15.03.2010 - 08:20 - Handel, Wirtschaft, Finanzen, Banken & Versicherungen
Allgäuland geht in die Offensive
Pressemitteilung von: Allgäuland-Käsereien GmbHPR Agentur: INHALT - Agentur für Redaktion & PR

Erfolgreicher Anschnitt: Allgäuland-Geschäftsführer Marcel Mohsmann, der Vorstandsvorsitzende der Milchwerk Donau-Alb eG, Ernst Stadler, Betriebsleiter Jürgen Kropf, MdB Josef Rief und Riedlingens Bürgermeister Hans Petermann (von links).
Ein Grund für die Zuversicht des Geschäftsführers ist auch der erfolgreiche Testlauf für die neueste Kreation aus dem Werk Riedlingen: Der „Allgäuländer“, ein milder Großloch-Schnittkäse, kommt im Mai erstmals in den Lebensmittel-Einzelhandel (LEH) und wurde auf Anhieb von zahlreichen Kunden gelistet. Bei einem Besuch des Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Biberach, Josef Rief, im Allgäuland-Werk in Riedlingen, stellte Werksleiter Jürgen Kropf – ein erfahrener Molkereiingenieur – voller Stolz den neuen Käse vor. „Jede verkaufte Tonne dieses Produkts bedeutet zusätzliche Wertschöpfung für Allgäuland.“
Ein Meilenstein für die weitere Entwicklung der Allgäuland Käsereien GmbH ist auch die erfolgreiche Zertifizierung der Quarkproduktion im Werk Riedlingen nach IFS (International Food Standard). „Das ist nicht nur irgendein Zertifikat“, sagt Geschäftsführer Mohsmann, „das ist unsere Eintrittskarte für den nationalen und internationalen LEH.“ Am 8. März haben Betriebsleiter Kropf und seine Mitarbeiter das Audit mit Bravour bestanden – mit 97 von 100 möglichen Punkten.
Angesichts der vielen Diskussionen über die Zukunft der Allgäuland Käsereien GmbH verteidigt Geschäftsführer Mohsmann den eingeschlagenen Kurs. „Unser Ziel kann es nicht sein, mit Billig-Käse den Billig-Produzenten Marktanteile abnehmen zu wollen“, sagte Mohsmann im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Rief, der auch Mitglied des Landwirtschaftsausschusses im Deutschen Bundestag ist. „Wir können die Sorgen und Nöte unserer Erzeuger verstehen“, problematisch sei die Milchpreislücke im Moment auch deshalb, weil das Niveau insgesamt zu niedrig ist, so Mohsmann. „Aber nach unseren Plänen können wir die Milchpreislücke zum nachbarschaftlichen Umfeld zur Jahresmitte 2010 schließen.“ Was danach komme, hänge davon ab, wie schnell die vielen Maßnahmen greifen.
MdB Rief zeigte sich nach einer Betriebsbesichtigung im Werk Riedlingen zuversichtlich, dass Allgäuland und damit auch das Werk mit seinen rund 125 Mitarbeitern in eine bessere Zukunft schauen. Rief: „Was ich gesehen habe, hat mich überzeugt.“
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Die Allgäuland Käsereien GmbH mit Sitz in Wangen im Allgäu sind eine genossenschaftlich getragene Molkerei. Die hochwertigen Milchprodukte werden im Lebensmittel-Einzelhandel deutschlandweit und in Europa verkauft. Mehr über das Unternehmen unter www.allgaeuland.de
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