12.03.2010 - 08:44 - IT, New Media & Software

Geistiges Eigentum versus offener Zugang zu Wissen: ist diese Kluft wirklich unüberbrückbar?

Pressemitteilung von: Information Retrieval Facility

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James Boyle
Creative Commons-Gründer James Boyle eröffnet IRF Symposium 2010 in Wien

Mit einem Highlight startet am 2. Juni 2010 das bereits zum dritten Mal in Wien stattfindende Symposium des Information Retrieval Facility (IRF). Der gemeinnützigen Forschungseinrichtung ist es gelungen, mit James Boyle einen der Mitbegründer der Creative Commons als Keynote Speaker zu gewinnen.

Komplexe Datenbestände aus Firmendatenbanken, Internet und öffentlichen Medien erfordern neue Suchtechnologien. Das diesjährige Symposium zielt darauf ab, den Dialog im Bereich der digitalen Suchmaschinen zwischen Industrie und Forschung zu fördern und konkrete Lösungsansätze der Öffentlichkeit vorzustellen. Hierbei prallen oftmals unterschiedliche Ansätze zur Behandlung von geistigem Eigentum aufeinander. Die Kluft zwischen Forderungen nach freier Verfügbarkeit von Wissen und der Wahrung von geistigem Eigentum scheint vielfach unüberbrückbar.

Mit großer Spannung darf der Eröffnungsbeitrag erwartet werden. In seiner vielseitigen Tätigkeit hat sich James Boyle bislang sehr kritisch mit Intellectual Property und den sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Aspekten der Informationsgesellschaft auseinandergesetzt. Im Rahmen von Projekten wie "Science Commons" und "Public Knowledge" spricht er sich klar für eine freie Verfügbarkeit von Kultur- und Wissensinhalten aus, die der Entwicklung innovativer und offener Bildungsressourcen dienen soll.

Der Vortrag von James Boyle verspricht somit eine ungewöhnliche Begegnung: das Prinzip einer offenen Informationsgesellschaft trifft auf das Paradigma der kommerziellen bzw. industriellen Nutzung von geistigem Eigentum. Damit wird das IRF einmal mehr der wichtigen Aufgabe gerecht, den Innovationszyklus von Industrie und Forschung durch die Überwindung starrer Denkmuster und das Aufzeigen alternativer Herangehensweisen zu beleben.

Ausführliche Informationen zu Programm, Anmeldungsmodalitäten und
Presseregistrierungen unter: irfs.at/

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Marie-Pierre Garnier
PR & Communications
Information Retrieval Facility
Operngasse 20b
A-1040 Wien

Tel: +43 (1) 236 94 74 - 6069
Fax: +43 (1) 585 01 41
e-Mail:

Das Information Retrieval Facility (IRF) ist eine in Wien ansässige, gemeinnützige Forschungseinrichtung, die sich die Vermittlung und Vernetzung von wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Interessen im Bereich des Information Retrieval zur Aufgabe macht. Das IRF stellt eine Semantic-Super-Computing- Infrastruktur zur Verfügung und bietet zum Beispiel einen einzigartigen und kostenfreien Zugang zu 19 Millionen Patentdatensätzen für wissenschaftliche Zwecke. Das IRF ist an zahlreichen Forschungsprojekten beteiligt, wie z.B. der Entwicklung von semantischen Technologien, dem Processing der natürlichen Sprachen, der automatisierten Bilderkennung sowie an der Entwicklung der nächsten Generation von Suchmaschinen. Mit seinem globalen Kompetenz-Netzwerk schafft das IRF eine übergreifende Plattform zum Dialog mit Forschung und Industrie.

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