11.03.2010 - 17:56 - Politik, Recht & Gesellschaft
CSK in der CSU: Gesprächskreis ChristSozialer Katholiken in der CSU installiert
Pressemitteilung von: ChristSoziale Katholiken (CSK) in der CSU
München – Horst Seehofer, Parteivorsitzender und Ministerpräsident der CSU, hat die aktuelle Vorstandssitzung seiner Partei am 08.03.10 in München dazu genutzt, das Spektrum der Gesprächsangebote der Partei an die Gesellschaft besonders zu erweitern. Der Vorstand gab die Zustimmung zum Vorschlag Seehofers einen eigenen Gesprächskreis der Katholiken in der CSU, CSK (ChristSoziale Katholiken), zu installieren, um für die Zukunft garantiert zu haben, dass auch die Sichtweisen der Mitgliedermehrheit in parteiliche und politische Debatten zu aktuellen Fragenstellungen einfließt. Seehofer verwies auf „nicht nur aktuelle Anlässe, die Meinung großer Gruppen innerhalb der Partei abzurufen.“ Das Interesse der Katholiken in der CSU daran, sei in den letzten Jahren (seit der neuen Einheit 89/90) nachhaltig angewachsen. Sichtlich gebe es den Debattenbedarf auch deshalb, weil der Blick auf die Wahlergebnisse der letzten Jahre zeige, dass „deutschlandweit rund zwei Millionen katholische Wähler nicht mehr bei der Union ihr Kreuzerl gemacht haben.“
Dr. Thomas Goppel, der von Seehofer als Vorsitzender des Katholikenkreises ins Amt berufen wurde, will mit den bisher landesweit deutlich über einhundert Interessenten an einer intensiven inhaltlichen Diskussion der Unionsgrundsätze dafür sorgen, „dass zukunftsweisende Entscheidungen der Partei stets auch den konkreten Blick auf die ursprüngliche Nachkriegsidee der Union, das christliche Menschenbild und seine konkrete Umsetzung richten.“
Die CSK (ChristSoziale Katholiken) werden sich vornehmlich, dafür aber schnell und unkompliziert, im Internet treffen unter www.csu.de/csk. Der Online Auftritt und die Rubrik Forum sind eingerichtet für jeden, der sich zu dort aufgerufenen Anliegen christsozialer Politik äußern möchte. Die Teilnahme daran setzt eine Registrierung unter www.csu.de voraus, um einen offenen Zugang zur Diskussionsplattform zu erhalten. Wer sich nur sporadisch an einzelnen Debatten beteiligen möchte, wird sich auch dann auf der genannten Homepage unter der Rubrik Kontakt mit einbringen dürfen.
Goppel, der die Initiative mit MdB Norbert Geis im letzten Herbst gestartet hat, will die Themen, die zur Diskussion stehen je nach Dringlichkeit aufrufen und von Interessenten innerhalb und außerhalb der CSU bewerten und einschätzen lassen („weitgehend im Internet“). „Dann, wenn wir das Spektrum der Sichtweisen aufgezeigt finden, muss sich der innere Gesprächskreis – die Mandatsträger, die zu uns gehören, ergänzt um wichtige Einzelstimmen -, ein Votum bilden, das der Parteiführung zugereicht wird.“
Goppel und Geis freuen sich, dass Horst Seehofer das Startzeichen für den Gesprächskreis gegeben hat. „So sind wir in der Lage, zusammen mit dem EAK (Evangelischer Arbeitskreis) auf dem Ökumenischen Kirchentag im Mai in München Flagge zu zeigen!“ Geis fügt hinzu: „Der Ökumenische Kirchentag ist der Grund, weshalb wir dem bundesdeutschen Katholikenkreis, der ja auch kommen wird, mit unserem Einstieg vorauseilen. Wir müssen schneller konkret Farbe bekennen!“
Die Realität gibt den beiden langjährigen Parlamentariern recht. Die aktuelle, bittere Diskussion um künftig hoffentlich verlässlich geführte Internate unter der kirchlichen Fahne nimmt auch die Politik in die Pflicht. Die Amtskirche braucht den politischen Stachel, damit ans Tageslicht kommt, was morgen auch das noch vorhandene Vertrauen verspielt.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
ChristSoziale Katholiken (CSK) in der CSU
Pressekontakt
Tobias Kurzmaier
Bayerischer Landtag
Maximilianeum
81627 München
Tel. 089/4126-2531
E-Mail über www.csu.de/csk
Die ChristSozialen Katholiken (CSK) in der CSU haben sich am 6. März 2010 bei einer Versammlung in München gegründet. Am 8. März 2010 genehmigte der CSU-Parteivorstand die Gründung als Gesprächskreis innerhalb der CSU. Der Parteivorsitzende, Ministerpräsident Horst Seehofer, ernannte Staatsminister a. D. Dr. Thomas Goppel, MdL, zum Vorsitzenden des Gesprächskreises. Derzeit sind rund 130 Mitglieder bei den CSK registriert.
Dr. Thomas Goppel, der von Seehofer als Vorsitzender des Katholikenkreises ins Amt berufen wurde, will mit den bisher landesweit deutlich über einhundert Interessenten an einer intensiven inhaltlichen Diskussion der Unionsgrundsätze dafür sorgen, „dass zukunftsweisende Entscheidungen der Partei stets auch den konkreten Blick auf die ursprüngliche Nachkriegsidee der Union, das christliche Menschenbild und seine konkrete Umsetzung richten.“
Die CSK (ChristSoziale Katholiken) werden sich vornehmlich, dafür aber schnell und unkompliziert, im Internet treffen unter www.csu.de/csk. Der Online Auftritt und die Rubrik Forum sind eingerichtet für jeden, der sich zu dort aufgerufenen Anliegen christsozialer Politik äußern möchte. Die Teilnahme daran setzt eine Registrierung unter www.csu.de voraus, um einen offenen Zugang zur Diskussionsplattform zu erhalten. Wer sich nur sporadisch an einzelnen Debatten beteiligen möchte, wird sich auch dann auf der genannten Homepage unter der Rubrik Kontakt mit einbringen dürfen.
Goppel, der die Initiative mit MdB Norbert Geis im letzten Herbst gestartet hat, will die Themen, die zur Diskussion stehen je nach Dringlichkeit aufrufen und von Interessenten innerhalb und außerhalb der CSU bewerten und einschätzen lassen („weitgehend im Internet“). „Dann, wenn wir das Spektrum der Sichtweisen aufgezeigt finden, muss sich der innere Gesprächskreis – die Mandatsträger, die zu uns gehören, ergänzt um wichtige Einzelstimmen -, ein Votum bilden, das der Parteiführung zugereicht wird.“
Goppel und Geis freuen sich, dass Horst Seehofer das Startzeichen für den Gesprächskreis gegeben hat. „So sind wir in der Lage, zusammen mit dem EAK (Evangelischer Arbeitskreis) auf dem Ökumenischen Kirchentag im Mai in München Flagge zu zeigen!“ Geis fügt hinzu: „Der Ökumenische Kirchentag ist der Grund, weshalb wir dem bundesdeutschen Katholikenkreis, der ja auch kommen wird, mit unserem Einstieg vorauseilen. Wir müssen schneller konkret Farbe bekennen!“
Die Realität gibt den beiden langjährigen Parlamentariern recht. Die aktuelle, bittere Diskussion um künftig hoffentlich verlässlich geführte Internate unter der kirchlichen Fahne nimmt auch die Politik in die Pflicht. Die Amtskirche braucht den politischen Stachel, damit ans Tageslicht kommt, was morgen auch das noch vorhandene Vertrauen verspielt.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Die ChristSozialen Katholiken (CSK) in der CSU haben sich am 6. März 2010 bei einer Versammlung in München gegründet. Am 8. März 2010 genehmigte der CSU-Parteivorstand die Gründung als Gesprächskreis innerhalb der CSU. Der Parteivorsitzende, Ministerpräsident Horst Seehofer, ernannte Staatsminister a. D. Dr. Thomas Goppel, MdL, zum Vorsitzenden des Gesprächskreises. Derzeit sind rund 130 Mitglieder bei den CSK registriert.
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