15.03.2010 - 16:39 - Vereine & Verbände
Gottes Liebe auch in den abgelegensten Gebieten der Erde weitergeben
Pressemitteilung von: Liebenzeller Mission gemeinnützige GmbH
Die Besucher des ?Forum Weltmission" konnten mit Missionaren der Liebenzeller Mission ins Gespräch kommen.
Samuel und Anke Meier berichteten über den Alltag in Nabwalya, einem abgelegenen Tal in Sambia. Vier Jahre arbeiteten die beiden in dem Land im südlichen Afrika und werden im Sommer wieder dorthin ausreisen. Im Nabwalya-Tal hatte das Ehepaar Meier eine christliche Gemeinde gegründet, die sie auch nach ihrer Rückkehr im Sommer vorerst wieder betreuen werden. „Wir bieten Glaubenskurse an, haben einen Kindergottesdienst begonnen und wollen den Menschen vermitteln, dass jeder Einzelne von ihnen von Gott geliebt ist“, erzählt Samuel Meier. Zu sehen wie die christliche Botschaft Menschen verändere, gehöre zu schönsten Erfahrungen seiner Arbeit, so Meier weiter. Auch dass die Missionare den Dorfbewohnern mit Autofahrten bei Notfällen in die nächstgelegene, vier Stunden entfernte Stadt helfen, wird von den Einheimischen geschätzt. Möglich ist dies allerdings nicht das ganze Jahr über. Während der Regenzeit können auch die Missionare das Tal weder mit dem Auto noch per Flugzeug verlassen. „Als zum Ende der Regenzeit das Essen knapp wurde, konnten wir das Nabwalya-Tal nur mit einem viertägigen Fußmarsch verlassen“, erzählen Anke und Samuel Meier. Trotz der Entbehrungen freut sich das Ehepaar, wieder nach Sambia auszureisen: „Wir möchten noch vielen Menschen im abgelegenen Nabwalya-Gebiet von der Liebe Gottes weitersagen und neue Gemeinden gründen.“
Zum Abschluss der Veranstaltung rief Ernst Vatter, ehemaliger Direktor der Liebenzeller Mission und früher selbst Missionar in Japan, die Besucher dazu auf, die weltweite Missionsarbeit auch weiterhin zu unterstützen. Die Unterstützung könne dabei ganz unterschiedliche Formen haben. Es sei wichtig, dass Missionare Menschen hätten, die für sie beteten und finanziell unterstützten. Aber auch ein Päckchen oder ein netter Brief täte den Missionaren, die oft weit weg von der Heimat lebten, gut.
Das „Forum Weltmission“ findet jedes Jahr im März statt und wurde in diesem Jahr zum vierten Mal veranstaltet.
Die Liebenzeller Mission ist ein freies Werk innerhalb der evangelischen Kirche. Mit rund 240 Missionarinnen und Missionaren in 26 Ländern ist sie eine der großen, evangelischen Missionsgesellschaften in Deutschland.
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Die Liebenzeller Mission ist ein freies Werk innerhalb der evangelischen Kirche, das weltweit überkonfessionell mit rund 230 Missionarinnen und Missionaren arbeitet. Sie geben die gute Nachricht von Jesus Christus weiter, schulen einheimische Christen und helfen in akuten Notlagen.
Gemäß dem Motto „Mit Gott von Mensch zu Mensch“ ist die Liebenzeller Mission seit 110 Jahren mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund um den Globus tätig. Die Grundlage dafür bildet die Überzeugung, dass die gute Nachricht von Jesus Christus eine konstruktive, lebensverändernde Kraft ist – für jeden Menschen, jede Kultur und jede Nation.
Dies zu vermitteln ist der Auftrag der Missionarinnen und Missionare, die derzeit in 26 Ländern der Erde tätig sind. Sie sind unter anderem in der Gemeindegründung, medizinischen Arbeit, theologischen Ausbildung oder Suchttherapie engagiert.
Neben der Arbeit im Ausland ist die Liebenzeller Mission auch in Deutschland aktiv. Im Osten Deutschlands sind Mitarbeiter in der missionarischen Gemeindearbeit eingesetzt. Außerdem bietet die Liebenzeller Mission vielfältige Programme mit Kongressen, Seminaren und Reisemöglichkeiten an.
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