen des 40-jährigen Jubiläums. Die EKK wurde am 4.12.1969 von Vertretern der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gegründet. Besonders das eigens für das Jubiläums-Jahr aufgelegte Festgeld-Konto fand großen Anklang bei den Kunden. Die Anleger konnten dabei einen Teil des Zinsertrages direkt an regionale und überregionale Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe spenden. Im Anschluss daran verdoppelte die EKK den Spendenbetrag, so dass für diese Aktion weitere 15.000 Euro ausgeschüttet werden konnten. Eine Festschrift zeichnet die Stationen der EKK-Geschichte nach. In diesem Jahr würden die Feier-lichkeiten regional fortgeführt. Die Filiale Frankfurt blicke auf 40 Jahre, die Filialen Stuttgart und Speyer auf 30 Jahre, sowie die Filiale Karlsruhe auf 25 Jahre erfolgreiche Partnerschaft mit Kirche und Diakonie zurück.

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Evangelische Kreditgenossenschaft eG
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34117 Kassel
Abt. Öffentlichkeitsarbeit/Marketing
Katja Löhndorf
Tel. 0561 7887-177
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Die Evangelische Kreditgenossenschaft eG (EKK) mit Sitz in Kassel ist ein genossenschaftlich organisiertes Spezialinstitut. Die EKK wurde 1969 auf Initiative der E-vangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gegründet. Die Bilanzsumme beträgt aktuell rund 4,2 Milliarden Euro. Mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen in 12 Geschäftsstellen deutschlandweit mehr als 1.100 institutionelle Mitglieder bzw. rund 60 Tausend institutionelle und private Kundeneinheiten. Seit 1998 ist die EKK auch in Österreich vertreten.

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