12.03.2010 - 15:49 - Kunst & Kultur
Die Arie des Tages
Pressemitteilung von: Kronenboden
Der "Kronenboden", Kunstraum im Berliner Wedding, ist bekannt für außergewöhnliche Veranstaltungen. Eine besonders ausgefallene Idee präsentiert Karen Stuke, Inhaberin des "Kronenbodens", im März.
Morgens gebracht – abends gemacht. Der alte Werbespruch könnte auch für das gelten, was im März im Berliner „Kronenboden“ von Karen Stuke geplant ist.
Margarete Huber, Opernsängerin und Komponistin, befragt morgens fünf Minuten lang Passanten nach ihrer Tagesverfassung. Anschließend wird eine vollständig neue Musik komponiert. Abends ist dann daraus die Arie des Tages entstanden, die im „Kronenboden“ präsentiert wird.
Huber will damit bekannten und unbekannten Menschen die Möglichkeit bieten, ihre aktuelle emotionale Verfassung oder ein Ereignis, das sie besonders beschäftigt, in Musik umgesetzt zu sehen. Dazu wird der komplette gesprochene Text wie in einer Hörpartitur notiert, wobei sämtliche musikalischen Parameter – Artikulation, Melodik, Rhythmik, Temporelationen, Klangfarbe, Tonalität, Länge und Intensität der Lautfolgen, Atemführung und einiges mehr – präzise aufgeführt. Auf dieser Grundlage wird die Arie des Tages, also ein Werk für Sopran-Stimme und Klavier, entwickelt.
„Mich interessiert dabei besonders, ob in der alltäglichen Sprache, in der modernen Beschreibung von affektiv Erlebtem Strukturen zu finden sind, die bestimmte oder gar neue ariose Formen zu finden sind“, beschreibt Huber den Gewinn ihrer Aktionen.
Dabei darf das Spektakuläre dieser Aktion, innerhalb so kurzer Zeit so genannte authentische Sprache ein musiktheatrales Produkt herzustellen und zu präsentieren, nach ihrer Auffassung durchaus auch augenzwinkernd gehört und verstanden werden.
Margarete Huber studierte an der Hochschule für Musik in Bremen, an der Universität der Künste und der Humboldt-Universität in Berlin und absolvierte Meisterkurse bei György Kurtag, Barbara Schlick und Nigel Rogers.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des „Printemps des Poètes“ statt. Das Poesiefestival hat seinen Ursprung in Paris und wird auch in diesem Jahr wieder zeitgleich in Berlin und Paris ausgetragen.
Die Arie des Tages wird aufgeführt am Samstag, 20.3.2010, um 20 Uhr und am Sonntag, 21.3.2010, um 18 Uhr.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Kronenboden
Schwedenstraße 16
13357 Berlin
Karen Stuke
0170-8089110

Der Kronenboden.
Was für manchen klingt wie ein neues Kunstwort, ist ein sehr alter Begriff. Ein Kronenboden ist eigentlich der Dachboden über dem Zuschauerraum, wohin der Kronleuchter gezogen wird, um die Kerzen zu zünden oder zu löschen – und ihn aus der Sicht der Zuschauer in den höheren Rängen zu entfernen. Alles in allem ein schlichter Raum mit Kronleuchter. Und ein Raum für Kunst. Kunst in Kommunikation. Neben Ausstellungen eigener Bilder oder anderer Künstler finden hier seit Ende Februar 2008 auch Diskussionsrunden, Musikabende und ähnliche Veranstaltungen statt.
Morgens gebracht – abends gemacht. Der alte Werbespruch könnte auch für das gelten, was im März im Berliner „Kronenboden“ von Karen Stuke geplant ist.
Margarete Huber, Opernsängerin und Komponistin, befragt morgens fünf Minuten lang Passanten nach ihrer Tagesverfassung. Anschließend wird eine vollständig neue Musik komponiert. Abends ist dann daraus die Arie des Tages entstanden, die im „Kronenboden“ präsentiert wird.
Huber will damit bekannten und unbekannten Menschen die Möglichkeit bieten, ihre aktuelle emotionale Verfassung oder ein Ereignis, das sie besonders beschäftigt, in Musik umgesetzt zu sehen. Dazu wird der komplette gesprochene Text wie in einer Hörpartitur notiert, wobei sämtliche musikalischen Parameter – Artikulation, Melodik, Rhythmik, Temporelationen, Klangfarbe, Tonalität, Länge und Intensität der Lautfolgen, Atemführung und einiges mehr – präzise aufgeführt. Auf dieser Grundlage wird die Arie des Tages, also ein Werk für Sopran-Stimme und Klavier, entwickelt.
Dabei darf das Spektakuläre dieser Aktion, innerhalb so kurzer Zeit so genannte authentische Sprache ein musiktheatrales Produkt herzustellen und zu präsentieren, nach ihrer Auffassung durchaus auch augenzwinkernd gehört und verstanden werden.
Margarete Huber studierte an der Hochschule für Musik in Bremen, an der Universität der Künste und der Humboldt-Universität in Berlin und absolvierte Meisterkurse bei György Kurtag, Barbara Schlick und Nigel Rogers.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des „Printemps des Poètes“ statt. Das Poesiefestival hat seinen Ursprung in Paris und wird auch in diesem Jahr wieder zeitgleich in Berlin und Paris ausgetragen.
Die Arie des Tages wird aufgeführt am Samstag, 20.3.2010, um 20 Uhr und am Sonntag, 21.3.2010, um 18 Uhr.
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13357 Berlin
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0170-8089110
Der Kronenboden.
Was für manchen klingt wie ein neues Kunstwort, ist ein sehr alter Begriff. Ein Kronenboden ist eigentlich der Dachboden über dem Zuschauerraum, wohin der Kronleuchter gezogen wird, um die Kerzen zu zünden oder zu löschen – und ihn aus der Sicht der Zuschauer in den höheren Rängen zu entfernen. Alles in allem ein schlichter Raum mit Kronleuchter. Und ein Raum für Kunst. Kunst in Kommunikation. Neben Ausstellungen eigener Bilder oder anderer Künstler finden hier seit Ende Februar 2008 auch Diskussionsrunden, Musikabende und ähnliche Veranstaltungen statt.
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